Freitag, 17. Juli 2020

Fortsetzung: Bill & Melinda Die Verschwörung - Kotrovers: Pro und Contra

Bill & Melinda 

Die Verschwörung  -  Kotrovers: Pro und Contra

Von: Izzeddin Musa <izzeddin.gaza@gmx.de>
Gesendet: Mittwoch, 15. Juli 2020 11:19
An: Izzeddin Musa <izzeddin.gaza@gmx.de>
Betreff: Freie Palästina-Stimme



Alte und neue Beiträge zum Stöbern. Kann nicht schaden.

Izzeddin Musa


AW: Freie Palästina-Stimme
Von: Peter Vonnahme                                                        15.07.2020 um 19:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Musa,

Sie haben kürzlich bei anderer Gelegenheit sehr vernünftig reagiert.
Deshalb möchte ich Sie nochmals zu einem zweiten Nachdenken ermuntern. Es geht um Ken Jebsen und seiner völlig überzogenen Polemik gegen eine Impfpflicht. Erstens ist es noch unsicher, ob überhaupt ein Impfmittel entwickelt wird und zweitens haben alle deutschen Parteien versichert, dass eine etwaige Impfung nur auf freiwilliger Basis erfolgen wird. Keiner wird Sie zu etwas zwingen.

Einer Freundin, die sich gegen die Corona-Schutzmaßnahmen und Impfpflicht gewandt hat, habe ich kürzlich Folgendes geschrieben:


„ … Die von dir erwähnten Gewährsleute  beziehen sich in aller Regel auf Statistiken und Sterbezahlen. Sie verlieren aber regelmäßig keinen Gedanken darüber, ob die vermeintlich günstigen Zahlen die Folge davon sein könnten, dass die deutsche Politik mit entschlossenen Gegenmaßnahmen eine ungezügelte Virusausbreitung verhindert hat. Es ist paradox: Je besser eine Gesundheitspolitik funktioniert, desto mehr wird sie von sog. Experten geschmäht.

Die naheliegende Frage, ob alle Staatsführer dieser Welt verrückt sind, weil sie das Corona Virus ernst genommen haben, stellst du dir erstaunlicherweise überhaupt nicht. Glaubst du im Ernst alle diese Staatsfchefs einen Sprung in der Schüssel haben und völlig grundlos etlichen Milliarden ihrer Schutzbefohlenen schwerste Opfer abverlangen und ihre Volkswirtschaften sehenden Auges ruiniert haben? Wenn ich vorhin schrieb „alle Staatsführer dieser Welt“, stimmt es nicht ganz: Drei durch besonderes „Verantwortungsgefühl“ ausgewiesene Staatschefs haben geglaubt, sie könnten sich dem internationalen Konsens verweigern. Ist es Zufall, dass die USA, Brasilien und GB Tabellenführer in Sachen Infektions- und Todeszahlen sind… [Neuerdings kommt Israel dazu!]

Angesichts dieser Evidenzen fällt es mir schwer, B-Promis vom Format eines Naidoo, Hildmann, Schweiger und Jebsen mit ihren Verschwörungsphantasien ernst zu nehmen. Ken Jebsen ist ein Sonderfall. Ich habe ihn bisher sehr geschätzt. Seitdem ich aber neulich sein halbstündiges Corona Video gehört habe


bewegt mich nur noch die Frage, was der gute Ken vorher geraucht hat. Wenn du ein Schulbeispiel für Verschwörungsnarrative suchst, hier hast du es. Oder kannst du mir erklären, welches deckungsgleiche Interesse China, RUS, Japan, Südkorea, die Schweiz, der Vatikan und die EU haben, die Bill und Melinda Gates Stiftung und Prof. Drosten zu fördern? Ich habe diese Frage bereits vor Wochen in einem Artikel auf Telepolis aufgeworfen. Bezeichnenderweise hat sich nicht einer von hunderten Artikelkommentatoren dieser Frage gestellt.

Wenn ich sehe, welche Leute heute auf unseren öffentlichen Plätzen eine Rückkehr zu Rechtsstaat, Grundrechte und Demokratie einfordern und mit welchen Argumenten sie das begründen, schaudert es mich. Es sind viele Leute darunter, die bisher mit den Füßen auf diesen Werten herumgetrampelt sind. Und jetzt fühlen sie sich zu Verfassungspatrioten berufen! Manchmal habe ich den Verdacht, dass das Corona Virus nicht nur die Lungen, sondern auch die Gehirne befällt.

Wenn Sie Interesse an einer sorgfältigen Corona Analyse (auch juristisch !) haben, empfehle ich Ihnen meinen Artikel „Corona: Rechtsstaat auf dem Prüfstand“ in TELEPOLIS (Anlage).

Ich wünsche Ihnen alles Gute. Und bleiben Sie gesund (ohne Impfung)!

Peter Vonnahme

Beitrag von Peter Vonnahme als Anhang  in PDF-Format
Erschienen in:

TELEPOLIS
Corona: Rechtsstaat auf dem Prüfstand
21. April 2020 Peter Vonnahme


Kommen die Grundrechte unter die Räder? Zwischenruf eines Richters


Corona hat die Welt verändert wie kein Ereignis seit dem Zweiten Weltkrieg. Das gilt unabhängig davon, wie man die Gefährlichkeit des Virus und die zu seiner Abwehr getroffenen Maßnahmen einstuft. Auch wer diese für unangemessen und schädlich hält, kommt an der Einsicht nicht vorbei, dass das Virus die halbe Welt lahmgelegt hat und schon jetzt volkswirtschaftliche Schäden in Billionenhöhe verursacht hat.

Es ist nicht einfach, in dem heftigen Meinungskampf zwischen Corona-Verängstigten und CoronaBeschwichtigern einen verlässlichen Standort für die eigene Position zu finden.

Bestandsaufnahme

Auffällig ist: Noch nie in der für mich überschaubaren Zeit waren sich die für mein Wohl zuständigen politischen Instanzen so einig wie jetzt. Bürgermeister, Landrat, Ministerpräsident, Bundeskanzlerin, EUKommissionspräsidentin und UN-Generalsekretär stimmen in ihren Corona Bedrohungsanalysen überein und rufen zu entschiedenem Handeln auf. Wie ist diese Einigkeit zu erklären? Verfolgen sie gemeinsame Interessen und wenn ja - welche?

Meine Lebenserfahrung sagt mir, es ist wenig wahrscheinlich, dass all diese ehrenwerten Personen ausnahmslos gewissenlose Erfüllungsgehilfen von Big Pharma sind. Andere Profiteure des globalen Shutdowns vermag ich nicht zu erkennen. Nicht einmal das immer in Verdacht stehende Großkapital taugt als überzeugendes Erklärungsmuster. Denn soweit erkennbar, sind am Ende alle Verlierer, der Bettler ebenso wie der Konzernbesitzer.

Abgesehen davon, was hätten die Staatsführer dieser Welt - von Xi Jinping über Putin, Bolsonaro, Macron und Merkel bis hin zu Papst Franziskus und zur Queen - davon, wenn sie die ihrer Fürsorge anvertrauten Menschen im Gleichschritt in den wirtschaftlichen und sozialen Ruin führen? Das legt den Schluss nahe, dass die Mächtigen dieser Welt bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Persönlichkeiten und ihrer politischen Heimat eine gemeinsame politische Agenda verfolgen, nämlich die Bekämpfung einer höchst bedrohlichen Pandemie.

Selbst der tiefgründigste politische Denker der Gegenwart, Donald J. Trump, hat angesichts der Horrorszenarien von NY zwar nicht seine Großmäuligkeit aufgegeben, sich aber widerwillig den Notwendigkeiten einer Seuchenbekämpfung gebeugt.

Kurzum: Ich kann mir trotz einer über Jahrzehnte gewachsenen Politikskepsis nicht vorstellen, dass alle Verantwortungsträger dieser Welt Mitglieder eines globalen Verschwörungssyndikats sind. Noch weniger kann ich mir vorstellen, dass sie alle Opfer von neurotischen Zwangsvorstellungen sind und eine Seuche bekämpfen, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt.

Das hauptsächliche Gegenargument der Corona-Verharmloser, die Zahl der Erkrankten und Verstorbenen liege unter den langjährigen statistischen Mittelwerten, taugt nicht wirklich als Beruhigungspille. Denn zum einen stehen wir noch am Anfang eines Jahres. Zum anderen sprechen gute Gründe dafür, dass die von der Politik verordneten Abwehrmaßnahmen zu einer Verlangsamung der Virusausbreitung geführt haben. Außerdem sind die Horrorbilder von Bergamo, Brescia und NY nicht dazu angetan, die Letalität des Corona Virus in Zweifel zu ziehen. Doch noch wissen wir nicht genau, wer Recht hat und wer falsch liegt. Am Jahresende werden wir klarer sehen.

Neue Fragestellungen

Es zeichnet sich bereits ab, dass zumindest vorübergehend der Streit über die Gefährlichkeit des Corona Virus in den Hintergrund tritt. Dafür gewinnt die Frage an Gewicht, was die angeordneten Verbote für das gesellschaftliche Leben bedeuten.

Mehrere Anrufer beklagen, dass die verfassungsrechtlich verbrieften Grund- und Freiheitsrechte unter die Räder gekommen seien. Einer moniert, dass wir gerade Zeugen des Übergangs einer Demokratie in einen autoritären Staat sind. Ein weiterer äußert die Sorge, dass der Deutsche Bundestag ein Ermächtigungsgesetz für die Regierung erlassen habe. Eine Heidelberger Anwältin hat Rechtsschutz durch das Bundesverfassungsgericht beantragt. Nach ihrer Meinung drohen die "vollständige Beseitigung des Bestands der Bundesrepublik Deutschland" und eine "beispiellose Beschränkung fast aller Grundrechte von 83 Millionen Bürgern" und die "Errichtung eines diktatorischen Polizeistaats". Auch wenn man diese Lagebeurteilung nicht teilt, gemeinsam ist allen Fragen die Sorge, dass der Rechtsstaat durch Corona in Gefahr ist.

Beengte Freiräume

Richtig an den aufgeworfenen Fragen ist, dass in den letzten Wochen rigoros in unsere Freiräume eingegriffen worden ist. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik sind Grundrechte so flächendeckend und so radikal eingeschränkt worden.

Als sie in das Grundgesetz geschrieben worden sind, lag Deutschland in Schutt und Asche. Heute, 70 Jahre später, stehen sie - jedenfalls nach Meinung vieler umtriebiger Blogger - nur noch auf dem Papier. Die Wohnung darf nur noch verlassen werden, wenn triftige Gründe vorliegen. Der Besuch von Kindergärten, Schulen, Unis, Gottesdiensten, Kinos, Theatern, Sportplätzen, Veranstaltungen, Gaststätten - bis auf weiteres ausgesetzt. Kein Spaziergang mehr mit Freunden, auch kein Gang zum Friseur. Nicht einmal die kranke Großmutter im Altenheim darf besucht werden. Nur gestorben werden darf noch wie bisher, aber bei der Beerdigung gelten starke Restriktionen. Heribert Prantl meint, das Virus habe nicht nur Menschen befallen, sondern auch den Rechtsstaat.

Grenzen der Grundrechte

Man muss kein Jurist sein, um zu erkennen, dass die genannten Verbote u. a. das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 GG), das Recht auf ungestörte Religionsausübung (Art. 4 Abs. 2 GG), die Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG) und die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) einschränken.

Das besagt aber nicht, dass die Beschränkungen schlechthin unzulässig sind. Denn entgegen einem verbreiteten Missverständnis sind Grundrechte keine absoluten Rechte in dem Sinne, dass jede Einschränkung verfassungswidrig wäre.

Diese Erkenntnis ist im Grunde banal, aber sie ist kaum im Bewusstsein der Menschen. Das ist verwunderlich, denn wir kennen aus unserem Alltagsleben viele massive Begrenzungen unserer Freiheitsrechte. Kein Autofahrer darf unter Berufung auf das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit auf der linken Fahrbahnhälfte oder mit 100 km/h durch einen Ort fahren. Der Gesetzgeber hat der individuellen Freiheit durch das StVG und die StVO Beschränkungen (Verkehrsregeln) auferlegt.

Das ist kein Verfassungsverstoß. Denn die Beschränkungen sind durch das Grundgesetz gedeckt. Art. 2 Abs. 2 Satz 3 GG sagt wörtlich: "In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden." Weiteres Beispiel: Art. 8 Abs. 2 GG besagt: "Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden." Auch die Eigentumsgarantie ist nicht unbeschränkt. Denn Art 14 Abs. 1 GG lautet: "Inhalt und Schranken [des Eigentums] werden durch die Gesetze bestimmt." Das ist der rechtliche Grund, warum wir Steuern bezahlen müssen.

Zwischenergebnis: Die genannten Grundrechte stehen unter einem verfassungsmäßigen "Gesetzesvorbehalt". Sie dürfen vom einfachen Gesetzgeber beschränkt werden. Will der Gesetzgeber hiervon Gebrauch machen, dann muss er bestimmte im GG geregelte Schranken beachten, wie etwa das Zitiergebot, d. h. das einzuschränkende Grundrecht muss benannt werden (vgl. Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG), die Wesensgehaltsgarantie, d. h. das Grundrecht darf in seinem Kern nicht angetastet werden (vgl. Art. 19 Abs. 2 GG) oder das Übermaßverbot (Verhältnismäßigkeitsprinzip).

Bundesinfektionsschutzgesetz

Nach Ausbruch der Corona-Pandemie hat der Bundesgesetzgeber das seit 2000 geltende Infektionsschutzgesetz (IfSG) durch das "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" vom 27. März 2020 umfassend geändert. Zweck des mit "heißer Nadel" gestrickten Gesetzes ist es, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern.

Das IfSG umfasst auf 58 Seiten zahlreiche Regelungen und Ermächtigungen der Gesundheitsbehörden zum Erlass von Einzelanordnungen (sog. Verwaltungsakte). Ferner werden die Landesregierungen zum Erlass von Rechtsverordnungen ermächtigt. § 32 IfSG regelt für diesen Fall ausdrücklich, dass die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 GG), der Freizügigkeit (Artikel 11 Abs. 1 GG), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 GG), der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Abs. 1 GG) und des Brief- und Postgeheimnisses (Artikel 10 GG) eingeschränkt werden können. Damit ist dem Art. 19 Abs. 1 Satz 2 GG Folge geleistet; insoweit bestehen gegen die formelle Verfassungsmäßigkeit der Beschränkungen keine Bedenken.

Landesgesetzgebung

Gestützt auf die Ermächtigung im IfSG haben die Bundesländer ergänzende Rechtsverordnungen erlassen. Daneben bestehen noch Infektionsschutzgesetze der Bundesländer, z. B. das Bayerische Infektionsschutzgesetz (BayIfSG) vom 25. März 2020. In der Zusammenschau all dieser Rechtsgrundlagen zeigt sich, dass Bund und Länder den Gesundheitsverwaltungen ein breites Instrumentarium zur Bekämpfung von Seuchengefahren zur Verfügung gestellt haben.

Die entscheidende Frage der Zukunft wird sein, ob die vielen in den Gesetzen und Verordnungen enthaltenen Regelungen auch materiellrechtlich den strengen Anforderungen des Grundgesetzes gerecht werden. Dies erfordert genaue Überprüfungen im Einzelfall. Es ist jetzt schon absehbar, dass diese Verfahren die Verwaltungsgerichtsbarkeit und das Bundesverfassungsgericht über Jahre hinaus auslasten werden.

Schwierige Abwägungen

Die Politik hatte in den letzten Wochen schwierige Abwägungsentscheidungen zwischen Gesundheitsschutz, Freiheitswunsch der Menschen, den Interessen der Wirtschaft und der Arbeitnehmer, der Schulen, der Glaubensgemeinschaften, der Kultur und des Sports sowie der öffentlichen Finanzen zu treffen. Erschwert wurde das durch den enormen Zeitdruck, unter dem angesichts der Pandemie gehandelt werden musste. Vertiefte verfassungsrechtliche Vorabprüfungen waren kaum möglich.

Bemerkenswert ist, dass die Verbote in der Gesellschaft auf große Zustimmung stießen. Oft hatte ich den Eindruck, dass die Akzeptanz umso größer war, je tiefer die Einschnitte in das Alltagsleben waren. Motto: Viel hilft viel. Aufbegehren gab es nur, als das Handy-Tracking ins Gesetz geschrieben werden sollte. Die Schriftstellerin Juli Zeh bemerkte hierzu, offensichtlich sei den Menschen ihr Handy wichtiger als ihre Bewegungsfreiheit.

Es wäre vermessen, im Rahmen dieses Artikels Aussagen zur Rechtmäßigkeit einzelner Maßnahmen zu machen. Dies schließt jedoch nicht aus, einige Prüfkriterien zu benennen:

-       Es besteht allseits Einigkeit, dass die Folgen der Virusbekämpfung nicht schlimmer sein dürfen als die zu bekämpfende Ursache (das Virus).

-       Es muss immer das mildestmögliche Mittel angewandt werden. Außerdem muss jede Einschränkung von Grundrechten geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein. Dies wäre dann nicht der Fall, wenn ein bestimmtes Verbot nicht geeignet wäre, die Virusausbreitung zu verhindern oder wenn ein weniger stark eingreifendes Mittel denselben Zweck erfüllen würde. Besondere Wachsamkeit ist immer dann geboten, wenn die Politik ihre Maßnahmen als alternativlos bezeichnet und Zweifel mit dem lapidaren Hinweis auf die Verhältnisse in Italien oder Spanien abtut.

-       Eine offene Flanke der Corona-Maßnahmepakete besteht darin, dass es bei ihrem Erlass "nur" ein paar hundert Corona-Tote in Deutschland gab. Die Grippewelle von 2017/2018 hat nach amtlichen Angaben (RKI) ca. 25.000 Menschenleben gefordert, ohne dass der Staat besondere Maßnahmen ergriffen hat. Das bedeutet, dass die jetzigen rigorosen Verbote nur dann eine innere Rechtfertigung haben, wenn die Politik in einer Prognoseentscheidung (worst case Einschätzung) mit einem dramatischen Verlauf der Corona Pandemie rechnen musste. Hierbei ist nicht der heutige Kenntnisstand maßgeblich. Vielmehr kommt es allein auf die damalige Sicht der Politik unter maßgeblicher Einbeziehung der Expertise von anerkannten Virologen und Epidemiologen an. Entscheidendes Kriterium war die Wertordnung des Grundgesetzes: im Zweifel zugunsten des Lebens und der Gesundheit.

-       Ein wesentliches Kriterium für die Rechtmäßigkeit von Grundrechtsbeschränkungen ist deren zeitliche Dauer. Je länger ein Versammlungs- oder Demonstrationsverbot andauert, desto gewichtiger müssen die Gründe für seine Beibehaltung sein. Denn hierbei handelt es sich um ein elementares Grundrecht, das auch oder gerade in Krisenzeiten von allergrößter Bedeutung ist. Ähnliches gilt für Beschränkungen von Gottesdienstbesuchen und Besuchen naher Angehöriger in Pflegeheimen. Es ist stets abzuwägen, ob das Ziel des Lebens- und Gesundheitsschutzes auch durch andere Maßnahmen wie etwa Besuchs- und Teilnahmebegrenzungen, Abstandsgebote und Maskenpflicht erreicht werden kann.

-       Der Politik ist zugute zu halten, dass sie sich von Anfang an des Spannungsverhältnisses zwischen Grundrechtsbeschränkungen und deren Dauer bewusst war. Das zeigt sich an den eng begrenzten Laufzeiten der erlassenen Verbotsregelungen. Ergänzend wird in kurzen Zeitabständen überprüft, ob und welche Verbote gelockert werden können. Das ist ein Indiz dafür, dass die Verantwortlichen an einer schnellen Beendigung des Ausnahmezustands interessiert sind. Die Gefahr eines autoritären Umbaus von Rechtsstaat und Demokratie sehe ich derzeit nicht.

Ausblick

Ich vermute, dass die Gerichte demnächst die Frage beschäftigen wird, welche rechtlichen Folgen es hat, wenn der Gesetzgeber weiterhin mögliche Schutzvorkehrungen wie etwa Masken und Tracking-App verzögert. Es ist offensichtlich, dass die Politik eine ausreichende Ausstattung des Gesundheitssystems mit Atemmasken, Desinfektionsmitteln und Geräten der medizinischen Intensivpflege verschlafen hat. China und Südkorea haben schon vor Monaten bewiesen, dass sich die Ausbreitung der Pandemie durch solche Schutzmaßnahmen entscheidend eindämmen lässt. Spätestens Ende Februar war auch hierzulande absehbar, dass Corona auf ein schlecht vorbereitetes Gesundheitssystem treffen wird.

Die Politik wird auf lange Zeit gefordert sein, eine Balance zwischen Leben und Gesundheit einerseits und Wirtschaft und Wohlstand andererseits zu finden. In einer Mail stand in größter Verdichtung, es sei die Entscheidung zwischen Opa und Bruttosozialprodukt. Das Dilemma besteht darin, dass jede Entscheidung für das Leben (etwa durch Verlängerung von Ausgangsbeschränkungen) ebendieses Schutzgut Leben auf andere Weise gefährden kann (Existenzverlust, Hunger, Gewaltexzesse, Suizide).

Lockerungen

Seit sich die Corona Ansteckungskurve etwas abgeflacht hat, werden aus bestimmten Kreisen des Handels und der Wirtschaft Lockerungsübungen gefordert. Fatal ist, je mehr darüber geredet wird, desto stärker wird der Druck auf die Entscheidungsträger. Es ist beobachtbar, dass Personen, die sich derzeit um Posten und Ämter bemühen, diesem Erwartungsdruck immer mehr nachgeben.

 Gleichzeitig warnen ernst zu nehmende Wissenschaftler vor Leichtsinn in der jetzigen Phase. Eine verfrühte Öffnung der Schleusen könne zu neuen, schwer kontrollierbaren Infektionswellen führen und begleitend dazu zu Motivationsverlusten der Menschen. Deshalb empfehlen besorgte Stimmen, die Restriktionen noch ein paar Wochen beizubehalten, zumindest solange bis ein Dreierpack aus genügend Schutzausrüstung, Tracking-App und Laborkapazitäten für verlässliche Testverfahren zur Verfügung stehen. So vorbereitet lasse sich die Zeit bis zum Vorhandensein wirksamer Medikamente oder einer Schutzimpfung ohne das Risiko großer Rückschläge überbrücken.

Schlusswort

Es ist verantwortungslos zu behaupten, dass wir jetzt in grundrechtsfreien Zeiten leben. Diese vermeintlichen "Schutzpatrone der Grundrechte" haben entweder nicht begriffen, wie Grundrechte funktionieren, oder es liegt ihnen daran, Verunsicherung zu erzeugen.
Wo Menschen handeln, geschehen Fehler. Die meisten der jetzt sichtbar gewordenen Fehler liegen ursächlich in der Vergangenheit. Neue Fehler dürften vorwiegend auf Fehleinschätzungen der aktuellen Lage oder auf juristischen Abwägungsdefiziten beruhen. Ein Hauptproblem der nächsten Zeit wird die Abgrenzung sein, was wieder erlaubt wird und was nicht. Jede Öffnung eines Teilbereichs wird Unverständnis bei denen auslösen, deren Betrieb weiterhin geschlossen bleibt.

Die Erfahrung lehrt, dass eine Befreiung von einem Verbot zehn weitere Befreiungsanträge ("Bezugsfälle") nach sich zieht, eine ertragreiche Nährwiese für Anwaltskanzleien. Das Bundesverfassungsgericht und die Verwaltungsgerichte haben inzwischen die ersten Korrekturen - vorwiegend im Bereich des Versammlungsrechts - vorgenommen. Hunderte werden folgen.

Das Frühjahr 2020 hat uns vor schwere Herausforderungen gestellt. Auch im Sommer wird es noch bedrückende soziale Abstürze geben. Und viele Menschen werden noch Opfer des Corona Virus werden. Es wird vermutlich lange dauern, bis wieder normale Verhältnisse herrschen. Mehr als das: Wahrscheinlich wird das neue Normale anders sein als es das alte war.

Aber ich bin zuversichtlich, dass der Rechtsstaat die Prüfung bestehen wird.



Peter Vonnahme war bis zu seiner Penionierung Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München. Er ist Mitglied der deutschen Sektion der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA). Von 1995 bis 2001 war er Mitglied des Bundesvorstandes der Neuen Richtervereinigung (NRV).


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Freitag, 22. Mai 2020


Bill & Melinda 

Die Verschwörung  -  Kotrovers: Pro und Contra

Verteiler-Mail vom         06.05.2020             11:55 Uhr

Doppelsendung? Doppelt hält besser. Bitte weiter verteilen. 

Wir müssen dagegen was tun.

Bill & Melinda haben ein neues Hobby: Aus Langeweile noch mehr Geld sammeln. Sie kriegen den Hals nicht mehr voll und wollen 7 Milliarden Menschen Impfen lassen (irgendein Zeug injizieren, der die Menschen willenlos und gefügig macht!?!). Auch die Pharmaindustrie lässt grüßen. Menschenleben? Scheißegal, kein Hindernis - Mittel zum Zweck!!! Totale Überwachung.

Ich lasse mich jedenfalls nicht digitalisieren.
Ich lasse mich nicht impfen.
Ich werde keinen B&M-Impfpass (Immunitätsausweis) haben wollen.

Ich berufe mich dabei ganz einfach auf meine Rechte im GG, auch wenn ich zum BGH gehen muss. Wenn Merkel sich fügt, ist es ihre Sache!!! Auch wenn sie endgültig den totalen Überwachungsstaat errichten will, mit mir nicht.

Izzeddin Musa



Aw: Fw: Bill & Melinda  
                         

p.v@online.de                             06.05.2020 um 12:52 Uhr


Merken Sie nicht, dass Ihr Kronzeuge verrückt geworden ist?
PV

Am 06.05.20, 13:02 schrieb izzeddin.gaza@gmx.de:
Inzwischen doch.

Gruß 
Izzeddin Musa


Am 06.05.20 um 12:28 schrieb CK

Betreff: Aw: Fw: Bill & Melinda

Lieber Izzedin,
sicher sind Gates & Co zu  kritisieren... aber sachlich mit Beweisen und keinen Vermutungen und selektiven Aussagen... weshalb ich diese mit Rechten verbandelten Verschwörungstheoretiker ablehne, die über "ungelegte Eier" fabulieren...
Bis jetzt gibt es weder ein probates Medikament, noch einen Impfstoff... und eine Impfpflicht schon gar nicht...
Du als Arzt weiß ja, dass vor einer Zulassung dieser erst getestet werden muss, um ihn dann für sicher zu erklären... Davon sind wir weit entfernt... das dauert... und der Impfpass ist längst vom Tisch...

Ich jedenfalls vertraue auf die gewachsene Demokratie in unseren Lande, wo wir uns einen "Überwachungsstaat" ganz sicher nicht gefallen lassen werden.

Liebe Grüße
C


Gesendet von Izzeddin Musa: Mittwoch, 06. Mai 2020 um 12:59 Uhr

Liebe C,

ich danke Dir für die Nachricht. 

Ich bin kein Arzt sondern Naturwissenschaftler (Dr. rer. nat.).
Man weiß ja nicht wen man glauben soll und wen nicht. Lauter 
renommierte Ärzte u. Wissenschaftler, welche dagegen, 
andere  dafür. Warten wir erst ab und lassen uns überraschen.

LG und an H 

Izzeddin 



Aw: Re: Fw: Bill & Melinda             

Von: CK                                                                 06.05.2020 um 15:24 Uhr

Lieber Izzedin,
ich denke, das liegt in der Natur der Sache... es geht um ein neues Virus und jeden Tag kommen andere und neue Informationen von Virologen/Wissenschaftler in Umlauf, die sich leider oftmals widersprechen... und ich als Laie kann das ja nicht einordnen...
Deshalb bin ich vorsichtig und warte  - wie du es es gerade geschrieben hast - einfach ab und in ein paar Wochen/Monaten sind wir etwas schlauer... Eines wissen wir ja: es ist ein gefährliches Virus, allein wen man nach Italien, Frankreich, USA schaut, wie viele Menschen dort daran sterben. Ganz eindeutig ist es keine "harmlose Grippe" wie manche es hinstellen... Ich jedenfalls bin sicherheitshalber vorsichtig, trage zum Einkaufen Mundschutz und habe mir schon vor Corona immer meine Hande gewaschen wenn ich von draußen kam...
und: ich mache mich nicht verrückt und vor allem: wir alle sollten uns nicht so verückt machen lassen...

liebe Grüße ... auch von

CK


Nachdem ich nun glaube, dass B&M die sieben Milliarden nicht gefügig machen können, und nicht umbringen lassen werden, hier Revision von mir:

Ein anderer gesellt sich zu Ken Jebsen auf einer anderen Weise: Eine bekannte Persönlichkeit (C. H.), sendet wöchentlich eine Videobotschaft. Nun behauptet er, der „B&M-Zwang-Impfstoff“ für die gesamte Erdbevölkerung enthalte Mikrochips, die die Menschen töten werden. Das heißt, die Weltbevölkerung soll drastisch dezimiert werden. Übrig bleiben nur willige Handlanger, wie z. B. Angie Merkel, Jensine Spahn, Emanuel Macron, Boris Johnson etc. und Ähnliche. Vielleicht werden nur sechs Milliarden um die Ecke gebracht! Geht es eigentlich noch. Wird es wirklich kein massiver Widerstand geben? Unglaublich. Das gab mir den Schubs, eine Revision doch zu starten.

Das mutierende Virus ist zweifellos  sehr gefährlich. Es ist keine Erfindung. Da es sich schnell ausbreitet, hat es sich zu einer Pandemie ausgebreitet.  Das hat  m. E. B&M auf den Plan gerufen, ihre „Profit“-Fantasien ausspielen zu lassen.  Das Duo B&M wurde von hörigen und bezahlten Handlanger gefolgt. Alles andere ist bekannt.
Hirngespinste und Fantasien, die bei genaueres Hinschauen schnell verpuffen. Aber Jeder kann für sich den Weg wählen, den er für richtig hält. Ich z. B. bin eben vorsichtig und halte mich an die wichtigsten Maßnahmen, egal wie die Sache ausgeht. Verkehrt wird das nicht sein. Wenn das nicht nutzt, schaden tut es jedenfalls nicht.


On 6 May 2020, at 13:53, Izzeddin Musa <izzeddin.gaza@gmx.de> wrote:

Ich wende mich nochmal an die Empfänger.

Nach einem eingehenden Gespräch mit informierten Personen meines Vertrauens, bin ich zu der Ansicht gelangt, dass dieses Video mehr Verschwörung verbreitet als Tatsachen.

Es tut mir Leid. Es war nicht meine Absicht, Unruhe und Verwirrung zu stiften. Schließlich tut jeder Mensch was er für richtig hält. Sein gutes Recht.

Eins bleibt, ich stütze mich auf das GG um meine Rechte zu manifestieren. Hoffe, tut auch Jede/r.

Gruß
Izzeddin Musa


Reaktionen und Antworten – Pro und Contra:


Re: Bill & Melinda

Am 06.05.20 um 13:10 schrieb p.v@onlinehome.de
Von: "p.v@onlinehome.de"
Datum: 6.
Mai 2020
An: izzeddin.gaza@gmx.de,
p.v@onlinehome.de
Cc:
Betreff: Aw: Re: Aw: Fw: Bill & Melinda


Danke für die beruhigende Nachricht. Ich fürchte, dass es viele nicht bemerken.
Ich rate Ihnen, informieren Sie rasch die Empfänger Ihrer Mail.

PV


Re: Bill & Melinda

Von: LW                                                                  06.05.2020 um 15:11 Uhr
an: Izzeddin Musa

ich halte dies nicht für Verschwörung.



Aw: Re: Bill & Melinda#
Von: Izzeddin Musa                                              03.06.2020 um 11:25 Uhr
An: LW@aol.com



Dein gutes Recht (Art. 5 GG). Aber hallo, Art. 5 gilt auch für alle. 

Man kann doch nicht ernsthaft glauben, Bill Gates hätte sich die Pandemie um die Weltherrschaft zu ergreifen erfunden. Wilde Theorien, wie z. B. Christoph Hörstel mit den Mikrochips und die Endlösung (https://www.youtube.com/watch?v=-KX3kpw7Cfs&feature=share)!!! Natürlich werden Billy & Melly, Angie Merkel, Jensine Spahn, Handlanger und Konsorten werden das Teufelszeug nicht geimpft bekommen.

Andere Fantasten behaupten, es wird von Flugzeugen irgendein Zeug versprüht, das die Menschen in geistige Umnachtung versetzen soll, damit man mit ihnen alles machen kann. Ähnlich Ken Jebsen, der behauptet, dem Impfstoff wird ein Mittel versetzt, das die Menschen willenlos macht. Usw. usf. Nein, danke. Die Kirche muss man doch im Dorf lassen.

Aufgeklärte Menschen, die sich auf Ihrem Recht berufen, hier sind genug davon, lassen sich so etwas doch nicht gefallen. Das haben sie bereits auf die Strasse gezeigt und die Regierung müsste den Kürzeren ziehen und Pfannkuchenminister Braun erklären müsste: "Keine Zwangsimpfung".

Also, die Endlösung-Wunschträume von Billy & Milly, Merkel und Konsorten, falls sie sie überhaupt hatten, werden nicht in Erfüllung gehen.

Bisher waren wir gleichgesinnt, aber das muss nicht immer 100 Prozent sein. Und das ist gut so. Aber wenn Du das erwartest dann kann ich nur sagen, selber schuld.


Izzeddin




Re: Bill & Melinda

Gesendet: Mittwoch, 06. Mai 2020 um 16:11 Uhr
Von: ED
An: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Betreff: Re: Bill & Melinda

Lieber Izzedin,

Ich bin etwas überrascht über diesen Zurückzieher. Ken Jebsen verbreitet keine Verschwörungstheorien. Er ist einer der besten Journalisten in Europa. Kein Wunder, dass mehr als 2,7 Millionen Leser sein Video geklickt haben, mehr als jeden Politiker in Deutschland. Ich kenne Ken Jebsen persönlich, da er mit mir schon viermals Interviews gemacht hat und kann nur Gutes über ihn sprechen.

Ich wünsche Dir viel Mut und Standhaftigkeit in unseren neuen Diktatur.

Dein E

Re: Bill & Melinda

On 7 May 2020, at 11:21, Izzeddin Musa <izzeddin.gaza@gmx.de> wrote:

Lieber E,

ich schätze Ken Jebsen sehr. Ich meine, diesmal hat er es doch etwas zu dick aufgetragen. Aber bevor Angie einen totalen Überwachungsstaat, Befehlsgeber B&M, errichten kann, wird es ein Volksaufstand geben. Außerdem, das GG steht auf unserer Seite. Sie wird auch nicht den Ausnahmezustand ausrufen können, da der BGH mitmachen müsste, was absolut unmöglich ist. Keiner muss mitmachen. Jeder kann sich wehren und für sich entscheiden.

Also, die B&M-7-Milliarden-Menschen-Zwangimpfung bleibt lediglich eine Utopie. So einfach ist das nicht. Träumen ist erlaubt, mehr nicht.

Warten wir erstmal ab. Das Virus ist heimtückisch. Das heißt für mich persönlich, ich mache keine Experimente. Also, ich habe für mich entschieden, kein Risoko, gleichgültig wie die ärztliche Fachwelt unterschiedlich und widersprüchlich uns viel "Scheiß" erzählt, einzugehen. Man weiß ja nicht, wen man glauben soll. Am besten nicht mehr hinhören und auf sich selbst aufpassen.

Eine Diktatur wird es in diesem Land nicht geben, dafür gibt es sehr viele wache Menschen und Widerstand. Angie wird vorher abdanken müssen. Auch eine freie Rechtsprechung ist hier unverkennbar.

Übrigens, ich wäre Dir dankbar, wenn Du mir die Links zu Deinen Interviews schickst. Das interessiert mich sehr.

Schöne Grüße und bleib gesund.
Dein Izzeddin


Re: Bill & Melinda

Von: ED                                                                                 07.05.2020 um 11:52 Uhr

Lieber Izzedin,

Ich danke Dir deine lieben Zeilen. So optimistisch wie Du bin ich allerdings nicht. Und ich muss ergänzen, dass meine jahrelangen Forschungen mich belehrt haben den Behörden nicht zu glauben. Das bedeutet, ich vertraue eher einem unabhängigen Experten als jene, die vom Staat oder von Konzerne finanziert sind. Die Behörden haben uns seit 9/11 systematische belogen. Ich kaufe von ihnen keinen einzigen Satz mehr ab. Das bedeutet nicht, dass sie NUR lügen. Aber Vertrauen ist aus.

Auch das gesunde Menschenverstand sagt mir, dass wir zur Corona belogen werden. Ich sehe nirgendwo Karavanen von Beerdigungen, wie man uns zuerste « versprochen » hatte, mit Millionen von Toten. Das war eine vorsätzliche Täuschung, ähnlich zur Antiterror-Hysterie nach dem 9/11. Angstmacherei ist ein Herrschaftsmittel und diese Angstmacherei muss entlarvt werden. Der Ziel der Angstmacherei ist die Abschaffung der Demokratie und des Grundgesetzes, da diese das Geschäftsmodell der Konzerne stört. Und da es kein organisierter Widerstand gibt, wie einst starke Gewerkschaften und eine kräftige kommunistische Partei, ist die Zeit für die Abschaffung der Demokratie und des Rechtsstaates reif. Dafür wird täglich in Hinterzimmern der EU gearbeitet.

Ich sehe heute keine Grundlage einen Volkswiderstand zu erwarten. Sobald die Polizei Menschen in Demos erschiessen werden, wird sich kaum jemand auf der Straße trauen. Man sieht in Frankreich wie das System schon funktioniert, viel schlimmer als hier. Die Franzosen, bekannt für ihre Aufstände, sind brav wie die Lämmer. Sie dürfen nicht ihr Haus ohne ein Genehmigung mehr als eine Stunde im Tag verlassen. Und die Polizei kontrolliert überall. Es ist kaum zu glauben wie drastisch diese Unterdrückung schon heute ist.

Ich habe zu diesem Zustand keine Antwort. Ich sage nur wir sollten weiter unseren Herz warm und unseren Kopf kühl halten, damit wir diesen Sturm der Bosheit überleben werden.

PS was die Links zu den Interviews von Ken Jebsen betrifft, so besitze ich sie nicht. Man kann sie einfach googlen mit meinem Namen und den Name Ken Jebsen.

Herzlichen Grüßen von El