Donnerstag, 17. September 2020

Betreff: BDS und die Entscheidung des Bundestages

 

Meine Mail, mit offenem Brief von Sara Roy, an unten stehende Empfänger 

GRÜNE haben geantwortet.


(Alle Links im Text immer in die Befehlszeile reinkopieren.)

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Izzeddin Musa [mailto:izzeddin.gaza@gmx.de] 
Gesendet: Samstag, 8. Juni 2019 11:49
An: Bundesregierung <internetpost@bundesregierung.de>; Bundestag Deutscher <mail@bundestag.de>; CDU CSU <pressestelle@cducsu.de>; Info - GRÜNE Bundestagsfraktion Info@gruene-bundestag.de; AfD Fraktion <buerger@afdbundestag.de>; AfD <kontakt@afd.de>; "Norbert Röttgen" <norbert.roettgen@bundestag.de>; SPD Fraktion <direktkommunikation@spdfraktion.de>
Cc: redaktion@welt.de; ausland@taz.de; redaktion@sueddeutsche.de; leserbriefe@sueddeutsche.de; otowfighnia@googlemail.com; online.redaktion@tagesspiegel.de; diplo@taz.de; info@irananders.de; Deutsche Wirtschafts <info@deutsche-wirtschafts-nachrichten.de>; Die Welt Zeitung <redaktion@welt.de>; Khouloud Daibes <info@palaestina.org>; NZZ Zeitung <leserservice@nzz.ch>; Pgdberlin <pgdberlin@googlemail.com>; Rolf Verleger <rolf.verleger@neuro.uni-luebeck.de>; "Süddeutsche Leserbriefe" <leserbriefe@sueddeutsche.de>; "Süddeutsche Zeitung" <redaktion@sueddeutsche.de>; Tagesspiegel Online <online.redaktion@tagesspiegel.de>; taz <diplo@taz.de>; taz Tageszeitung <ausland@taz.de>


Betreff: BDS und die Entscheidung des Bundestages


Vielleicht kann die Bundesregierung dieses unsinnige Treiben der Parlamentarier ein Ende setzen und den Beschluss auf Eis legt!!!


Deshalb leite ich das offene Schreiben von Dr. Sara Roy gerne weiter, zum tiefen Nachdenken.

Dr. Izzeddin Musa
Am Bonner Graben 19
53343 Wachtberg




Zur Gleichsetzung von BDS und Antisemitismus: ein Brief an die Mitglieder der Bundesregierung



Dr. Sara Roy, 4. Juni 2019



https://www.counterpunch.org/2019/06/04/on-equating-bds-with-anti-semitism-a-letter-to-the-members-of-the-german-government/





An die Mitglieder der Bundesregierung


Ich schreibe Ihnen zu der kürzlich vom Bundestag verabschiedeten Entschließung, die BDS mit Antisemitismus gleichsetzte. Ich schreibe Ihnen auch als Jüdin, Kind von Holocaust-Überlebenden und aufgrund meiner wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt.

Meine Mutter, Taube, und mein Vater, Abraham, überlebten Auschwitz, neben anderen Gräueln. Mein Vater war der einzige Überlebende in seiner Familie mit sechs Kindern, und meine Mutter überlebte mit nur einer Schwester in einer Familie, die größer war als die meines Vaters. Wenn die beiden heute noch am Leben wären, dann - das weiß ich genau - würde ihnen die Entschließung, die Sie nun gutheißen sollen, Angst machen, angesichts der in ihr zum Ausdruck kommenden Unterdrückung von Toleranz und eigener Erfahrung. Ich werde nicht wiederholen, was andere bereits geschrieben haben, um gegen Ihre Aktion zu protestieren, sondern möchte Ihnen einige Gedanken mitteilen.

Im September 2014 hatte mich die Heinrich-Böll-Stiftung eingeladen, nach den schrecklichen Ereignissen dieses Sommers über Gaza zu sprechen. Bei den Fragen nach dem Vortrag stand ein ziemlich aufgeregter Herr auf. Er plädierte energisch dafür, dass es für Deutsche angesichts der deutschen Geschichte schwierig, wenn nicht gar unmöglich sei, Israel zu kritisieren. Eingebettet in seinen Beitrag war die Überzeugung, dass Deutsche niemals eine solche Kritik üben sollten. Er schien darauf bestehen zu wollen, dass ich das akzeptiere. Das tue ich nicht. Meine Eltern würden das auch nicht.

Meine Antwort damals an ihn ist dieselbe wie meine Antwort jetzt an Sie: Wenn Ihre Geschichte Ihnen eine Last und Verpflichtung auferlegt hat, dann ist es die, die Gerechtigkeit zu verteidigen, nicht Israel. Das ist es, was das Judentum, nicht der Zionismus, verlangt. Ihre Verpflichtung besteht nicht darin, Israel oder das jüdische Volk zu einer Besonderheit zu machen oder Ungerechtigkeit selektiv zu entschuldigen, weil Juden sie begangen haben; sie liegt darin, an Israel und Juden den gleichen ethischen und moralischen Maßstab zu halten, den Sie an alle Leute anlegen würden, einschließlich an Sie selbst. Wenn Sie denken, dass Sie, wenn Sie sich weigern, Israels brutale Besetzung zu kritisieren - und diejenigen bestrafen, die es tun -, den Staat Israel oder den Platz des jüdischen Volkes in der Welt schützen und sichern, dann sind Sie schrecklich fehlgeleitet. Ihr Vorgehen erreicht genau das Gegenteil: Durch Ihr Bestehen darauf, Juden als Ausnahme zu behandeln, schwächen Sie uns, denn Sie machen uns wieder zu einer Art Anomalie, einem Eindringling, einer Negation Europas. Es macht uns anfälliger und ungeschützter für den Rassismus und den wahren Antisemitismus, der heute in der ganzen Welt wiederauflebt.

Ihr Schuldgefühl, wenn das das richtige Wort ist, sollte nicht aus Kritik an Israel resultieren. Es sollte dadurch entstehen, dass Sie angesichts von Ungerechtigkeit schweigen, wie so viele Ihrer Vorfahren vor, während und nach dem Holocaust.


Ich habe eine große, verzweigte Familie durch Faschismus und Rassismus verloren. Wenn Sie die Entschließung unterstützen, die behauptet, BDS sei antisemitisch - unabhängig von der individuellen Position zu BDS -, kriminalisieren Sie sowohl das Recht auf freie Äußerung abweichender Meinungen als auch diejenigen, die dies dann tatsächlich tun; genau so fasst Faschismus Fuß. Sie trivialisieren und entwerten damit auch die wahre Tragweite von Antisemitismus. Wie würden Sie das Taube und Abraham erklären?



Mit freundlichen Grüßen,



Dr. Sara Roy





Übersetzung Rolf Verleger, mithilfe von 
www.DeepL.com/Translator

 

 

AW: BDS und die Entscheidung des Bundestages

Von: Info - GRÜNE Bundestagsfraktion                              11.06.2019 um 13:31 Uhr

 

Sehr geehrter Dr. Musa,

Wir haben uns der interfraktionellen Initiative angeschlossen, weil wir den Bundestag in der Verantwortung sehen, Antisemitismus, wie er auch in Teilen der BDS-Bewegung vorkommt, klar und deutlich zurückzuweisen. Das speist sich aus der historischen Verantwortung Deutschlands und aus unserem Bekenntnis zur Menschenwürde und gegen jeden Rassismus, gegen Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit – ganz egal, woher sie stammen oder gegen wen sie sich richten. Für uns ist es ein hoher Wert, dass die Mehrheit der Bundestagsfraktionen gemeinsam ein starkes Zeichen setzt. Die Initiative ist auch ein Resultat der Forderungen aus dem im Januar 2018 einstimmig beschlossenen interfraktionellen Antrag „Antisemitismus entschlossen bekämpfen“ (Drs. 19/444). Für alle Grünen ist die Zurückweisung von Antisemitismus ein wichtiges Anliegen.


Wir haben im Vorfeld der Abstimmung zahlreiche Zuschriften erhalten, ermunternde wie kritische. Viele der Sorgen, die Sie mit Blick auf den Text äußern, können wir gut verstehen. Auch unsere Fraktion hat lange damit gerungen, wie sie mit der Beschlussvorlage der Koalitionsfraktionen umgeht. Am Ende ist ein solcher Beschluss immer der Kompromiss zwischen Vielen. Der Beschluss kann schwerlich für jede Einzelne und jeden Einzelnen in einem so sensiblen Thema alle Nuancen der eigenen Position abbilden. Das hat uns dazu bewogen, die Beweggründe unseres Abstimmungsverhaltens in einer Persönlichen Erklärung weiter zu erläutern. Diese finden Sie auf https://www.goering-eckardt.de/wp-content/uploads/2019/05/20190517-PE_BDS_Antrag.pdf. Darin haben wir auch klargestellt, dass der Beschluss des Bundestags nicht missbraucht werden darf, um eine kritische und konstruktive Auseinandersetzung hier in Deutschland zu unterbinden. 
Für uns ist wichtig nochmals zu unterstreichen, dass der Bundestagsbeschluss (s. 
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/101/1910191.pdf) die BDS-Bewegung nicht per se als antisemitisch klassifiziert. Er verbietet auch der Bundesregierung oder den politischen Stiftungen nicht die Zusammenarbeit mit Organisationen oder Personen, die sich zu BDS bekennen. Lediglich Projekte oder Veranstaltungen, die BDS aktiv betreiben, sollen nicht mehr unterstützt werden. Die Unterstützung solcher Maßnahmen dürfte aber auch in der Vergangenheit höchst selten der Fall gewesen sein. 


Seien Sie versichert: wir Grüne werden uns weiterhin für die Meinungsfreiheit und eine vielfältige Zivilgesellschaft in Deutschland, in Palästina und in Israel einsetzen. Auch bleibt die Zweistaatenregelung für uns das Leitbild unserer Nahostpolitik. 


Die Politik der fortdauernden Besatzung und die drohende Annexion palästinensischer Gebiete, der völkerrechtswidrige Siedlungsbau und die Blockade des Gaza-Streifens durch Israel sehen wir als Hindernisse auf dem Weg zum Frieden. Die weiteren Grundsätze unserer Nahostpolitik können Sie dem Beschluss des Bundesvorstands aus dem Jahr 2015 


(s. https://cms.gruene.de/uploads/documents/20150909_Beschluss_BuVo_Nahost_FINAL.pdf) entnehmen.



Mit freundlichen Grüßen

Info-Service der Bundestagsfraktion
____________________________
Bündnis 90/Die Grünen
im Deutschen Bundestag
11011 Berlin

Mehr Infos: 
www.gruene-bundestag.de <http://www.gruene-bundestag.de/> 
============
P
Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail ausdrucken. 
Please consider the environment before printing this e-mail.
Unsere Datenschutzbestimmungen finden Sie auf unserer Website: 
https://www.gruene-bundestag.de/fraktion/datenschutz.html <https://www.gruene-bundestag.de/fraktion/datenschutz.html> 




Hier meine Antwort an DIE GRÜNE Bundestagfraktion:

 

 

Aw: AW: BDS und die Entscheidung des Bundestages

 

Von: Izzeddin Musa                                                  13.06.2019 um 12:08 Uhr

An: Info - GRÜNE Bundestagsfraktion

BCC: Gleichgesinnte

 

Sehr geehrte GRÜNE Bundestagsfraktion, ausgenommen Jürgen Trittin und die 16 andere, die gegen den BDS-Beschluss gestimmt haben,

 

Nach dem „unbedachten“ Anti-BDS-Beschluss des Bundestages, möchte ich Ihnen, als Antwort auf Ihrer Stellungnahme, folgende Beiträge schicken. Könnten helfen!  

Den Beitrag von Sara Roy haben Sie bereits, worauf Sie mir Ihre Stellungnahme zukommen ließen.

Links bitte in die Befehlszeile reinkopieren.


FAZ-Beitrag:

https://edition.faz.net/faz-edition/politik/2019-06-06/dde51db64d72b8c797ad3c86c27c1b9d/

 

Der Beitrag in Die Zeit – 16 Nahost-Experten:

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-06/israel-boykott-bds-antisemitismus-meinungsfreiheit-bundesregierung/komplettansicht

 

240 israelische u. jüdische Akademiker:

https://www.scribd.com/document/412474418/Aufruf-von-240-Judischen-und-Israelischen-Wissenschaftlern-an-die-Bundesregierung-zu-BDS-und-Antisemitismus

 

Ich möchte in Erinnerung rufen, dass das GRÜNE-Urgestein Jürgen Trittin und 16 andere haben sich an das europäische Recht und an das Grundgesetz gehalten und entsprechend gegen den Anti-BDS-Beschluss gestimmt. Bitte denken auch Sie daran, dass die Bundesregierung an europäisches Recht und an das Grundgesetz  gebunden ist, wo keine Zensur der Meinungsfreiheit gemacht werden darf.   

Eine Anmerkung noch. Sie können Ihre Stellungnahme/Antwort/Erklärung noch länger machen, sie wird nicht überzeugen. Mit Verlaub, ja noch inhaltsloser. Insbesondere, wenn Sie die historische Verantwortung Deutschlands, ich denke hier auch an Merkels „Staatsräson“, erwähnen. Hier kann man nur erwidern, warum sollen die Palästinenser die Schulden Deutschlands tilgen? Noch verwerflicher, wenn Sie von der Zweistaatenregelung reden aber nichts dafür tun, kann ich nur als eine Pflichtübung betrachten. Diese Utopie ist in der gegenwärtigen Situation nur noch eine Fata Morgana. 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Izzeddin Musa 

 

 

 

Samstag, 5. September 2020

Der Fall Nawalny und die „westlichen-Werte“

 

Ein Gastbeitrag von Claudia Karas gerichtet an die Heuchler in der Politik und Mainstream-Medien



 Gesendet: Freitag, 04. September 2020 um 12:10 Uhr Von: "Claudia Karas" An: Kein Empfänger Betreff: Der Fall Nawalny und die „westlichen-Werte“ Gesendet: Freitag, 04. September 2020 um 11:53 Uhr Von: "Claudia Karas" An: "Bundeskanzlerin" , "Außenminister Maas" , "AA Bürgerservice" , "Deutscher Bundestag" , "Fraktion CDU/CSU" , "Fraktion Grüne" , "Fraktion Linke" , "Fraktionsbüro SPD" , "FDP"<dialog@fdpbt.de>, "Kriegsministerin" <kramp-karrenbauer@bundestag.de>, "Menschenrechtsausschuss" <menschenrechtsausschuss@bundestag.de>, "post bundesregierung" <internetpost@bundesregierung.de>, "US Embassy" <feedback@usembassy.de>, "UK Embassy" <ukingermany@fco.gov.uk>, "Russische Botschaft" <info@russische-botschaft.de>, "consular1berlin.mfa.gov.il" <consular1@berlin.mfa.gov.il>
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Betreff: Der Fall Nawalny und die „westlichen-Werte“


Der Fall Nawalny und die „westlichen-Werte“

Jetzt ist die Katze aus dem Sack!
Es geht um die Verhinderung der Pipeline Nord Stream 2.

Die Spindoctoren aus Politik und Konzernmedien sind schon seit Jahren kräftig dabei, den deutschen Michel mit täglicher Gehirnwäsche vom „bösen Putin“ einzuseifen und fürderhin in Kriegslaune zu versetzen. „Mache die Lüge groß, mache sie einfach, wiederhole sie immer wieder, und letztendlich wird man sie glauben“, was ja auch schon bei Hitler geklappt hat.

Den Russenhassern reicht die Einkreisung Russlands, die gefährliche Osterweiterung durch die NATO (Nord-Atlantische Terror-Organisation), schon lange nicht mehr. Ganz offensichtlich träumen sie von der Vollendung des Vernichtungskriegs im Osten, denn bekanntlich wurde mit Hitler ja „das falsche Schwein geschlachtet“ (O-Ton Winston Churchill). Dass jetzt auch noch die NATO wegen eines unbedeutenden, vom Westen als "wichtig"  aufgeblasenen „Kreml-Kritikers“ zu diesem Fall tagt, offenbart nur, wie verzweifelt sie nach einer Daseinsberechtigung sucht, denn „den drohenden Krieg am Horizonte braucht der Militarismus wie ein Stückchen Brot. Er wird nicht nur als drohend, sondern als unvermeidlich hingestellt.“ (Bertha von Suttner). Und für diesen Irrsinn sollen 2% des BIP von den Völkern abgepresst werden, mit Hilfe ihrer willigen Vollstrecker in den Parlamenten.

Was im Irak mit den Lügen von den „Massenvernichtungswaffen“ geklappt hat, soll jetzt wieder gelingen… Wer erinnert sich nicht an die theatralischen Worte Colin Powells, der – so wissen wir es jetzt – gelogen hat, genauso wie der Informant des BND, Deckname „Curveball“, der für seine Lügen gut bezahlt wurde und als Belohnung obendrauf noch die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat.

Bekanntlich findet sich in diesen Kreisen auch immer eine käufliche Kreatur, die das – übrigens auch in allen anderen Giftlaboren der NATO-Staaten (!) vorhandene Novichok-„Gift“ – wenn auch mit noch so aus der Luft gegriffenen Behauptungen (wie bei all den anderen in den Konzernmedien immer wieder rauf und runter deklinierten Putin-Putin-Putin-„Fälle“ – beweisen kann. Das sehen wir gerade.

Der gesunde Menschenverstand fragt: Wem nützt dieser „Gift“-Anschlag?
Ganz sicher nicht dem russischen Präsidenten, der garantiert nicht an einer weiteren Verschlechterung der deutsch-russischen Beziehung interessiert ist!

Wem nützt der „Gift“-Anschlag also? Dazu genügt nur ein Blick in die Abendnachrichten, bei denen geifernde Politiker, die sich schier überschlagen in Forderungen nach Bestrafung und weiteren Sanktionen und nach einem Ende des deutsch-russischen Pipeline-Projekts Nord Stream 2. Eine Schwächung der deutschen Wirtschaft nehmen sie  gerne in Kauf.

Als besondere Scharfmacher und mit infamen Behauptungen tun sich bei der unerträglichen Dämonisierung der Person Putin Politiker aller Couleur, von CDU bis Nato-oliv-Grüne, hervor und auch der „Linke“ Bartsch findet die „selten harten Reaktionen der Bundesregierung angemessen“, wofür er sicher ein Fleißkärtchen der herrschenden stramm antikommunistischen Clique einheimsen kann.

Geradezu lächerlich wird es, wenn die sogenannten „westlichen Werte“ ins boshafte Spiel gebracht werden, diese da sind: ständige Angriffskriege, Zerstörung der arabischen-islamischen Welt und ihrer Menschen, die zur Flucht (Stichwort: „wir schaffen das“) aufgrund ihrer vernichteten Lebensgrundlage gezwungen werden. Forderungen nach einem Ende dieser Angriffskriege und Bombardierungen kommen diesen „westlichen-Werte“-Apologeten nicht über die Lippen.

Diese sogenannten „westlichen Werte“ bedeuten auch das demonstrative schändliche Nichtstun gegen das schreiende Unrecht, das dem unschuldig in britischer Isolations-Folterhaft sitzenden investigativen Journalisten Julian Assange angetan wird, der wegen der Veröffentlichung schwerer US-Kriegsverbrechen auf WikiLeaks bestraft und zum Schweigen gebracht werden soll. Die eklatante Verletzung seiner Menschenrechte und Menschenwürde interessiert diese heuchlerischen transatlantischen Handlanger nicht im Mindesten! Da wundert es einen auch nicht, dass der damalige Chef des Bundeskanzleramts und Beauftragte für die Nachrichtendienste und heutige Bundespräsident einem von den USA nach Guantanamo verschleppten und dort jahrelang unter Folter inhaftierten Bundesbürger trotz erwiesener Unschuld die Rückkehr nach Deutschland verhindert hat.

Eine Binsenweisheit: „Mord gehört zum Geschäft vieler Geheimdienste, doch kaum einer ist so berüchtigt für seine Killerkommandos wie Israels Mossad.“
Ich kann mich jedoch nicht erinnern, dass der bei ihrem Mordhandwerk in Dubai eingesetzte deutsche Pass bei all den Menschenrechts-Heuchlern irgendeine vergleichbare empörte Reaktion ausgelöst hat. Auch die Ermordung von mindestens vier iranischen Atomwissenschaftler
n durch den jüdischen Staat wurde hier ohne große Aufregung hingenommen und wie man weiß, wurden bei dessen bisher tausenden Mordaktionen nicht nur die Zielpersonen ermordet, sondern auch viele Unschuldige, aber auch das ficht unsere „westliche-Werte“-Heuchler nicht an. Desgleichen erregte die Ermordung des iranischen Generals Kassem Soleimani und seiner Begleiter durch den verschlagenen "großen Bruder" die „westlichen-Werte“-Gemüter nicht. Namenlos bleiben diese Begleiter ebenso wie die immer wieder durch israelische Scharfschützen ermordeten Palästinenser, darunter auch Kinder, für die man noch nicht mal „westliche-Werte“-Krokodilstränen vergießt.

Diese „westliche-Werte“-Welt ist rund um den Globus auf Mord, Vernichtung und Ressourcenraub aus und verschleudert dafür Milliarden. Sie investiert lieber in den Tod anstatt in ein Leben in einer friedlichen Welt.

Claudia Karas, Frankfurt


Am 05.09.2020 schrieb Izzeddin Musa:


Liebe Claudia,
 
danke, dass du den ekelhaften Heuchlern deutlich die Leviten gelesen hast. Ob die Elefantenhäute das verspüren, bleibt zweifelhaft.
Diese Ekel von Politiker, wie der CDU-Röttgen oder der FDP-Lambsdorff u.v.a. auch, kriechen in den Arsch von Amerika und führen nur Befehle durch, um die Nord Stream 2 zu stoppen. Armleuchter sind sie alle.
 
Dein Schreiben darf nicht in Vergessenheit geraten werden, deshalb möchte ich ihn auf meinem Blog stellen, falls du einverstanden bist.
 
Aber glaubst du, dass die Heuchler nur hier gibt? Ich antworte und sage nein. Guck doch mal was die Orban (verächtlich für die Neureichen Kameltreiber) machen. Diese Dienstboten, Arschkriecher und Befehlsempfänger von Bibi und Donald sind nur hochgradige Verräter. Auch wenn der Schaumschläger Mahmoud Abbas "patriotische Reden" schwenkt, die lediglich nur zur Schau dienen, träumt nur noch oder immer noch von "Verhandlungen". Er ist für mich, einschließlich seiner Bande", Oberverräter an der palästinensischen Sache. Oslo ist für ihn immer noch als Wallfahrtsort, obwohl alle anderen palästinensischen Organisationen dagegen sind und stets fordern, das Diktat zu annullieren. Alles ist und über all scheint sehr traurig zu sein.
 
Seid herzlich gegrüßt
 

Izzeddin



Von: "Claudia Karas" <ClaudiaKaras@web.de>
Datum: 5. September 2020
An: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Cc:
Betreff: Aw: Der Fall Nawalny und die „westlichen-Werte“
Danke für dein Lob, lieber Izzedin,
klar kannst du meinen Kommentar auf deine Seite setzen!
Mir gings wie Dir... der EKEL vor diesen Heuchlern hat mich in die Tasten hauen lassen.
Ich kann es immer noch nicht fassen, dass sich die NATO, das Kriegsbündnis, mit diesem unbedeutenden russischen rechtsnationalen Wicht befasst!! unglaublich das alles und die Lügenpresse macht ja mit bei der Hetze.
und all das von Dir noch gesagte kann ich nur unterstreichen!!!
ganz herzliche Grüße
Claudia




Ach liebe Claudia, der unbedeutende Nawalny ist doch nur ein willkommener Anlass, auf den man sehnsüchtig gewartet hat. Oder waren doch die Finger westlicher Geheimdienste drin!!! Ich glaube sogar dran, dass der CIA dabei war, damit die USA-Araschkriecher lautstark ihr dreckiges Maul, gegen die Gas-Pipeline, aufreissen. Diese Heuchler glauben doch nicht, dass sie verschont bleiben, wenn es krachen sollte!!  
Liebe Grüße
Izzeddin


Von:
Claudia Karas
05.09.2020 um 11:35 Uhr

Fall Navalny: Bundesregierung bestätigt (ungewollt) die russischen Erklärungen


Nun kommt alles ans Tageslicht. Wie sagt man, Lügen haben kurze Beine.
 
Ich glaube mein Blog ist gehackt worden. Ich muss einen Freund, der was davon versteht, fragen, ob er Hilfe leisten kann.
 
Gruß
Izzeddin



Von:
Claudia Karas
05.09.2020 um 20:35 Uhr


Der Meinung bin ich auch!! Gerade die Amis haben noch nie Skurpel gehabt und  kennen sich bestens aus mit politischen Morden...
kennst  du den Film "Bekenntnisse eines Economoc Hitman"? hab ich auch als Buch...

https://www.youtube.com/watch?v=FfWcZJtP6NI
"Im Dienst der Wirtschaftsmafia - Ein Geheimagent packt aus"
Gesendet 14. Mai 2010 in ORF 2
Ein packender Insider-Dokumentarfilm über den Ausbau des US-Imperiums auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein "Economic Hit Man", ein Wirtschaftskiller. Seine Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in eine Abhängigkeit von den USA brachten. Zwölf Jahre lang hatte Perkins seine Seele an den Geheimdienst verkauft ... bis er ausstieg und den Mut hatte, den Skandal aufzudecken, sich öffentlich für seine kriminellen Akte im Staatsauftrag zu entschuldigen und Aufklärungsarbeit zu leisten.
Liebe Grüße
Claudia



Gesendet: Samstag, 05. September 2020 um 11:58 Uhr
Von: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
An: "Claudia Karas" <ClaudiaKaras@web.de>
Betreff: Aw: Fall Navalny: Bundesregierung bestätigt (ungewollt) die russischen Erklärungen | Anti-Spiegel
Nun kommt alles ans Tageslicht. Wie sagt man, Lügen haben kurze Beine.
 
Ich glaube mein Blog ist gehackt worden. Ich muss einen Freund, der was davon versteht, fragen, ob er Hilfe leisten kann.
 
Gruß
Izzeddin


Weitere Beiträge unter:

By Finian Cunningham

und:

Wieso verweigert Bundesregierung Offenlegung der Bundeswehr-Laborbefunde zu Nawalny und Nowitschok?




Sehr geehrter Herr Dr. Norbert Röttgen,
 
Sie sollten diesen Brief ja persönlich bekommen. Wüssten Sie eigentlich, dass Russland unser natürlicher Partner ist und nicht der Amerikaner.
 
Der Amerikaner George Friedman (Stratfor): Die USA versuchen seit 100 Jahren einen Keil zwischen Russland und Deutschland zu treiben.
Ich hoffe, Sie wissen warum!
 
Ich hoffe auch, dass Sie das bedenken, bei Ihren nächsten Agitatorischen Auftritten.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. Izzeddin Musa 
Am Bonner Graben 19
53343 Wachtberg


Aw: Nawanly
Gesendet: Sonntag, 06. September 2020 um 10:59 Uhr
Von: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
An: "Claudia Karas" <claudiakaras@web.de>
Betreff: Nawanly
Hallo liebe Claudia,
 
es hat geklappt. Hier ist der Link. Ich schicke den Brief an den Atlantikbrücker Norbert Röttgen, der ist für unseren Wahlkreis zuständig.
Meine Stimme hat er nie bekommen.
 
 
Ich grüße Euch herzlich
 
Izzeddin
 
 
Fw: Der Fall Nawalny und die „westlichen-Werte“
  • Von:
    Izzeddin Musa
    06.09.2020 um 11:11 Uhr
    Mehr Informationen
  • An:
    Norbert Röttgen

    Sehr geehrter Herr Dr. Norbert Röttgen,
     
    Sie sollten diesen Brief ja persönlich bekommen. Wüssten Sie eigentlich, dass Russland unser natürlicher Partner ist und nicht der Amerikaner.
     
    Der Amerikaner George Friedman (Stratfor): Die USA versuchen seit 100 Jahren einen Keil zwischen Russland und Deutschland zu treiben.
    Ich hoffe, Sie wissen warum!
     
    Ich hoffe auch, dass Sie das bedenken, bei Ihren nächsten Agitatorischen Auftritten.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Dr. Izzeddin Musa 
    Am Bonner Graben 19
    53343 Wachtberg
     


WO bleibt die Antwort auf das russische Rechtshilfeersuchen??? Was hat die deutsche Regierung zu verbergen?
Von:
Claudia Karas
                                06.09.2020 um 19:56 Uhr

Die rücken nichts raus, weil sie entweder nichts haben, oder noch am herumdoktern sind... was für eine Bande!
 
Gesendet: Sonntag, 06. September 2020 um 17:39 Uhr
Von: "Claudia Karas" <ClaudiaKaras@web.de>
An: "Bundeskanzlerin" <angela.merkel@bundestag.de>, "Außenminister Maas" <heiko.maas@bundestag.de>, "AA Bürgerservice" <buergerservice@auswaertiges-amt.de>, "Deutscher Bundestag" <mail@bundestag.de>, "Fraktion CDU/CSU" <fraktion@cducsu.de>, "Fraktion Grüne" <info@gruene-bundestag.de>, "Fraktion Linke" <fraktion@linksfraktion.de>, "Fraktionsbüro SPD" <fraktionsbuero@spd.parlament-berlin.de>, "FDP" <dialog@fdpbt.de>, "Menschenrechtsausschuss" <menschenrechtsausschuss@bundestag.de>, "post bundesregierung" <internetpost@bundesregierung.de>, "US Embassy" <feedback@usembassy.de>, "UK Embassy" <ukingermany@fco.gov.uk>, "Russische Botschaft" <info@russische-botschaft.de>, "consular1berlin.mfa.gov.il" <consular1@berlin.mfa.gov.il>, "Kriegsministerin" <kramp.karrenbauer@bundestag.de>
Cc: "RT" <info@rt-tv.de>, "dasErsteTV" <zured@das-erste.de>, "Die Zeit" <diezeit@zeit.de>, "dradio" <hoererservice@dradio.de>, "DWN" <info@deutsche-wirtschafts-nachrichten.de>, "FAZ" <info@faz.net>, forum@sueddeutsche.de, "FR" <leserbrief@fr-aktuell.de>, "Freitag" <info@freitag.de>, "Phoenix" <info@phoenix.de>, "Redaktion Die Welt" <redaktion@welt.de>, "Redaktion jW" <redaktion@jungewelt.de>, "Redaktion ND" <redaktion@nd-online.de>, "Redaktion Süddeutsche" <redaktion@sueddeutsche.de>, "Redaktion Tagesspiegel (online)" <online.redaktion@tagesspiegel.de>, "Taz ausland" <ausland@taz.de>, "ZDF" <info@zdf.de>, "ZDF Hauptstadtstudio" <Hauptstadtstudio-Leitung@zdf.de>
WARUM beantworten Sie das Rechtshilfeersuchen der russischen Generalstaatsanwaltschaft vom  27. August 2020 nicht?
WAS hat die deutsche Regierung zu verbergen? 
Und wozu braucht man die Konzern- und Regierungspresse, die über die u.a. Fragen und die fehlende Antwort einfach nicht informiert... und die fragen sich noch, warum sie als Lügenpresse abqualifiziert werden. Unten ist doch der Beweis!
Im übrigen ist die anmaaßende und peinliche Drohgebärde des deutschen Außenministers gegenüber Russland ein starker Kontrast zu der wohltuenden ruhigen und sachlichen Art des russischen Außenministers Lawrow!
Claudia Karas, besorgte Bürgerin
 
Pressesprecherin des Außenministeriums der Russischen Föderation Maria Zakharova über Interview von Außenminister Deutschlands Heiko Maas für Bild am Sonntag

Medien: Heiko Maas sagt, wenn es in den nächsten Tagen auf der russischen Seite keine Beiträge zur Aufklärung im Fall des Bloggers Alexej Nawalny gebe, werde Deutschland mit den Partnern über eine Antwort beraten müssen. „Wir haben große Erwartungen an die russische Regierung, dass sie dieses schwere Verbrechen aufklärt. Sollte sie nichts mit dem Anschlag zu tun haben, dann ist es in ihrem eigenen Interesse, das mit Fakten zu belegen“.

Sehr geehrter Herr Maas, wenn die Bundesregierung es mit ihren Erklärungen aufrichtig meint, dann muss sie selbst daran interessiert sein, möglichst kurzfristig das Rechtshilfeersuchen der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation zu beantworten. Übermittelt wurde dieses bereits am 27. August. Bislang gibt es keine Gewissheit, dass Deutschland kein doppeltes Spiel spielt. Denn die Landesjustizverwaltung Berlin, die für die Rechtshilfe zuständig ist, hat erst am letzten Freitag das Ersuchen der russischen Generalstaatsanwaltschaft von den Bundesbehörden zugeleitet bekommen. Wo ist denn diese Dringlichkeit, auf der Sie so insistieren? Es ist die deutsche Seite, die diese sehr wohl vermissen lässt, indem sie die Frage erst prüfe und über die Bewilligung gegebenenfalls nach Absprache mit den zuständigen Bundesbehörden entscheiden werde. Solange Berlin keine Antwort gibt, behindert es die Aufklärung, zu der es aufruft. Absichtlich?

Kommentar der Russischen Botschaft in Deutschland vom 2. September 2020

Am 2. September 2020 wurde der Botschafter der Russischen Föderation ins Auswärtige Amt eingeladen und über den Inhalt der Erklärung der Bundesregierung im s.g. Fall Nawalny unterrichtet. Hierbei wurden dem Botschafter jedoch keine auf Fakten basierten Unterlagen übergeben.

Von der deutschen Seite erwarten wir eine möglichst zeitnahe Antwort auf das Rechtshilfeersuchen der russischen Generalstaatsanwaltschaft, das am 27. August 2020 an das Bundesamt für Justiz im Rahmen der Überprüfung in Sachen der Krankenhauseinlieferung von Alexej Nawalny gerichtet wurde. Wir rufen unsere Partner auf, jedwede Politisierung dieses Vorfalls zu vermeiden und sich ausschließlich auf glaubwürdige Fakten zu stützen, die hoffentlich schnellstmöglich geliefert werden. Wir rechnen mit vollwertiger Zusammenarbeit und Informationsaustausch unter Einbeziehung der bestehenden bilateralen rechtlichen Mechanismen


Aw: Nawanly
Von:
Claudia Karas
06.09.2020 um 20:1




  
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Danke, lieber Izzedin,
für die Weiterleitung an diesen nord-atlantischen Spezial-Demokraten... das reinste Brechmittel!
an dem prallt das garantiert ab... aber seine Mitarbeiter, die die mails lesen, kommen vielleicht ins Grübeln...
 
ich wusste gar nicht, dass du diese website hast... toll... muss bei Gelegenheit herumsurfen.
ganz liebe Grüße... auch von Hassan
Claudia
 
p.s. bei Anne Will heute abend ist diese Bande auch verteten... ich muss mal sehen, ob ich das aushalte