Freitag, 10. März 2017

Flagrante Verletzung des Völkerrechts durch deutsche Medien



In den Köpfen der meisten Medienmacher hat sich der Gedanke, dass Palästina nicht mehr den Ureinwohnern gehört, sondern den Zionisten, eingebrannt. Das haben sie damit dokumentiert, als sie, zur Weihnachtszeit 2015, Bethlehem zum Staatsgebiet Israels zugeschlagen haben. Palästina hat in ihren kleinen Köpfen nicht mehr existiert!!! Aus Wissen, Unwissen oder Ignoranz bleibt zunächt dahin gestellt. Sie ahnten nicht, dass sie damit einen eklatanten Fehler und eine flagrante Völkerrechtsverletzung, die ihres Gleichen sucht, begangen haben. Glaubten sie etwa, das könnte durchgehen und nach und nach wäre Palästina getilgt? Man könnte es vielen Europäern, dass sie stets den Wunsch hegten, Europa „judenfrei“ zu machen, in dem sie Palästina als Ersatzheimat für die Juden auserkoren haben, unterstellen.

Und genauso, wie die Entdeckerfahrten ab dem 15. Jahrhundert von Anfang an letztlich einem ethisch minderwertigen Zweck dienten, nämlich den Rest der Welt mit vorgehaltener Waffe für Europas Krise bezahlen zu lassen, so diente auch das zionistische Projekt von Anfang an einen verwerflichen Zweck, nämlich dem, Europa "judenfrei" zu machen, dergestalt, dass die christlichen Europäer den jüdischen Europäern die Möglichkeit gaben, auf Kosten der Palästinenser [die wahren Nachfahren der antiken Juden, wie Shlomo Sand darlegt (1), auf älteren Forschungsergebnissen aufbauend] einen Staat zu Gründen, in dem sie nach eigenen Gutdünken schalten und walten konnten - außerhalb Europas, versteht sich. Also kann Israel gar nicht anders als so zu handeln, wie es das tut. Andernfalls, wenn es nicht rassistisch gegenüber den Palästinensern wäre, würde es den ganzen Zionismus ad absurdum führen. Das darf freilich nicht bedeuten, dass wir davor die Augen zu verschließen hätten, nach der Devise: "Der Jude unter den Staaten (wie Israel von Broder genannt wurde und wird) muss halt so handeln, weil er der Jude unter den Staaten ist. Also, es wäre antisemitisch, sich daran zu stören."

Nun haben sich die „Ahnungslosen“ Medien verrechnet und eine Sintflut Proteste ging bei ihnen ein. Sie wussten welche Konsequenzen auf sie zukommen können und machten alle den totalen Rückzieher, auch öffentlich.

Während allerdings Russland wegen der Krim-Zurückholung mit Sanktionen belegt wurde, darf das jüdische Besatzungsregime weiter gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte verstoßen, Land rauben, illegal siedeln und immer neue Tatsachen schaffen? Das alles geschieht ganz dreist unter den Augen der Werte-Staatengemeinschaft.


Hier die Korrespondenz:


14.12.2015 
Flagranter ZDF-Verstoß gegen das Völkerrecht


An den
Intendanten des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF)
Herrn Dr. Thomas Bellut


Sehr geehrter Herr Dr. Bellut,
als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansässig ist, bin empört über die Ankündigung, dass das ZDF-Weihnachtskonzert aus Bethlehem, das Weihnachten am 24.12.2015 gesendet werden soll, in der erwähnt wird, dass Bethlehem in Israel liegt. Mit dieser Aussage stellen Sie sich über das Völkerrecht. Bethlehem liegt, ohne wenn und aber, in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories" von der Völkergemeinschaft ist definiert worden sind.

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/7747c5ad-75d4-3599-8aca-0c0f5e0c4729/123416f9-8193-4345-929b-d4940bc63d73?doDispatch=1


Es erscheint unerträglich, wenn Sie eigenmächtig handeln und versuchen, bewusst oder unbewusst, besetzte palästinensische Gebiete Israel zu zuschlagen. Man könnte annehmen, es handele sich um "Nicht-Wissen" oder um eine einseitige Parteinahme für Israel. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel und daher, nicht annehmbar und mit Nachdruck zurück zu weisen. Das diese ZDF-Angabe eine unverantwortliche Verletzung des öffentlich-rechtlichen Auftrages ist, muss nicht extra betont werden.

Als Verantwortlicher werden Sie hiermit aufgefordert, diese falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und zu korrigieren. Wegen der Dringlichkeit, erwarte ich eine sofortige Stellungnahme, dass die Klarstellung unentwegt erfolgen wird. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

CC an:
ZDF-Rat
Auswärtiges Amt


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Izzeddin Musa
Anschrift


 
ZDF bezieht öffentlich Stellung:

 
Als Journalisten fühlen wir uns den Prinzipien von Faktentreue, Trennung von Bericht und Kommentar, von Vielfalt verpflichtet. Aber wir wissen auch: Wer 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche sendet, analog, digital und online, dem unterlaufen trotz aller Anstrengungen von Redaktion und Korrespondenten auch Fehler.

Dazu bekennen wir uns. Deshalb haben wir auf heute.de nach dem Vorbild der "New York Times" die Rubrik "Korrekturen" eingerichtet. Auf dieser Seite weisen wir auf Fehler, die wir in der Berichterstattung gemacht haben, hin und korrigieren sie. Das können Fehler oder Unkorrektheiten sein, die wir in selbstkritischer Betrachtung unserer Arbeit selbst erkennen, aber auch solche, auf die uns Betroffene, Experten oder unser Publikum aufmerksam machen. Wir glauben, dass Transparenz das beste Gegenmittel gegen Verschwörungstheorien und Manipulationsvorwürfe ist.

Das ZDF hat als öffentlich-rechtlicher Sender eine besondere Verpflichtung gegenüber seinem Publikum. Wir wissen, wie wichtig die Berichterstattung in unseren Nachrichtensendungen, Magazinen oder Dokumentationen für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist. Wir verstehen die "Korrekturen"-Rubrik als Beitrag zur Offenheit gegenüber dem Beitragszahler und zur internen Fehlerkultur.

Wir arbeiten mit aller Gewissenhaftigkeit daran, Fehler zu vermeiden. Wo sie dennoch passieren, werden wir Fehler in chronologischer Reihenfolge auflisten und "Korrekturen" vornehmen.

Peter Frey, Chefredakteur des ZDF


Das ZDF schrieb auch postalisch am 21.12.2015

Weihnachten in Bethlehem

Sehr geehrter Herr Dr. Musa

In einer E-Mail vom 14.12.2015 an den Intendanten haben Sie uns auf einen schweren Fehler in der Programmankündigung für unsere Sendung „Weihnachten in Bethlehem“ aufmerksam gemacht. Herr Dr. Bellut hat uns als zuständige Redaktion gebeten, Ihnen zu antworten.

Wir haben den Eintrag umgehend korrigiert und Israel als Herstellungsland gelöscht. Dieser Fehler hätte uns nicht passieren dürfen. Ich möchte Ihnen versichern, dass er keinesfalls vorsätzlich geschehen ist. Im Gegenteil: Bei den Dreharbeiten war es uns ein Anliegen, die Situation in Bethlehem korrekt darzustellen und die politischen wie alltäglichen Probleme offen anzusprechen. Ich hoffe, die Sendung selbst wird Sie davon überzeugen.

Auch bei unseren Unterhaltungsprogrammen legen wir hohe journalistische Maßstäbe an. Für den Fahler, der uns in diesem Fall passiert ist, möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen.


Mit freundlichen Grüßen

Tobias Feilen




Schreiben vom selben Tag an die FAZ:

Flagrante Verletzung des Völkerrechts durch die FAZ

 
Sehr geehrte Damen und Herren von der FAZ-Redaktion,

dass der Staat Israel sich über das Völkerrecht, über Menschenrechte und über internationale Normen stellt, ist fast allen bekannt. Aber, dass deutsche Medien dieses Beispiel folgen, wenn es um den Staat Israel geht, ist uns zunächst einmal fremd. Die FAZ ist ein lebendiges Beispiel für dieses unverschämte Verhalten. Sie geht sogar soweit, dass sie versucht, besetzte palästinensische Gebiete, hier Bethlehem, zu Israel zuzuschlagen. Die Ankündigung vom gestrigen Tag ist so ein Beispiel.
 
19.12.2015

Israel

Keine fröhlichen Weihnachten in Bethlehem

Keine fröhlichen Weihnachten in Bethlehem
Mit dieser Aussage stellt sich die FAZ über das Völkerrecht. Zu Ihrer Kenntnisnahme: Bethlehem liegt, ob Sie wollen oder nicht, immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert worden sind. Als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansässig ist, bin höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit, die mit nichts zu entschuldigen ist. 

Mit dieser Aussage stellen Sie sich, wie oben erwähnt, über das Völkerrecht. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. 

In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass das ZDF denselben Fehler begangen hat, jedoch nach dem Protest, unverzüglich richtig gestellt und öffentlich korrigiert hat.


In der Hoffnung, Sie werden dem Beispiel folgen, fordere ich Sie hiermit auf, diese falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und zu korrigieren. Wegen der Dringlichkeit, erwarte ich eine sofortige Stellungnahme, dass die Klarstellung unentwegt erfolgen wird. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

CC an:
Auswärtiges Amt

Mit freudnlichen Grüßen
Name und Anschrift

Ersterscheinung: Online-Flyer Nr. 542  vom 23.12.2015

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=22380
  


21.12.2015

Auch der WDR verstößt gegen das Völkerrecht

Beschwerde wegen falscher Information während des WDR-Weihnachtskonzerts am 19.12. 2015

An den Intendanten des WDR
Herrn Tom Buhrow


Sehr geehrter Herr Buhrow, 

dass der Staat Israel sich über das Völkerrecht, über Menschenrechte und über internationale Normen stellt, ist fast allen bekannt. Aber, dass deutsche Medien dieses Beispiel folgen, wenn es um den Staat Israel geht, bestätigt eine blinde Einseitigkeit und Willenlosigkeit dieser Medien. Das ZDF, die FAZ und jetzt der WDR sind lebendige Beispiele für dieses unverschämte Verhalten. Nach Protesten beim ZDF und FAZ wurden die Fehler unverzüglich korrigiert.



Die WDR-Moderatorin Susanne Wieseler kündigte das Weihnachtslicht (WDR-Adventskonzert am 19.12. 2015 aus der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Köln) mit den Worten an, es komme aus „Bethlehem in Israel" (1:02:00):

Mit dieser Aussage stellt sich auch der WDR über das Völkerrecht. Zu Ihrer Kenntnissnahme: Bethlehem liegt, ob Sie es wollen oder nicht, immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert worden sind. Ich merke hier an, jeder halbwegs gebildeter Mensch weiß, dass Bethlehem im Westjordanland (Palästina) liegt! Als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansäßig ist, bin höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit und Ihren Täuschungsversuch, die mit nichts zu entschuldigen sind. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. 

In der Hoffnung, Sie werden dem Beispiel vom ZDF und FAZ folgen, fordere ich Sie hiermit auf, Ihre falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und zu korrigieren. Wegen der Dringlichkeit, erwarte ich eine sofortige Stellungnahme, dass die öffentliche Klarstellung unentwegt erfolgen wird. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

CC an:
Auswertiges Amt


Mit freundlichen Grüßen
Name u. Anschrift


WDR antwortet  am 22.12.2015


Sehr geehrter Herr Musa,

ihre Mail ist an mich weitergeleitet worden und ich möchte mich hiermit bei Ihnen in aller Form für meinen Fehler entschuldigen, es tut mir aufrichtig leid, dass ich Sie verärgert habe. Mir ist natürlich grundsätzlich bewusst, dass die Stadt Bethlehem nicht “in Israel” liegt.

Zur Erklärung vielleicht: Ich wollte eine Verbindung schaffen zwischen dem Musiker, der vorher zu hören war. Er ist gerade auf Konzertreise in Deutschland unterwegs und in Israel zu Hause. Danach kamen die Mädchen vom Mädchenchor mit dem Friedenslicht aus Bethlehem. An der Stelle ist der Fehler passiert, ich wollte einfach nur die Parallele aufzeigen. Beim freien Sprechen ist das dann leider falsch geworden. Allerdings denke ich schon, dass sich aus dem Gesamtzusammenhang ergibt, worum es mir ging: Die geographische Nähe aufzuzeigen. 

Es liegt mir völlig fern, eine politische oder das Völkerrecht betreffende Aussage zu machen – erst recht in diesem Zusammenhang, einem Adventskonzert.

Ich hoffe Sie können meine Entschuldigung akzeptieren.

Mit besten Grüßen!

Susanne Wieseler 




Von: Izzeddin Musa [mailto:izzeddin.gaza@gmx.de]
Gesendet: Dienstag, 22. Dezember 2015 19:06
An: hsk.redaktion@geschichte.hu-berlin.de; Bergmann Stefan
Cc: 310-RL@auswaertiges-amt.de; Khouloud Daibes; info@palaestina.org
Betreff: Deutsche Medien und das Völkerrecht


Deutsche Medien verstoßen gegen das Völkrrecht 


An den Chefredakteur der Zeitschrift "Damals. Das Magazin für Geschichte"
Herrn Stefan Bergmann


Sehr geehrter Herr Bergmann,

als Deutscher palästinensischer Abstammung, der seit fast 60 Jahren hier ansäßig ist, hängt es mir langsam zum Halse raus, immer auf die Übertritte deutscher Medien zu reagieren und zu protestieren, wenn sie versuchen, palästinensische Gebiete als israelische bezeichnen. Darüber bis höchst empört über diese Leichtfertigkeit, die mit nichts zu entschuldigen ist. 

In der Ausgabe 12 – 2015, S. 16  Ihrer Zeitschrift "Damals, ..."  lese ich in einer Bildunterschrift: "bei Hebron (im heutigen Israel) ..."

Vorab, und zu Ihrer Kenntnis: Ob Sie es wollen oder nicht, weder Bethlehem noch Hebron liegen in Israel. Hier drängen sich Fragen auf: Handelt es sich um einen Irrtum? Liegt hier etwa Unwissenheit vor? Oder ist es etwa einfach Ignoranz? Oder liegt gar eine Absicht dahinter? Betrachten Sie sich evtl. als Teil des israelischen Hasbara-Ministeriums? Oder ist es eine totale Unkenntnis geographischer und völkerrechtlicher Verhältnisse der Region? 

Dass der Staat Israel sich über das Völkerrecht, über Menschenrechte und über internationale Normen stellt, ist fast allen bekannt. Aber, dass deutsche Medien dieses Beispiel folgen, wenn es um den Staat Israel geht, ist uns zunächst einmal fremd. Das ZDF, die FAZ, der WDR sind lebendige Beispiele für dieses unverschämte Verhalten. Sie versuchten nämlich alle besetzte palästinensische Gebiete, zu Israel zuzuschlagen. Mit dieser Aussage stellen Sie sich über das Völkerrecht, über IGH- und EuGH-Urteile. 

Wieder zu Ihrer Kenntnissnahme: Bethlehem und Hebron liegen immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert worden sind. Es ist unerträglich, wenn Sie und andere Medien eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. 

In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass das ZDF, die FAZ und der WDR denselben Fehler begangen hatten, jedoch nach dem Protest, unverzüglich richtig gestellt und öffentlich korrigiert hat.



WDR postalisch - s. Anhang

In der Hoffnung, Sie werden deren Beispiel folgen, fordere ich Sie hiermit auf, diese falsche Behauptung, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und in der nächsten Ausgabe zu korrigieren. Wegen der Dringlichkeit, erwarte ich eine sofortige Stellungnahme, dass die Klarstellung unentwegt in Ihrer nächsten Ausgabe erfolgen wird. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.


CC an:
Auswertiges Amt
Palästinensische Mission


Mit freundlichen Grüßen
Name + Kontaktdaten



Und hier die Antwort:


Gesendet: Mittwoch, 23. Dezember 2015 um 09:25 Uhr
Von: "Bergmann Stefan" <Stefan.Bergmann@konradin.de>
An: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Betreff: AW: Deutsche Medien und das Völkerrecht


Sehr geehrter Herr Dr. Musa,

Dank für den Hinweis.

Sie sind nicht der Einzige, der bemerkt hat, dass die Verbindung „Hebron (im heutigen Israel)“ wegen der damit verbundenen komplexen völkerrechtlichen Streit- und Rechtsfragen sowie der grundsätzlich aufgeladenen politischen Lage in der gesamten Region problematisch ist. Um es klarzustellen: DAMALS hatte nicht vor, sich mit diesen vier Wörtern in die große Politik einzumischen. Wir wollten also kein politisches Statement abgeben, was uns als Geschichtsmagazin fern liegt, sondern wir haben ganz schlicht einen Fehler produziert. Richtig hätte es heißen müssen „Hebron (Westjordanland)“, um die Stadt schlicht zu verorten. Ich bitte Sie, uns diese mangelnde Präzision nachzusehen.

Fehler machen uns – weder mir als Verantwortlichem noch der Redaktion insgesamt – keinen Spaß. Im Gegenteil: Sie bringen die Leser und die Redaktion um einen Teil des Lohns, der mit der Mühe der einmonatigen Produktion unseres Heftes verbunden ist. Aber: Fehler passieren, auch wenn höchste Sorgfalt angewandt wird – bei uns ebenso wie in jeder anderen Branche. Nur dass man sie in einem Printprodukt schwarz auf weiß nachlesen kann.

Zu Ihrer Information: DAMALS gehört zu den Presseerzeugnissen, die noch drei komplette Korrekturdurchgänge haben: den des Autors (der den fertigen Text inkl. der Bildunterschriften noch einmal liest) und die beiden internen (Schlussredaktion und Redaktion, die ebenfalls das gesamte Heft Seite für Seite systematisch auf Fehler/Unklarheiten durchsuchen). Was dabei nicht gefunden wird, steht – leider – in der Ausgabe. Dennoch geben wir uns jeden Monat erneut allergrößte Mühe, jegliche Art von Fehlern oder Ungenauigkeiten vor Erscheinen unseres Heftes zu tilgen.

Wir werden in einer folgenden Ausgabe eine entsprechende Korrektur vornehmen.

Soweit meine Anmerkungen. Ich fürchte, ich werde Sie nicht überzeugen.

Meinen Tag verbringe ich heute übrigens mit der Schlusskorrektur des kommenden Heftes, das hoffentlich möglichst fehlerlos gelingt. Vielleicht schauen Sie sich unser Erzeugnis einfach einmal an. Es lohnt sich.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für erholsame Feiertage

Stefan Bergmann
 


Stuttgarter Zeitung

Von: Izzeddin Musa [mailto:izzeddin.gaza@gmx.de]
Gesendet: Samstag, 26. Dezember 2015 16:46
An: STZ-Eingang; izzeddin.gaza@gmx.de
Cc: eick@presserat.de; nfo@palaestina.org; 310-RL@auswaertiges-amt.de
Betreff: Stuttgarter Zeitung und das Völkerrecht

Deutsche Medien verletzen internationale Normen

An den Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung
Herr Joachim Dorfs,

in Ihrer Zeitung vom 21.12-2015 finde ich den Beitrag “ Viel Platz in der Herberge“ von Inge Günther vom  21.12. 2015, zu dem die Redaktion eigenmächtig (!) die Überschrift hinzugefügt hat:

"Israel – Beim Streifzug durch das vorweihnachtliche Bethlehem fällt Markus Lanz auf, den auch dort das Publikum liebt.“

Zu Ihrer Kenntnis: Ob Sie es wollen oder nicht, Sie können Bethlehem nicht in Israel unterbringen". Mit Ihrer Aussage stellen Sie sich über das Völkerrecht, über IGH-, EuGH-Urteile und andere internationale Normen. Bethlehem liegt immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert und anerkannt worden sind. Ich merke hier an, jeder halbwegs gebildeter Mensch weiß, dass Bethlehem im Westjordanland (Palästina) liegt! Als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit und Ihren Täuschungsversuch, die mit nichts zu entschuldigen sind. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. Der redaktionelle Fehler (?) ist nicht auf "mangelnde Präzision" zurückzuführen, sondern auf Unwissenheit sowie auf politische und juristische Beliebigkeit.

Es ist bezeichnend für die Qualität deutscher Medien, dass bei Korrekturdurchgängen der Redaktion solche Fehler nicht auffallen. Der Vorgang ist ein Indiz dafür, wie die israelische Indoktrination und die Servilität der deutschen Politik im Verlauf eines halben Jahrhunderts die Köpfe vernebelt haben.

Das ZDF, die FAZ, der WDR und die Monatszeitschrift "DAMALS. Das Magazin für Geschichte" hatten einen ebenso schweren Fehler begangen und  Bethlehem, bzw. Hebron in Israel angesiedelt, sahen sich aber nach einer Vielzahl von Protesten zu einer Korrektur veranlasst und haben sich auch schriftlich oder via Mail bei mir förmlich entschuldigt:


In der Hoffnung, Sie werden dem Beispiel vom ZDF, FAZ, WDR und der Zeitschrift DAMALS folgen, fordere ich Sie hiermit auf, Ihre falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und entsprechend zu korrigieren. Eine sofortige Stellungnahme, dass die öffentliche Klarstellung unentwegt erfolgen wird, ist erforderlich wie dringlich. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.


Mit freundlichen Grüßen

  Name + Kontaktdaten

CC an:
Auswertiges Amt
Palästinensische Mission / Botschafterin Palästinas
Deutscher Presserat



Stuttgarter antwortet:


Gesendet: Montag, 28. Dezember 2015 um 16:40 Uhr
Von: STZ-Leserforum <Leserforum@stz.zgs.de>
An: "'Izzeddin Musa'" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Betreff: AW: Stuttgarter Zeitung und das Völkerrecht
Sehr geehrter Herr Musa,

Vielen Dank für Ihre Mail. Zu unserem Layout gehört ein fett gedrucktes Wort am Beginn der Unterzeile, Schlagwort genannt. Dies ersetzt nicht die früher verwendete und in anderen Zeitungen übliche Ortsmarke, also eine geografische Angabe, wo die Geschichte spielt, sondern soll ein Schlaglicht auf die Geschichte werfen. Das kann eine regionale Einordung sein oder den Themenkreis der Geschichte charakterisieren. In diesem Sinne ist die Unterzeile

Israel   Beim Streifzug durch das vorweihnachtliche Bethlehem fällt Markus Lanz auf, den auch dort das Publikum liebt

von mir getextet worden. Keinesfalls sollte damit im Sinne des Völkerrechts die Westbank zu Israel geschlagen werden. Ich war selbst mehrmals in der Region und weiß um die Verhältnisse. Dass man die Unterzeile falsch interpretieren kann, ist natürlich unglücklich und in diesem Sinne wäre auch von meiner Seite  mehr Sensibilität vonnöten gewesen.


Mit freundlichen Grüßen
Dieter Fuchs | Ressortleiter Die Dritte Seite



Und wir haken nach:


29.12.2015




Sehr geehrter Herr Fuchs,

vielen Dank für Ihre Antwort. Natürlich kommt es vor, dass man unbewusst oder irrtümlich eine unglückliche Ausdrucksweise wählt.

In Ihrem Falle kommt es mir darauf an, dass Sie diesen Fehler für die Leser Ihrer Zeitung kenntlich machen. Sonst habe ich ja nichts davon.

Für Ihre aufgebrachten Bemühungen danke ich bereits im voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Izzeddin Musa




Mail an RBB        27.12.2015


Falschmeldung "Weihnachtsvorbereitungen aus Bethlehem in Israel"

An die  Intendantin des RBB

Frau Dagmar Reim

Sehr geehrte  Frau Reim,

die Angabe unter Betreff, in Ihrer Nachrichtensendung inforadio am 24.12.2015,  ist falsch und stellt eine klare Verletzung des Völkerrechts.

Zu Ihrer Kenntnis: Ob Sie es wollen oder nicht, Sie können Bethlehem nicht in Israel ansiedeln". Mit Ihrer Aussage stellen Sie sich über das Völkerrecht, über IGH-, EuGH-Urteile und andere internationale Normen. Bethlehem liegt immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert und anerkannt worden sind. Ich merke hier an, jeder halbwegs gebildeter Mensch weiß, dass Bethlehem im Westjordanland (Palästina) liegt! Als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit und Ihren Täuschungsversuch, die mit nichts zu entschuldigen sind. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. Der redaktionelle Fehler (?) ist nicht auf "mangelnde Präzision" zurückzuführen, sondern auf Unwissenheit sowie auf politische und juristische Beliebigkeit.

Es ist bezeichnend für die Qualität deutscher Medien, dass bei Korrekturdurchgängen der Redaktion solche Fehler nicht auffallen. Der Vorgang ist ein Indiz dafür, wie die israelische Indoktrination und die Servilität der deutschen Politik im Verlauf eines halben Jahrhunderts die Köpfe vernebelt haben.

Das ZDF, die FAZ, der WDR und die Monatszeitschrift "DAMALS. Das Magazin für Geschichte" hatten einen ebenso schweren Fehler begangen und  Bethlehem, bzw. Hebron in Israel angesiedelt, sahen sich aber nach einer Vielzahl von Protesten zu einer Korrektur veranlasst und haben sich auch schriftlich oder via Mail bei mir förmlich entschuldigt:



In der Hoffnung, Sie werden dem Beispiel vom ZDF, FAZ, WDR und der Zeitschrift DAMALS folgen, fordere ich Sie hiermit auf, Ihre falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und entsprechend zu korrigieren. Eine sofortige Stellungnahme, dass die öffentliche Klarstellung unentwegt erfolgen wird, ist erforderlich wie dringlich. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Name + Kontaktdaten


CC an:
Auswertiges Amt
Palästinensische Mission / Botschafterin Palästinas
Deutscher Presserat


Auf unserem Schreiben kam eine lange und gute Entschuldigungsantwort von Frau Dagmar Reim.
 

Inforadio RBB

WG: rbb-Kontaktmail: "Weihnachtsvorbereitungen aus Bethlehem in Israel

Von: david.biesinger@rbb-online.de                       28.12.2015 um 14:54 Uhr 

 

 

 

Sehr geehrter Herr Musa, 

haben Sie vielen Dank für Ihre eMail an Frau Reim, die wir intern an die Intendanz weitergeleitet haben. 

Eine kurze Rückmeldung kann ich Ihnen bereits direkt geben: Der von Ihnen kritisierte Fehler hat uns auch intern sehr geärgert. Er hätte nicht passieren dürfen, ist aber leider geschehen. Beim zweiten Einsatz der Meldung fiel der Fehler auf und wurde dann umgehend korrigiert. 
Ich habe mich der Sache heute sofort angenommen und mit dem zuständigen Redakteur gesprochen. Es war schlichtweg ein Versehen in der Alltagsroutine. Dem Kollegen wie der Redaktion ist selbstverständlich bekannt, dass Bethlehem in den palästinensischen Gebieten liegt. 

Diese Fehler - noch dazu am Heiligabend - tut uns besonders leid. 

Beste Grüße, 
David Biesinger 



Dr. David Biesinger

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Inforadio - Programmchef
Multimediale Information - Leiter

Masurenallee 8-14
14057  Berlin
Telefon: +49 30 97993 37000
Telefax: +49 30 97993 37009
Mobil : +49 172 7623098
david.biesinger@rbb-online.de      

www.inforadio.de | www.rbb-online.de


Um Wiederholungen zu ersparen, gingen ähnliche Schreiben an:


An die Chefredaktion der FR
Arnd Festerling, Bascha Mika und Michael Bayer,
Hier nur Antwort: 

Gesendet: Montag, 28. Dezember 2015 um 17:27 Uhr
Von: "Festerling, Arnd" <A.Festerling@fr.de>
An: "'izzeddin.gaza@gmx.de'" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Cc: "Mika, Bascha" <b.mika@fr.de>, "Bayer, Michael" <M.Bayer@fr.de>
Betreff: Ihre Mail an die FR
Sehr geehrter Herr Musa,

bitte entschuldigen Sie den schweren Fehler, den wir in der Berichterstattung über Bethlehem auf unserer Website gemacht haben. Er ist passiert, weil wir auf der Website fr-online Artikel geografisch zuordnen, fatalerweise ist dabei Bethlehem in die Rubrik Israel eingeordnet worden.
Das ist selbstverständlich falsch und das wissen wir auch. Sie mögen das daran sehen, dass unsere Autorin in dem Text und wir in der gedruckten Ausgabe der FR diesen Fehler nicht gemacht haben.
                   
Ich bitte Sie, bei aller berechtigten Kritik an der Fehlleistung, zu bedenken, dass die Frankfurter Rundschau eine lange Tradition der fairen Berichterstattung über Palästina und Israel hat. Deswegen sollten Sie diesen Fehler nicht zum Maßstab Ihres Urteils über die Zeitung machen.
Ich weise daher in aller Schärfe unfaire und aktuell wie historisch durch nichts zu belegende Unterstellungen zurück, die davon ausgehen, die Redaktion der Frankfurter Rundschau habe hier mit Absicht gehandelt.

Arnd Festerling
Chefredakteur
 
Um nicht die ganze Liste jetzt und heir aufzuführen, da es sich stets wiederholt, viele andere wurden mit dem gleichen Schreiben konfrontiert. Alle haben geantwortet und sich förmlich entschuldigt. 

Haben sie wirklich alle nicht vorher gewusst, dass sie damit einen eklatanten Fehler gemacht haben? Wir lassen es einfach so stehen!

 

Verlogene Heuchler der westlichen „Werte-Welt“



Weihnachten 23.12.2016

 
Man sollte sich über den Terror, der auch Berlin erreicht hat, nicht wundern. Der ist doch die logische Folge für das Machwerk der westlichen Welt, USA, England, Frankreich, Deutschland, Türkei und der reaktionären arabischen Despotenregimes, Saudi Arabien, Qatar und VAE, die immer noch die Paten, Trainer, Schleuser und Finanziers dieser Mörderbanden. Eine dreckige Politik wird auf dem Rücken der syrischen Bevölkerung betrieben. In Syrien findet kein Bürgerkrieg, wie man uns weiß machen will, sondern ein Stellvertreterkrieg, der schlimmsten Sorte, statt. Das Schicksal der betroffenen Menschen, Kinder, Frauen und Greise hat für die Täter keine Bedeutung und keinen nennenswerten Rang. Sie sind alle Terror-Paten, von anfang an.

Die westlichen Staaten und ihre Verbündeten in Der Region hatten versucht, das Regime von Bashar al-Assad zu stürzen, nicht weil er sein Volk mit sog. "Fassbomben" bombardiert, sondern weil er eine enge Verbindung mit dem "schiitischen" Iran und Russland hat. Die Politik westlicher Staaten ist doch verlogen und kriminell. Während die Großmächte, die die Dschihadisten von Ost-Aleppo militärisch berieten, so tun als kümmerten sie sich um das Schicksal der Bewohner der Stadt, um ihre Soldaten heraus zu schleusen, scheint niemand die Tragödie, die diese Syrer ertragen haben, zu verstehen. Ihre augenscheinliche Operationen für humanitäre Unterstützung der Bevölkerung durch die "White Helmets", die in der tat nur ein Ableger der Al-Nusra-Front, weiß leider nicht jeder. Die ekelhaft verlogene Heuchler in der westlichen Welt sind soweit gegangen, dass sie die verdeckten Spione der "Weißhelme" mit dem alternativen Nobelpreis für Frieden ausgezeichnet haben und zu guter letzt ihnen auch noch ein "Oscar" verliehen haben. Eine Ironie des Schicksals, die kaum zu übertreffen ist. Der Täuscherkönig und Drohnenmörder Barack Hussein hat es ihnen bereits vorgemacht. 

Deshalb: Für stille und besinnliche Weihnachtsstunden unter eurem Weihnachtsbaum:

Ein Bestien-Vater, Abdul-Rahman Al-Shaddad, al-Nusra Front-Kämpfer, sprich: Al-Qaida, bereitet seine beiden Töchter Islam und Fatima, 7 u. 8 Jahre alt, für den Tod durch einen Sprengstoffgürtel.

Die 8-jährige Fatima hat sich bereits am vergangenen Freitag, 16.12.2016, in einer Polizeistation in Damaskus, in die Luft gesprengt.


Die Gesichter der kleinen Mädchen sprechen Bände für sich.

Hier Inhalt des arabischen Dialogs, übersetzt:

Die Vater-Bestie zu Fatima: was wirst du heute durchführen?

Fatima: Ein Selbstmordattentat.

V-B: Und wo?

F: In Damaskus.

V-B: In Damaskus? Und bist klein und neun Jahre alt. Warum lässt diese nicht für die Männer? Diese sind weggelaufen und in die grünen Busse eingestiegen (Anm. des Übersetzers: Das sind Leute, die ihre Waffen abgaben und nicht kämpfen wollten). Keine Antwort von Fatima.

V-B: Willst du zulassen, dass die Gottlosen dich töten und vergewaltigen?

F: Nein.

V-B: Aber du wirst sie töten? Unsere Religion ist eine Religion des Stolzes und keine Unterwerfungsreligion.  

Im Video ist auch die kleinere Islam (Anm.: rechte Seite des "gottlosen" Vaters) zu sehen. Von ihr verlangt der Vater, dass sie auch ein Selbstmordattentat durchzuführen, bevor er den beiden auffordert mit dem Ruf Allahu Akbar abzuschließen. 

In einem weiteren Video erscheint die Rabenmutter (Anm.: total vermummt, noch nicht einmal Löcher für die Augen!!!), als sie sich von den Mädchen verabschiedet und tröstet den beiden mit Geduld und da fragt der B-Vater: "Sind sie eigentlich nicht zu jung?" Antwortet die Rabenmutter prompt: "Es gibt hier keine Kleinen. Jihad ist eine Pflicht für jeden Moslem, klein und groß". (Anm.: Islamgelehrten sagen, Kinder haben nicht die Pflicht zu beten oder zu fasten, deshalb gilt für sie auch keine Jihadpflicht).

Der BV erzählt, dass die Tochter sich nicht beim ersten in Luft sprengte, da sich in der Polizeistation wenige Polizisten befanden. Die Person, die die Attentat dirigierte, verlangte, die Aktion abzubrechen. Fatima lehnte ab, mit der Begründung, sie wolle Gott treffen. Fatima erzählte den Polizisten, sie hat verlaufen und weiß nicht wo sie jetzt sei. Als sie innen entdeckte, dass eine Vielzahl an Polizisten anwesend war, sprengte sie sich in die Luft. Der BV rechtfertigt die Untat als Rache für die Kinder von Aleppo.

Quelle: Al-Mayadeen TV-Sender
 

Inzwischen  ist auch die V-B auch erwischt und erledigt worden und schmort in der Hölle!

Dienstag, 7. März 2017

Flagrante Verletzung des Völkerrechts durch das Unternehmen Lidl



Mailverkehr mit dem Unternehmen


kontakt@lidl.de                                                 06.03.2017 um 21:58 Uhr





      
Sehr geehrte Damen und Herren,

dass der Staat Israel sich über das Völkerrecht, über Menschenrechte und über internationale Normen stellt, ist fast allen bekannt. Aber, dass deutsche Unternehmen dieses Beispiel folgen, wenn es um den Staat Israel geht, ist uns zunächst einmal fremd. Das Unternehmen Lidl ist ein lebendiges Beispiel für dieses unverschämte Verhalten. Sie gehen sogar soweit, dass Sie versuchen,  besetzte palästinensische Gebiete in Ihrer Rundreise-Ankündigung, hier Bethlehem, zum Staatsgebiet Israel zuzuschlagen.

Mit Ihrer Israel-Rundreise-Auschreibung stellen Sie sich über das Völkerrecht und den Resolutionen der Staatengemeinschaft.

Zu Ihrer Kenntnisnahme: Bethlehem liegt, ob Sie wollen oder nicht, immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert worden sind. Als Deutsch-Palästinenser, der seit 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit, die mit nichts zu entschuldigen ist. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. 

Sie werden hiermit aufgefordert, diese falsche Behauptung, unverzüglich in Ihrer Reiseausschreibung umgehend richtig zu stellen. Wegen der Dringlichkeit, erwarte ich eine sofortige Stellungnahme, dass die Klarstellung unentwegt erfolgen wird. Eine entsprechende Notiz innerhalb der nächsten acht Tagen ist von Nöten. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

CC:
Botschaft Palästina
Auswärtiges Amt

Mit freundlichen Grüßen

Name und Kontaktdaten


 

Lidl Antwortet prompt


 izzeddin.gaza@gmx.de                                         07.03.2017 um 09:54 Uhr



Sehr geehrter Herr  Dr.  Izzeddin
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren Hinweis.
Gerne haben wir die Kollegen umgehend informiert, sodass die Ausschreibung online entsprechend angepasst wird und werden dies bei künftigen Angeboten ebenso korrekt ausschreiben.

Vielen Dank.


Mit freundlichen Grüßen
i.A. Nina Bertsch

LIDL-Reisen Kundenservice
 
Vielen Dank.


Mit freundlichen Grüßen
i.A. Nina Bertsch

LIDL-Reisen Kundenservice
                       

         

Klar, ein Dankeswort:

                                                                           07.03.2017 um 10:32 Uhr


Sehr geehrte Frau Bertsch,

vielen Dank für Ihre prompte Antwort. Ich nehme die Gelegenheit wahr und möchte mich für Ihr Verständnis, dass Sie unser Anliegen korrekt entsprochen haben, sehr bedanken. 

Ihr Verhalen ist beispielhaft und lobenswert.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Izzeddin Musa


Wieder Lidl:

                                                                               07.03.2017 um 10:36 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Izzeddin,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Wir freuen uns über Ihre positive Nachricht sehr.

Herzlichen Dank.


Mit freundlichen Grüßen
i.A. Nina Bertsch

LIDL-Reisen Kundenservice


Insgesamt eine positive Bilanz



                                                                            

Montag, 6. März 2017

Die Panamesen: Mahmoud Abbas & Sons


Nach dem Zweiten Golfkrieg „Desert Storm“ 1991 folgte Ende Oktober Anfang November desselben Jahres die sogenannte Madrider Friedenskonferenz, zutreffender die „Hinterhoffriedenskonferenz“. Die Palästinenser dürften nur innerhalb der jordanischen Delegation teilnehmen. Am Ende war das Ergebnis: „Außer Spesen nichts gewesen“. 

Menü à la carte

Die versprengten Fatah-Funktionäre in Tunis lagen schon jahrelang auf der faulen Haut, haben nichts zu tun und wurden folglich des Kampfes müde. Sie dachten daran, den Konflikt mit Israel zu beenden, um in "Überreste" von Palästina, fernab jeden Freiheitskampf, weiter ihrem luxuriösen Leben nachzugehen. Um die Langeweile zu vertreiben , handelte das Führungstrio, bestehend aus Abu Ammar alias Yassir Arafat, Abu Mazen alias Mahmoud Abbas und Abu Ala alias Ahmad Qurei, eigenmächtig Geheimpläne aus, um den Konflikt mit Israel zu beenden. Schließlich kreierte das Trio in seiner Giftküche ein "tödliches Menü" für das palästinensische Volk. Die „Osloer-Abkommen“, ein palästinensisches Versailles ohne Krieg, wie es einst Edward Said genannt hat, wurde geboren.

Im Jahre 1993 war es dann soweit und Abu Mazen hockte alleine in Oslo, nachdem er Abu Ala nach Hause geschickt hatte, gegenüber einer genau ausgesuchten israelischen Elite-Delegation, die in jeder Hinsicht „vom feinsten“ war, au allen Gebieten. Abu Mazen traute sich, mit allen und allem, alleine fertig zu werden, wobei auf seiner Agenda, in „unsichtbarer Tinte“, der Beginn vom Ausverkauf Palästinas geschrieben stand.

http://www.derisraelit.org/2010/08/palastina-im-sonderangebot-eine.html 


Die Schande der Palästinenser


In der Tat, es gelang dem „gewieften“ Architekten ein Diktat-Abkommen in Oslo zu unterzeichnen. Das Osloer-Abkommen ist eine totale Unterwerfung und nichts anderes als eine große Schande, die über das gesamte palästinensische Volk hereinbrach. Erst nach, sage und schreibe, 22 Jahren sind sie in der Führung der PLO aufgewacht und bemerkten, dass die Prinzipienerklärung von Oslo nichts anderes als ein riesiger Betrug und Schwindel war.  Nachdem sie das erkannt haben, greifbare Resultate haben wir dennoch nicht bemerken können. Sie verharrten in ihrer Lethargie und schliefen weiter.
 
Böse Zungen behaupteten, Abu Mazen hätte 100 Mill. US-Dollar für seine Unterschrift, unter dem „Gefälligkeitsabkommen“, erhalten. Drei Mitglieder (zwei Frauen und ein Mann) des palästinensischen Rates, die ich auf einer Tagung in Hofgeismar traf und gemeinsam an einem Tisch mit ihnen zu Abend speiste, sprach ich das Thema mit den „100 Mill.-Belohnung“ an. Alle drei stimmten unentwegt zu und erzählten, dass die Außenmauer seiner Villa mit dem Slogan: „Wo hast du das her?“ besprüht seien. So wird hinter vorgehaltener Hand über Abbas gesprochen. Als der Spiegel über Ungereimtheiten und den Reichtum von Abbas schrieb, waren die korrupten Machenschaften des Architekten ruchbar geworden und drangen in die Öffentlichkeit.

„Palästina“ nach Oslo


Nachdem Arafat und seine Mannen in Jericho und Gaza gelandet waren, besuchte ich 1994 beide Gebiete. Ich habe gesehen, wie alles heruntergekommen war. In Jericho besuchte ich die deutsche Vertretung und sprach mit deren Leiter, Herrn Klein, über die Verhältnisse dort, nach Beendigung der „Teil-Besatzung“. Miserabel sei es noch, und es mangelt noch an allem. In Gaza traf ich den ehemaligen Generaldelegierten in Deutschland, Abdallah Frangi, und seine Brüder. Arafat hatte an dem Tag etwas wichtigeres zu tun, nämlich er traf sich mit Yitzhak Rabin am Checkpoint Erez.  
 

Wie schön ist Panama


Die Qlique um Arafat hat sich in Gaza wie die Made im Speck aufgeführt und langte über all hin. Abu Mazen, um den es hauptsächlich geht, und seine beiden Söhne Tarek und Jasser überlegten, was sie mit dem vielen Geld machen sollten, das der Vater als Belohnung für die Diktatverträge bekommen hatte. Sie gründeten Monopolgeschäfte mit Coca-Cola, diversen Bauunternehmungen und andere Geschäfte, in denen sie die Finger drin hatten, zumal hinter den Villenmauern, viele, sehr viele palästinensische Familien mit Kindern die Nächte mit leeren Mägen verbringen müssen. Das Gestrüpp aus Geld, Macht, Politik und Geschäft haben die Söhne, unter der Schirmherrschaft des Vaters,   bestens beherrscht. Sie bekamen saftige Millionen-Aufträge aus den USA, beste Freunde des Vaters und der „Sache Palästina“.  Das US-Magazin Foreign Policy schätzte 2012 das Vermögen der Abbas-Familie 100 Millionen Dollar, was allerdings sehr, sehr bescheiden zu betrachten ist.




Die Zeit vor der "Ermordung Arafts"


Als Regierungschef, unter dem Präsidenten der Autonomiebehörde Yassir Arafat, versuchte

Abu Mazen öfter auszuscheren und sich verselbständigen. Bei der Bildung des Kabinetts wollte er den USrael-Diener Mohammad Dahlan, bekanntlich ein Oberverräter, gegen den Willen des Präsidenten Abu Ammar, als Innenminister zu ernennen. Arafat, da er über die Machenschaften Dahlans im Bilde war, pfiff Abu Mazen zurück und hat ihn ausdrücklich davor gewarnt.
 

Als im Jahre 2000 das Gipfeltreffen in  Camp David für die Palästinenser nichts brachte, inszenierte Ehud Barak mit dem Bulldozer Ariel Sharon den Besuch auf dem Tempelberg, der die zweite Intifada auslöste. Prompt lösten die Israelis sich aus der Verantwortung für einen „Frieden“, den sie nie wollten, eigentlich gleich wer in Israel am Regierungsruder saß. Das ist  heute für die ganze Welt sichtbar geworden, aber öffentlich will es  keiner zugeben. Sie faseln immer von einem utopischen Frieden, der nicht kommen wird.

Nicht lange nach Camp David erklimmte George W. Bush im Januar 2001 den Thron und mit ihm Dick Cheney, als sein Stichwortgeber und Wegweiser. Nur zwei Wochen später folgte Sharon auf den israelischen Thron. Als Antwort auf die zweite Intifada, bombardierte Sharon 2002 Arafats Hauptquartier, die Muqata’a, wovon ein Großteil zerstört wurde. Arafat hockte in seiner zerstörten Muqata’a praktisch als Gefangener unter Hausarrest. Ihm wurde das Essen dort hingebracht. Er stand nun auf der Abschussliste Sharon’s und Cheney gab ihm dazu „grünes Licht“. Nach der Ermordung Arafats kam mir unverzüglich der Gedanke, Arafat sei vergiftet worden und das kann nur mit dem Wissen und Zutun von „engsten Vertrauten“, in seiner Umgebung, geschehen sein. Ein Fatah-Führungsmitglied, Farouq Qaddoumi (Abu Lutf), hat öffentlich darüber geredet Namen von Beteiligten bekannt gab: Mahmoud Abbas und Mohammed Dahlan. Qaddoumi sitzt immer noch Tunis und weigert sich bis heute, nach „Palästina“ zu gehen, solange diese „Leute“ dort an der Macht sind, obwohl Mahmoud Abbas ihm das angeboten hatte. 

Der Sicherheitsbeamte von Israels Gnaden
 
Abu Mazen liebt und hört nur noch jüdische Musik. Eigentlich ist gegen Kunst nichts einzuwenden. Aber bei Abbas bedeutet das doch etwas anderes. Er wollte einmal seinen Geburtsort Safad (hebr. Safed) besuchen und Israel hat es ihm verweigert. Er machte sich nichts daraus und über die Rückkehr der Vertriebenen angesprochen, entgegnete er, nein ich will nicht nach Safad, meinem Geburtsort, zurück. Großzügigkeit sucht ihresgleichen!

Es kommt noch dicker, was der Präsident, der gar keiner mehr ist, alles für Israel tut. Nach Ausbruch der Messer-Intifada hat der „Präsident auf Lebenszeit“ angeordnet, dass alle Tornister von Schülerinnen und Schülern nach Messern durchsucht werden sollen, bevor sie zum Unterricht dürfen, damit keine radikalen Siedler, Vergewaltiger  und Landesräuber attackiert werden. So rührend sorgt sich Abbas um die Besatzer. Er rühmt sich auch damit, dass bis dato über 70 Messer konfisziert werden konnten.

Der gute Abu Mazen hat auch eine hochrangige Kondolenz-Delegation für einen israelischen Offizier entsandt, dessen Hände nachweislich mit palästinensischem Blut beschmiert sind, um Netanjahu tiefste Anteilnahme zu überbringen. Er war für Israel doch wirklich die „Osloer“ 100 Millionen Dollar Wert!

Und schließlich, wenn jemand bei der Beerdigung des Kana-Mörders Shimon Peres fehlen sollte, dann doch nicht Abu Mazen. Und nun, der "Ehrengast" hockt in der ersten Reihe.

Der undankbare


Der Königs- und Prinzen-Clan in Saudi Arabien handelt nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Damit ist Israel, der Feind Irans, aber der Freund und Alliierte der Saudis, was inzwischen in aller Öffentlichkeit stattfindet und bekannt geworden ist. Saudi Arabien, quasi die „zweite Demokratie“ nach Israel in der Region, schlägt in der arabischen Welt, wie ein Irrer, um sich herum, in Libyen, Irak, Syrien, Yemen und möchte am liebsten Iran zerstören, was nicht gelingt und nicht gelingen wird. Die Saudi bieten Israel ihr Land an, um von dort Iran anzugreifen. Auch Israel nimmt den Mund voll faselt und rasselt mit dem Schwert und nichts dahinter. Es will auch jemanden vorschieben. Die USA sollten es sein und sie haben danke gesagt. Jetzt übernimmt Saudi-Arabien die Rolle Israels und hat Israel auserkoren. Saudia schmiedet eine Allianz nach der anderen, um Iran zu isolieren, bisher aber ohne Erfolg.


Einmal hieß es, Muslimische Staaten gegen den Terror zu vereinen. Paradox ist, dass der Terrorpate, der den Terror bekämpfen will, ähnlich ist wie der Dieb, der schreit, haltet den Dieb! Wenn es Allianzen geht, ist Saudi nicht verlegen. Es gab also noch weiter Allianzen und diesmal der letzte Schrei war: „Arabische Staaten gegen den Terror“. Aber, wenn Saudia den Iran so hasst, warum greifen sie nicht alleine an? Sie sind feige und können nur mit den Petro-Dollars hetzen. Natürlich machen bei dieser Allianz nur „Gekaufte“ mit. So luden zum Beispiel die Terrorpaten zu einer Innenminister-Konferenz nach Kairo ein,  die beschließen sollte, dass Hisbollah eine "Terrororganisation" sei.  Alle erschienen und die meisten der Anwesenden machten das, was die Saudis ihnen befohlen haben, an vorderster Stelle der Innenminister des palästinensischen „Präsidenten“, der zustimmte. Das Komödientheater ist nicht anders als eine Tingel-Tangel-Lachnummer. Der Libanon, wo Hisbollah in der Regierung sitzt, und Algerien haben diese Aufforderung abgelehnt. Der Irak ging weiter und hat den Anwesenden die Leviten gelesen und meinte, wer Hisbollah als "Terrororganisation" bezeichnen will, sei selber ein Oberterrorist. Die bezahlten Lakaien und das saudische Terrorregime haben nichts anderes verdient.


Die gleiche Schmierenkomödie sollte noch einmal stattfinden, diesmal aber mit den Außenministern der Länder. Wieder hat sich dasselbe Drama ereignet. Und wieder hat der „Außenminister“ aus Palästina daneben benommen mit reihte sich bei den Ja- und Amin-Sager und ließ sich für saudischen Forderungen einsatteln.

Nicht nur die Palästinenser haben dem Hisbollah viel zu verdanken, sondern auch viele andere Araber. Zum Glück ist Abbas und einige andere Gekaufte, die so denken und sich „für einen Appel und ein Ei“ kaufen lassen. Ohne Hisbollah und Iran wäre Gaza längst von Israel ins Meer "versenkt" worden. Die wirklichen Freiheitskämpfer in Gaza wissen, wem sie das verdanken haben. War es nicht Hisbollah, der den Nimbus der „unbesiegbaren Armee“ Israels im Jahre 2006 zum ersten Mal zerbrach?  War es nicht Hisbollah, der im Jahr 2000 Ehud Barak zu seinem überstürzten Abzug, ohne wenn und aber aus dem besetzten Südlibanon gezwungen hat? Alle anderen Araber, mit all ihre Armeen, haben doch immer versagt. Haben sie das vergessen?


Eins noch zum Schluss der „Abbasischen Märchen“  aus „Tausend und einer Nacht“. Die PLO-Führung versammelt sich und beschließt EINSTIMMIG eine Sache, eingeschlossen die Stimme des „Präsidenten“. Sekunden später steht der Chef vor den Kameras und entscheidet im Alleingang und verkündet etwas völlig anderes. Im alten Rom hätte ihn das Schicksal des Julius Caesar längst ereilt.       

Kann man überhaupt einem willigen USrael-Lakaien wie Abbas trauen, oder von ihm für die Palästinenser etwas "Gutes" erwarten? Definitiv, nein. Im jungen Palästina der fünfziger Jahre, wussten sie, wie man mit Verrätern umgeht. Also, ihm hätte auch das Schicksal von Abdallah von Jordanien, vor der Aqsa-Moschee ereilen können. Inschallah. 




Wachtberg, 22. April 2016

Die Paläste von Mahmoud Abbas - Reichtum lässt sehr tief blicken! Wo hat er das alles bloß
her??? Ehrliche Arbeit!? Bestimmt nicht!