Donnerstag, 6. Juni 2019

Kein Krieg gegen den Iran!



Kein Krieg gegen den Iran!

Gesendet: Sonntag, 02. Juni 2019 um 19:21 Uhr
Von: "Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin" <FannyM.Reisin@ilmr.de>
Betreff: Fwd: Mit der Bitte um Weitergabe und Veröffentlichung auf der eigenen Homepage <<Kein Krieg gegen den Iran!>> veröffentlicht in FR
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe MitstreiterInnen
gerade habe ich diese wichtige Erklärung unterzeichnet und bitte Sie/Euch um Unterzeichnung und, wenn möglich Verbreitung.
Mit vielen Grüßen Fanny-Michaela Reisin
-------- Original-Nachricht --------




Gesendet: Sonntag, 02. Juni 2019 um 14:21 Uhr
Von: "Afsane Bahar" <afsaneyebahar@gmail.com>
Betreff: Mit der Bitte um Weitergabe und Veröffentlichung auf der eigenen Homepage
Mit der Bitte um Weitergabe und Veröffentlichung auf der eigenen Homepage

Liebe Freundinnen und Freunde, werte Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren,

am 01.06.2019 wurde der Aufruf “Kein Krieg gegen den Iran” in der Frankfurter Rundschau im Wortlaut veröffentlicht 

Über 90 in Deutschland lebende Iranerinnen und Iraner haben als Erstunterzeichner den Aufruf unterschrieben. Über 370 Personen und Organisationen aus verschiedenen Ländern haben bislang die Forderungen des Aufrufs unterstützt.

Ich freue mich über jeden weiteren Unterzeichner, der die Forderungen des Aufrufs unterstützt und seine Daten (Vor- und Nachname, Wohnort) per e-Mail an   afsaneyebahar@gmail.com sendet.

Herzliche Grüße
Amir Mortasawi
Rotenburg an der Fulda, den 02.06.2019
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Kein Krieg gegen den Iran!

Als Iranerinnen und Iraner, die seit längerer Zeit in Deutschland arbeiten und leben,  sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen sowie dieses Land als ihre zweite Heimat betrachten, verfolgen wir mit größter Sorge und Betroffenheit die wachsende Gefahr eines Krieges gegen unsere angestammte iranische Heimat. Wir wenden uns an unsere deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an die deutsche Bundesregierung und rufen sie mit Nachdruck dazu auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.

 Ein Krieg gegen den Iran wird nicht nur für die iranische Bevölkerung verhängnisvoll sein und abertausende menschliche Opfer verursachen. Er ist geeignet, die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos zu stürzen. Ein solcher Krieg hätte nach unserer Auffassung auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass die Möglichkeiten der Einflussnahme Deutschlands und der Europäischen Union auf die US-Regierung beschränkt sind. Andererseits sind wir auch überzeugt, dass die USA ohne Unterstützung ihrer Verbündeten, insbesondere in Europa, es nicht wagen werden, einen Krieg gegen den Iran vom Zaun zu brechen. Deshalb fordern wir unsere deutsche Bundesregierung mit allem Nachdruck dazu auf, schon jetzt klar und unmissverständlich zu erklären, dass Deutschland sich an einem Krieg gegen den Iran nicht beteiligen und den USA untersagen wird, ihre militärischen Einrichtungen auf deutschem Boden (u.a. diverse militärische Hauptquartiere in Ramstein-Miesenbach und das Europäische Kommando der USA in Stuttgart-Vaihingen) im Falle eines solchen Krieges einzusetzen. Wir bitten die Bundesregierung, auch die Europäische Union für eine klare Stellungnahme gegen den Krieg zu gewinnen.
Wir unterstützen nachdrücklich alle Bemühungen der deutschen Bundesregierung und der Europäischen Union zur Bewahrung des Iran-Atomabkommens und bitten sie, zusammen mit den anderen Unterzeichnerstaaten dieses Abkommens, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China, eine humanitäre internationale Initiative zur Aufhebung aller Iran-Sanktionen zu starten. Des Weiteren schlagen wir vor, die seit November 2018 in New York laufenden Verhandlungen für die Einrichtung einer von Massenvernichtungswaffen freien Zone im Mittleren und Nahen Osten aktiv zu unterstützen sowie sich für die Teilnahme der USA und Israels an diesen Verhandlungen einzusetzen.
18.05.2019
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No War against Iran!
As Iranians, who, since some time, have lived, worked, have actively participated in the social life of Germany, and consider this country to be their second homeland, we have been following with great concern and consternation the developing threat of war against our native Iran. We are therefore addressing our fellow German citizens, as well as the German government to urge them to do all within their power to prevent the imminent war.
War against Iran would not only be disastrous for the Iranian people, but it would cause many thousands of casualties. It will likely plunge the entire Middle East region into an extended period of chaos. We believe that such a war would also have serious consequences for Europe and world peace.
We are well aware that the possibilities for Germany and the European Union to influence the US government are limited. On the other hand, we are convinced that the USA would not dare launch a war without the support of its allies, particularly those in Europe. Therefore, we are insistently urging our German government to openly and unambiguously declare that Germany will not be a party to a war against Iran and will not permit the USA to use its military installations on German soil (i.e. the various military headquarters at Ramstein-Miesenbach and the United States European Command in Stuttgart-Vaihingen), to wage such a war. We are also urging the German government to convince the European Union to take an unmistakable stand in opposition to this war.
We emphatically support all efforts of the German government and the European Union to salvage the nuclear agreement with Iran. We ask that they, along with the other signatories to the agreement – the Russian Federation and the People's Republic of China – launch an international humanitarian initiative for lifting all sanctions on Iran. We further propose that they actively support the on-going negotiations (since November 2018) for the establishment of a Weapons of Mass Destruction-Free Zone (WMDFZ) in the Middle East, and promote the participation of the USA and Israel in these negotiations.
May 18, 2019
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جنگ علیه ایران نه!
ما ایرانیانی که مدّت هاست در آلمان کار و زندگی می کنیم، در زندگی اجتماعی فعّالانه مشارکت داریم و به این سرزمین همچون میهن دوّم خویش می نگریم، با نگرانی و تأثّر بسیار خطر روزافزون جنگ علیه میهن اجدادی خویش ایران را دنبال می نمائیم. ما به شهروندان آلمانی خویش و نیز به دولت فدرال آلمان رو کرده وایشان را مؤکّداً فرا می خوانیم، هر آنچه در توان خود دارند برای جلوگیری از این جنگ پرخطر بکار بندند.
جنگ علیه ایران نه فقط برای مردم ایران فاجعه بار خواهد بود و موجب هزاران قربانی انسانی خواهد گشت، بلکه تمامی منطقه خاورمیانه و نزدیک را نیز برای مدّتی طولانی دچار هرج و مرج خواهد ساخت. یک چنین جنگی بنظر ما برای اروپا و صلح جهانی نیز عواقب سختی خواهد داشت.
ما بخوبی می دانیم که امکان تأثیر گذاری آلمان و اتّحادیه اروپا بر دولت ایالات متّحده آمریکا محدود می باشد. از سوی دیگر ما بر این باوریم که ایالات متّحده آمریکا بدون یاری متّحدین خویش، بویژه اروپا، به خود اجازه نخواهد داد جنگی علیه ایران را به راه اندازد. بهمین جهت ما دولت فدرال آلمانی خود را با تأکید تمام فرامی خوانیم که هم اکنون به روشنی و بدون شبهه اعلام نماید که آلمان در جنگی علیه ایران مشارکت نخواهد نمود و برای ایالات متّحده آمریکا بکار گرفتن تأسیساتش در آلمان را (از جمله پایگاه های نظامی در رامشتاین-میزنباخ و فرماندهی نیروهای آمریکا در اروپا واقع در شتوتگارت-فایهینگن) برای یک چنین جنگی ممنوع می داند. ما از دولت آلمان خواهش می کنیم توافق اتّحادیه اروپا را نیز برای اعلام موضعی روشن علیه جنگ جلب نماید.
ما از کوشش های دولت فدرال آلمان و اتّحادیه اروپا برای حفظ توافق اتمی با ایران مؤکداً حمایت نموده و از آنها خواهش می کنیم با همکاری سایر امضاء کنندگان توافقنامه ی مزبور، فدراسیون روسیه و جمهوری خلق چین، اقدامی بشردوستانه و بین المللی برای برکناری تمامی تحریمات علیه ایران آغاز نمایند. علاوه براین پیشنهاد می کنیم از مذاکراتی که از ماه نوامبر ٢٠١٨ در نیویورک برای ایجاد منطقه ای خالی از تسلیحات کشتار جمعی در خاورمیانه و نزدیک  آغاز گشته است فعّالانه حمایت نموده و جهت سهیم شدن ایالات متّحده آمریکا و اسرائیل در این مذاکرات اقدام نمایند.
١٨ ماه مه ٢٠١٩
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Unterzeichner in alphabetischer Reihenfolge
Signatories in alphabetical order
اسامی امضإ کنندگان به ترتیب حروف الفبا

·         Prof. Dr. Arshin Adib-Moghaddam, School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London; Reinbek bei Hamburg
·         Ahmad Ahgary, Dipl.-Ing. Maschinenbau, Mitgründer und Vorstandsmitglied (2012-2017) der Iranischen Gemeinde in Deutschland e.V. (IGD); Berlin
·         Dr. med. Dr. med. dent. Leia Anvari, Ärztin und Zahnärztin; Berlin
·         Dr. med. Afsaneh Assadkhani, Ärztin; Frankfurt am Main        
·         Mohsen Ataey, Dipl.-Ing., Integrationslotse, interkultureller Mediator, Dolmetscher; Hannover
·         Nasser Azarafrouz; Köln
·         Dr. phil. Alexander Kaveh Bahar, Historiker und Politikwissenschaftler, Publizist, Lehrer/Dozent; Ellhofen
·         Afsane Bakhoda, Dipl.-Ing., Architektin; Berlin
·         Katayoun Bargostovan, Dipl.-Ing., Marketing und Vertriebsleiterin Theater und Konzerthaus; Düsseldorf
·         Hamid Beheschti, M.A., Publizist; Berlin
·         Babak Behzad, Diplom-Politikwissenschaftler; Darmstadt
·         Shiva Behzad; Bamberg
·         Angelika Beier; Bielefeld
·         Bagher Berenjkoub; Rösrath
·         Marzieh Berenjkoub; Rösrath
·         Marjane Darab, Dipl.-Sozialpädagogin; Deutsch-Iranische Beratungsstelle für Frauen und Mädchen e.V.; Frankfurt am Main
·         Mohsen Daschti, Reisejournalist -und Naturfotograf; Buttenheim
·         Fariborz Derakhshan, Physiker, Forscher, Unternehmer; Nürnberg
·         Akbar Doostdar, Dipl.- Ing. Maschinenbau; Dortmund
·         Babak Doostdar Khoshghalb, IT-Senior Consultant; Darmstadt
·         Mehrdad Ehsani Pour, B.A. Politikwissenschaft, Freiberufler; Köln
·         Hasan Eshkevari,  Theologe, Autor; Bonn
·         Farhad Fardjad Azad, Dipl.-Ing. Maschinenbau, Mitglied des politischen Rats der Republicans of Iran; Berlin
·         Amin Farzanefar, M.A., Journalist; Köln
·         Dr. Siawosh Ghaeni; Frankfurt am Main
·         Dr. med. Dr. med. dent. Mostafa Ghahremani T., Arzt und Zahnarzt; Düsseldorf
·         Prof. Dr. med. Ali Gorji, Director of Epilepsy Research Center, Universität Münster; Münster
·         Ebi Habibi, Diplom-Informatiker, IT-Unternehmer; Reinheim
·         Reza Hadji, Dipl.-Ing. , Statiker ; Bonn
·         Dr. Bahram Hemmasi, Biochemiker i.R.; Tübingen
·         Ayat Honaramooz; Aachen
·         Prof. Dr.-Ing. i.R. Seifollah Jafari; Berlin
·         Simin Jampoolad, Dipl.-Soziologin, Dipl.-Sozialpädagogin, Deutsch-Iranische Beratungsstelle für Frauen und Mädchen e.V.; Frankfurt am Main
·         Mehrangiz Jodaei, i.R.; Berlin
·         Mansour Kalantary , Dipl.-Informatiker; Geschäftsführer eines IT-Unternehmens; Berlin
·         Mitra Kamarei , Zahnmedizinstudentin; Darmstadt
·         Prof. Dr.-Ing. Dr. habil. Nasser Kanani, Hochschullehrer, Nasser Kanani Foundation; Berlin
·         Sima Kassaie-Van Ooyen, M.A. Soziologie, Schriftstellerin, Journalistin, Aktivistin; Frankfurt am Main
·         Dr. med. Bita Kermani, Ärztin, Psychotherapeutin; Köln
·         Dr. med. Khalil Kermani, Arzt; Köln
·         Soheil Keshavarz; Hamburg
·         Dr. phil. Niloofar Keshtiari,  Lehrerin; Berlin
·         Fereshteh Khaki, Dipl.-Ing., Architektin; Köln
·         Mohammad Lari, Dipl.-Ing., Architekt; Berlin
·         Dr.-Ing. Mahfarid Mansoorian, Stadt- und Regionalplanerin; Berlin
·         Shoukouh Mahmoudzadeh; Berlin
·         Prof. Dr. Dipl. Ing. i.R. Mohssen Massarrat, Mitglied im wiss. Beirat von Attac und im wiss. Beirat des Vorstands von IPPNW; Berlin
·         Abbass Mazaheri, Diplom-Wirtschaftswissenschaftler i.R.; Frankfurt am Main
·         Rassul Mehdisade; Berlin
·         Mehdi Moallem, Dipl.-Ing., Bauingenieur; Berlin
·         Sadegh Modiri, M. Sc.; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences; Berlin
·         Abas Mogaddam; Berlin
·         Khadijeh Moghaddam, Umwelt-, Friedens- und Menschenrechtsaktivistin; Köln
·         Dr. med. Sepideh Moini, Ärztin; Baden-Baden
·         Dr.  med. Amir Mortasawi, Arzt, Autor; Rotenburg an der Fulda
·         Hamid Mosharaf, Unternehmer; Frankfurt am Main
·         Dr. med. Fazlollah Mostafawy, Arzt; Römershagen
·         Fariba Müller-Khosravanfar, Ernährungswissenschaftlerin, Aktivistin;  Frankfurt am Main
·         Mahshid Najafi, Diplom Pädagogin, Mitglied des Seniorenrats der Stadt Offenbach; Offenbach am Main
·         Dr. rer. nat. Hossein Panjideh, Lehrer, Unternehmer; Berlin
·         Nasrin Parsa, M.A. Soziologie, Publizistin; Berlin
·         Bagher Pirouz; Reinbek
·         Dr. med. Hossein Pur Khassalian, Arzt; Bonn
·         Manutschehr Radin, Schriftsteller und Schauspieler; Frankfurt am Main
·         Prof. Dr. med. Ardawan J. Rastan, Direktor der Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie Universitätsklinikum Marburg; Marburg
·         Dr.-Ing. Amanollah Rezvani, Luft- und Raumfahrtauditor; Troisdorf
·         Mohammad Riahy, Diplom-Medizininformatiker i.R. ; Frankfurt am Main
·         Karamkhan Roomiany; Aktivist, Fulda
·         Dr. Mehdi Rosefid, Unternehmer im Gesundheitswesen; Berlin
·         Lia Tahereh Rouhi, Doktorand, Online Marketing, Projektleiter; Berlin
·         Dr. med. Saber-Hamischagi, Arzt; Eltville
·         Yasaman Sadegh, Ärztin; Nienburg Weser
·         Dr. Sadegh Sadeghipour, Informatiker, Geschäftsführer eines IT-Unternehmens;  Berlin
·         Ali Reza Sagheb, Dipl.- Ing., Entwicklungsingenieur Medizintechnik; Berlin
·         Dr. rer. nat. Abbas Sanatgar, Diplom Chemiker, Apotheker; Herford
·         Jalal Sarafraz, Maler und Dichter; Berlin
·         Mohammad Sayahzadeh, Dipl.-Ing. Bauwesen, Vorstandsmitglied des Iranischen Vereins e.V. in Frankfurt; Frankfurt am Main
·         Narges Shadmehri, Ingenieur-Informatikerin; Königstein im Taunus
·         Yahya Shafeghati, Diplom-Designer, Geschäftsführer eines Unternehmens; Essen
·         Ghazal Shariat, M.A., Psychologin; Bad Kissingen
·         Mohammad Shirazi Nejad; Düsseldorf
·         Dr.  Hami Tabari, Arzt; Berlin
·         Dr. Mahmoud Tadjallimehr, IT-Leiter;  Köln
·         Dr. med. Abbas Taheri, Arzt; Berlin
·         Rouzbeh Taheri, Diplom-Volkswirt, Aktivist in der Mieterbewegung; Berlin
·         Dr. Najaf Tayefeh; Arzt; Berlin
·         Dr. phil. Parto Teherani-Krönner, Stellvertretende Vorsitzende des Berliner Komitees für UNESCO Arbeit, ehemalige Dozentin an der  Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin; Berlin
·         Farideh Yamchi, Chemielaborantin; Hürt
·         Dr. med. Asdollah Yavari , Leiter des Dialysezentrums; Grevenbroich
·         Dr. med. dent. Sahra Yavari, Oralchirurgin; Berlin
·         Mehran Yazdi, Dipl.-Ing. Maschinenbau, Qualitätsleiter; Weitramsdorf
·         Mohammad Reza Yousefi, System Ingenieur, Spezialist für Softwaretest und Qualitätssicherung; Köln
·         Katiya Angela Zafarani , BC Healthcare Management, Dolmetscher; Berlin
·         Seyed Hesamedin Zafarani, Judotrainer, Kampfrichter, Rettungssanitäter; Berlin
·         Akbar Zamani Pour, Dipl.- Ing. Architektur; Hannover
·         Mehran Zanganeh, Autor; Berlin
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Weitere Unterstützer der im Appell erwähnten Forderungen in alphabetischer Reihenfolge
Other supporters of the demands mentioned in the appeal in alphabetical order
اسامی افراد و سازمان هائی که از خواسته های بیانیه حمایت می کنند به ترتیب حروف الفبا

·         Bijan Abdolkarimi, Associated Professor of Philosophy, Islamic Azad University; Tehran/Iran
·         Rita Abert; Berlin
·         Dr. Vera Affeln; Frankfurt am Main
·         Moji Agha, peace and civility activist, initiator of the Mossadegh Legacy Institute, poet, writer; Colorado/U.S.
·         Thomas Allwinn; Erzhausen bei Darmstadt
·         Dr. med. Gabriele Amend; Berlin
·         Dietrich Antelmann, Mitglied beim Komitee für Grundrechte und Demokratie; Berlin
·         Navid Anthony; London/UK
·         Erhard Arendt, Das Palästina Portal; Dortmund
·         Mohammad H. Asadollahzadeh, Electrical Engineer; Karaj/Iran
·         Attac Bad Kreuznach
·         Prof. Dr. i.R. Georg Auernheimer; Traunstein
·         Andrea Auth, Psychotherapeutin; Frankfurt am Main
·         Dr. rer. nat. Anne-Lena Bachmann; Münster
·         Dr. med. Till Bastian, Mitglied der IPPNW; Isny
·         Prof. Dr. Rudolph Bauer; Bremen
·         Prof. Dr. i.R. Helga Baumgarten; Filderstadt
·         Peter Bautsch, Attac-AG Globalisierung und Krieg; Frankfurt am Main
·         PD Dr. Johannes M. Becker; Vorsitzender des Arbeitskreises Marburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Friedens- und Abrüstungsforschung e.V.; Marburg
·         Wolfgang Behr; Herdwangen-Schönach
·         Winfried Belz; Wilhelmsfeld
·         Ruth Berger; Frankfurt am Main
·         Peter Betscher, Arbeiterfotografie e.V.; Darmstadt
·         Barbara Birkle; Hanau
·         Martin Birkle; Hanau
·         Gregor Böckermann; Neu-Isenburg
·         Eva Böller, Bremer Friedensforum; Bremen
·         Dr. med. Ulrike Boltz; Kassel
·         Paul Bosler; Kirchheim
·         Dr. med. Milena Bornkamm; München
·         Ludo De Brabander, spokerman of the Belgian peace organization Vrede vzw; Belgium
·         Volker Bräutigam, Publizist; Mölln
·         Joachim Braun; Cottbus                                                                                           
·         Raimon Brete, KPF Chemnitz; Chemnitz
·         Antonie Brinkmann; Bremen
·         Dr. phil. Dipl.-Psych. Almuth Bruder-Bezzel, Psychoanalytikerin; Berlin
·         Prof. Dr. Klaus-Jürgen Bruder, Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP); Berlin
·         Dr. med. Ludwig Brügmann, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.; Berlin
·         Heinrich Bücker, Coop Anti-War Cafe Berlin; Berlin
·         Prof. Dr. Barbara Bühnemann-Dietrich; Frankfurt am Main
·         Max Bürck-Gemassmer, Mitglied der IPPNW; Berlin
·         Bundesausschuss Friedensratschlag; Kassel
·         Dr. Reiner Burkhardt; Dresden
·         Dr. Ernst Busche, Bremer Friedensforum; Bremen
·         Melina Cenicero; Germersheim
·         Jörg Cezanne, DIE LINKE, MdB; Hessen
·         Faranak Chalak; Tehran/Iran
·         Charles Choguill, Professor Emeritus; UK
·         Marisa Choguill, PhD, Urban Planning; UK
·         Manfred Comes; Frankfurt am Main
·         Eveline Crombée; Lisieux/France
·         Rolf Czeskleba-Dupont, Ph.D.; Hvalsø/Dänemark
·         Massumeh Daneschpour; Veenendaal/Nederland
·         Frank Darguß, Deutsche Kommunistische Partei, Kreisorganisation Hannover; Hannover
·         Angela Daschti; Buttenheim
·         Elias Davidsson, Komponist und Autor; Kirchen
·         Dr. Diether Dehm, MdB, DIE LINKE
·         DFG/VK Bochum/Herne
·         Elke Almut Dieter; Braunschweig
·         Prof. Dr. med. Marija Djukic; Göttingen
·         Wolfgang Dominik, Mitglied der DFG/VK, VVN-BdA, GEW, DIE LINKE; Bochum
·         Manuel Pardo de Donlebún, on behalf of Frente Antiimperialista Internacionalista (Internationalist Antiimperialist Front); Madrid/Spain
·         Rudolf Drechsel; Oschatz
·         Marion Dreiner; Heusenstamm
·         Hartmut Drewes; Pastor i.R., Bremen.
·         Dr. med. Dörte von Drigalski; Marburg
·         Heinz Eckel, Soziologe und Arzt, i.R.; Berlin
·         Wolfgang Effenberger, Autor; Poecking
·         Gunnar Eichhorn; Hamburg 
·         Peter Eickmann; Florstadt
·         Dr. med. Winfrid Eisenberg, Mitglied der IPPNW; Herford
·         Prof. Dr. rer. pol. i.R. Wolfram Elsner; Bremen
·         Ursula Emmerich; Frankfurt am Main
·         Michael Erhard, IG Metall Bevollmächtigter, DIE LINKE; Frankfurt am Main
·         Dr. med. Ernest Far; Bonn                                                          
·         Gabi Faulhaber, Förderschullehrerin und ehem. MdL, Fraktionsvorsitzende des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen; Kreistagsabgeordnete, DIE LINKE; Karben
·         Dr. med. Stephan Fegers, Mitglied der IPPNW; Mönchengladbach
·         Torsten Felstehausen, IT-Berater im ver.di-Bildungswerk, DIE LINKE, MdL; Hessen
·         Dr. med. Gerhard Ferdinand; Oberursel
·         Uli Franke, Stadtverordneter DIE LINKE; Fraktionsgeschäftsführer im hessischen Landtag; Darmstadt
·         Peter Franz, Träger des Obermayer Jewish History Award 2016; Weimar
·         Freidenker Rheinland Pfalz
·         Peter Frey, Betreiber des Blogs "Peds Ansichten"; Dresden
·         Friedensplenum Bochum; Bochum
·         Wolfgang Friedhuber; Graz/Österreich
·         Friedenszentrum Braunschweig e.V.; Braunschweig
·         Ingrid Fröhlich-Groddeck; Stendal
·         Maria Froitzheim; Bonn
·         Ruth Fruchtman; Berlin
·         Prof. Dr. Albert Fuchs; Meckenheim
·         Christa Führer-Rößmann, Offenbacher Friedensinitiative; Offenbach am Main 
·         Brigitte Gärtner-Coulibaly, Friedens- und Flüchtlingsbegleitgruppe Herford; Herford
·         Prof. Dr. i.R.  Stefan Gaitanides; Frankfurt am Main
·         Prof. Johan Galtung, Gründer der Mediationsorganisation TRANSCEND InternationalAlfaz del Pi/Spanien
·         Dr. Daniele Ganser, Director of the Swiss Institute for Peace and Energy Research; Basel/Switzerland
·         Wolf Gauer, Filmemacher und Journalist; Brasilien
·         Inga Gelsdorf; Rheinbreitbach
·         Dorsa Ghaemi, M.Sc., Electrical Engineer; Delft/Netherlands
·         Globale Gleichheit. Das unabhängige Portal für Nachrichten und Analysen; Deutschland
·         Prof. Dr. med. Helga Gleichmann; Düsseldorf
·         Dr. med. dent. Holger Gloerfeld, Mitglied der IPPNW; Marburg
·         Thomas Görden; Bonn
·         Axel Goldau, Zeitschrift Kritische Ökologie, Institut für angewandte Kulturforschung e.V.; Berlin
·         Karl-Heinz Goll; Mühltal
·         Naakow Grant-Hayford, Leiter des Galtung-Instituts für Friedenstheorie und Friedenspraxis; Lörrach/Deutschland
·         Peter Grohmann, Autor, Die AnStifter e.V.; Stuttgart
·         Dr. med. Karin Groser; Pfaffing  
·         Mathias Gross; Kraichtal
·         Sabine Gruner; Kirchhain
·         Günter Grzega; Treuchtlingen                            
·         Andreas Gürtler; Elmstein-Iggelbach
·         Joachim Guilliard, Publizist; Heidelberg                             
·         Daniel Haas; München
·         Gudrun Haas; München
·         Dieter Haase; Augsburg
·         Christian Harde, Koordinaten ganz unten; Berlin
·         Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes; Offenbach am Main
·         Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Lotte Hartmann-Kottek; Kassel  
·         Mechthild Hartung, Sprecherin der VVN-BdA Nds e.V.; Wolfsburg
·         Dr. Gert Hautsch; Frankfurt am Main
·         Evelyn Hecht-Galinski, Publizistin; Malsburg-Marzell
·         Ute Hehr; Frankfurt am Main
·         Petra Heimer, Erzieherin, Dipl. Psychologin, Mediatorin (MM), DIE LINKE; Niedernhausen
·         Ingrid von Heiseler, Übersetzerin und Lektorin; Wolfsburg
·         Elisabeth Helfrich; Frankfurt am Main
·         Gabriele Herb; Cuxhaven
·         Ulrich Herm, Mitglied der IPPNW; Berlin
·         Thomas Herz, Lehrer der Berufsschule, Nidda
·         Shahin Heydari; New York/USA
·         Ingrid Hildebrandt; Frankfurt am Main
·         Dr. Winfried Hildebrandt; Oberursel
·         Gudrun Hille, Politikwissenschaftlerin; Köln
·         Susanne Hofmann; Augsburg
·         Lothar Höfler,  Keine Waffen vom Bodensee (KWvB) e.V. , attac-Lindau; Lindau
·         Dr. Elvira Högemann; Köln
·         Helga Hörning; Berlin
·         Willi Hoffmeister, Dortmunder Friedensforum; Dortmund
·         Dr. Waldemar Horster; Krostitz
·         Heidi Hüttner; Rotenburg an der Fulda
·         Marlie Hundt; Bremen
·         Prof. Dr. Sönke Hundt; Bremen
·         Dipl.-Psych. Hildegard Huschka, Psychotherapeutin; Borken
·         Walter Huth; Wiesloch
·         Priv.-Doz. Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll; Marburg
·         Ralf Jahn; Kassel
·         Rainer Jansen; Probsteierhagen
·         Elisabeth Jenders; Telgte
·         Inke Jörgensen; Frankfurt am Main            
·         Joachim Jonck; Ulm
·         Jean-Theo Jost, Berliner Compagnie; Berlin
·         Jürgen Jung; Pfaffenhofen
·         Wolfgang Jung, LUFTPOST - Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein; Kaiserslautern
·         Helmut Käss; Braunschweig
·         Dieter Kaltenhäuser; Breisach
·         Elisabeth Kaltenhäuser; Breisach
·         Claudia Karas; Frankfurt am Main
·         Jutta Kausch, Schauspielerin; Berlin
·         Alfred Keienburg, Vorsitzender von pax christi Diözesanverband Essen; Essen
·         Susanne Keil, Mitglied im Frauenverband Courage e.V.; Essen
·         Jürgen Kelle; Frankfurt am Main
·         Regine Kemmerich-Amershi; Osnabrück
·         Gerhard Kern, Lehrer i.R.; Hofheim am Main
·         Prof. Dr. i.R. Hushang Khoschsorur; Österreich
·         Dr. Birgit Kindler; Oberursel
·         Lieselotte Kirstein-Mätold; Hannover
·         Claus Kittsteiner, Historiker, Friedensregion Bodensee e.V.; Uhldingen-Mühlhofen
·         Dr. Ansgar Klein, Sprecher der Aachener Aktionsgemeinschaft „Frieden jetzt“; Würselen
·         Helene Klein, Sprecherin der Aachener Aktionsgemeinschaft „Frieden jetzt“; Würselen
·         Hildegard Klein; Bonn
·         Annette Klepzig; Wilhemsfeld
·         Jens Alexander Klietz; Wölfersheim
·         Dr. med. Mechthild Klingenburg-Vogel; Kiel
·         Ilona Knothe-Bergmann; Ronshausen
·         Wolfgang Köhler; Frankfurt am Main
·         Peter Koenig, economist, geopolitical analyst; Geneva/Switzerland
·         Beate Körsgen, Versöhnungsbund, Regionalgruppe Mainz; Mainz
·         Waltraud Kötzel; Herdwangen-Schönach
·         Hermann Kopp, Vorsitzender der Marx-Engels-Stiftung e.V., Mitglied des Friedensforums Düsseldorf; Düsseldorf
·         Ingrid Koschmieder; Berlin
·         Jens Koy; Bonn
·         Christoph Krämer, Mitglied bei IPPNW-Deutschland; Helmstedt
·         Friederike Kretzen; Basel/Schweiz
·         Daniel Kreutz, ehemals NRW-Landtagsabgeordneter; Köln
·         Monika Krotter-Hartmann, Deutscher Freidenker-Verband; Offenbach am Main
·         Rosemarie Küppers; Berlin      
·         Dr. med. Anita Kuhlmann; Lörrach-Stetten
·         Prof. Dr. Klaus Kuhnke; Osnabrück
·         Elisabeth Kula, Politikwissenschaftlerin, DIE LINKE, Mdl; Hessen
·         Dr. Bernd Kulawik; Zürich
·         Dr. rer. nat. Bijan Kushan, Environment adviser; Sun Valley (California)
·         Stefan Kytzia; Offenbach
·         Martin Laeuen; Frankfurt am Main
·         Dieter Lehmann, Mitglied der Friedensgruppe Bonn-Beuel; Bonn
·         Dr. med. Ulrike Lehmann, Mitglied der IPPNW; Bonn
·         Dr. med. Dieter Lehmkuhl, Mitglied der IPPNW; Berlin
·         Heinz Leipold; Erlensee
·         Dr. Dipl. Biol. André Leisewitz; Weilrod/Ts.
·         Ekkehard Lentz, Sprecher des Bremer Friedensforums Bremen; Bremen
·         Mathias Lenz; Niddatal
·         Karin Leukefeld, Middle East Correspondent; Bonn
·         Christine Ligner; Birkenwerder
·         Dr. med. Manfred Lotze, Mitglied der IPPNW; Hamburg
·         Birgit Malzahn, Kasseler Friedensforum; Kassel
·         Eduard Mader; Bernau
·         Uta Mader; Bernau
·         Walter Märkle; Gammertingen
·         Farahnaz Makky; Tehran/Iran
·         Ursula Mathern; Merxheim
·         Hilmar Maus; Kassel 
·         Karl-Heinz Medler; Essen
·         Emmi Menzel, Mitglied des Münchner Friedensbündnisses; München
·         Helmut Menzel, Mitglied des Münchner Friedensbündnisses; München
·         Clemens Metzdorf; Oberursel
·         Magdalene Merkel, Ehrenamtskoordinatorin; Essen
·         Manuel Merkle; Dietenheim
·         Theresa Metzdorf; Frankfurt am Main
·         Anja Mewes; Berlin.
·         Bernd Mewes; Berlin.
·         Imke Meyer; Frankfurt am Main
·         Ullrich Mies, Publizist/Autor; Vaals/Niederlande
·         Jakob Migenda, Linksjugend [‘solid], DIE LINKE; Hessen
·         Rainer Möller; Krefeld
·         Heinz Mösing; Berlin
·         Achim Müller; Oberopfingen
·         Regine Müller; Bad Zwesten
·         Thomas Müller; Osnabrück
·         Alois Müller-Giebels, Aachener Aktionsgemeinschaft „Frieden jetzt“; Aachen
·         Maria Müller-Giebels, Aachener Aktionsgemeinschaft „Frieden jetzt“; Aachen
·         Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg
·         Dr. Izzeddin Musa; Wachtberg
·         Żaklin Nastic, MdB, DIE LINKE; Hamburg
·         Margot Neubauer; Frankfurt/Main
·         Ursula Nickolaizig, GEW;  Steinbach
·         Horst Niemeier; Bielefeld
·         Juana Maria Poblete Argomedo; Bielefeld
·         Willi van Ooyen, Vorsitzender des Friedens- und Zukunftswerksstatt e. V.; Frankfurt am Main
·         Prof. Dr. Gottfried Orth; Rothenburg ob der Tauber
·         Prof. i.R. Norman Paech; Hamburg
·         Franziska Patterson; Dachau
·         pax christi Diözesanverband Essen
·         Dr. rer. medic. Andreas Peglau; Berlin
·         Dr. med. Gisela Penteker, Mitglied der IPPNW; Otterndorf
·         Gudrun Peters; Berlin
·         Holdger Platta; Sudershausen
·         Anne-Margarete Pons; Mörfelden-Walldorf
·         Dr. Helmut Pöltelt; BVB/ Freie Wähler; Ahrensfelde
·         Ilona Pregler; Rüfenacht/Schweiz
·         Hans-Georg Pütz; Bielefeld
·         Brigitte Queck, Dipl.-Staatswissenschaftlerin Außenpolitik, Vorsitzende der Organisation Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenbur; Potsdam
·         Beate Rasper; Borgentreich
·         Gisela Rasper; Eppstein
·         Klaus von Raussendorff, Deutscher Freidenker-Verband; Bonn
·         Siegfried Reichelt; Erkner
·         Franz-Roger Reinhard, Friedenskreis an der Anne-Frank-Gesamtschule; Havixbeck  
·         Wolfgang Reitmeier; Rüfenacht/Schweiz
·         Eveline Renell; Biebertal
·         Richard Reschke; Oberursel
·         Dr. Günter Rexilius, Psychol. Psychotherapeut; Mönchengladbach
·         Amirali Rezazadeh, PhD. Researcher at Technical University of Denmark (DTU); Copenhagen/Denmark
·         Veronika Rochhart, Steirische Friedensplattform; Graz/Österreich
·         Ellen Rohlfs, Übersetzerin, Autorin; Bramsche
·         Günther Rohr; Rodgau
·         Wolfgang Rosenthal, Mitglied der IPPNW; Berlin
·         Prof.  i.R.  Rainer Roth; Frankfurt am Main
·         Dr. Werner Rügemer, attac Deutschland; Köln
·         Prof. Dr. phil. i.R. Werner Ruf; Edermünde                                  
·         Dipl.- Ing. Bodo Rusch; Berlin
·         Mohammad Saber, Medical Doctor, Freedom Movement of Iran (FMI – NAI)
·         Prof. Muhammad Sahimi, NIOC Chair in Petroleum Engineering and Professor of Chemical Engineering and Materials Science, USC; Los Angeles/USA
·         Memo Sahin, Geschäftsführer des Dialog-Kreises „Die Zeit ist reif für eine politische Lösung im Konflikt zwischen Türken und Kurde“; Köln
·         Dr. med. Edgardo Salas Santana; Bielefeld
·         Saral Sarkar, Publizist und politischer Aktivist; Köln
·         Gertrude Sauer; Kaiserslautern
·         Dipl.-Psych. Renate Schallehn, Psychologische Psychotherapeutin; Schwielowsee
·         Jan Schalauske, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, DIE LINKE, MdL; Hessen
·         Kurt Scharf; Berlin
·         Petra Scharrelmann, Lehrerin; Bremen
·         Mischa Schaub, Stiftung Virtual Valley; Basel/Schweiz
·         Günter Schenk, Mitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft e.V., Membre du Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine - Strasbourg; Strasbourg/France
·         Heide Scheuch-Paschkewitz, DIE LINKE, MdL; Hessen
·         Gudrun Scheuerle; Gammertingen
·         Gundolf  Scheweling; Marienhafe
·         Ursula Schleier; Schopfheim
·         Einar Schlereth; Klavreström/Sweden
·         Hans Georg Schmid; Mainz-Bretzenheim
·         Karoline Schmid; München
·          Michael Schmid, Lebenshaus Schwäbische Alb; Gammertingen
·         Prof. Dr. Stefan Schmid; München
·         Helmut Schmidt; Bolanden
·         Renate Schönfeld, Pfarrerin i. R.; Berlin
·         Prof. Dr. Alf Schönfeldt ; Berlin
·         Dipl.-Päd. Charlotte Schönfeldt, Psychotherapeutin; Berlin
·         Marjana Schott, Insolvenzverwalterin, DIE LINKE, ehem. MdL; Hessen
·         Ulrike Schroeder; Borken
·         Prof. Dr. med. Wolfgang Schroeder; Borken
·         Leonore Schröder, Friedenskreis Castrop-Rauxel; Castrop-Rauxel
·         Wolfgang Schröder; Castrop-Rauxel
·         Dagmar Schulte; Niederkassel-Mondorf
·         Willi Schulze-Barantin, Deutscher Freidenker-Verband, Vorsitzender Landesverband Hessen; Frankfurt am Main
·         Sigrun Schulze-Stadler, Mitglied der IPPNW; Hamburg
·         Prof. Dr. Ursula Schumm-Garling; Berlin
·         Karin Schwalm; Marburg
·         Matthias Schwander, KPF Chemnitz; Chemnitz
·         Mehrnaz Shahabi; Bristol/UK
·         Nahid Shakeri, Environmental Health Specialist; Aliso Viejo, California/USA
·         Houshang Shokri, author and reseracher; Tabriz/Iran
·         Prof. Amin Shokrollahi, École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL); Preverenges/Switzerland
·         Thomas Siemon, Institut für Palästinakunde e.V.; Bonn        
·         Kristina Siever, Psychol. Psychotherapeutin; Köln
·         Norbert Sindermann; Niddatal
·         Martin Singe, Pax Christi Bonn; Bonn
·         Frank Skischus, Kasseler Friedensforum und Bundesausschuss Friedensratschlag; Gudensberg
·         Marianne Sörensen-Bauer, Psychol. Psychotherapeutin; Bremen
·         Prof. Dr. i.R. Gert Sommer; Marburg
·         Dr. Hans-Georg Stork; Bad Neuenahr- Ahrweiler
·         Heinz Stehr; Elmshorn
·         Rudolf Steinmetz, Wi.-Ing.; 80638 München
·         Birgit Stelzmann, Mitglied der DFG-VK; Hannover
·         Paul Stern, DGB-Kreisvorsitzender Celle; Celle
·         Heinz-Werner Stiller; Beringen/Schweiz
·         Sava Stomporowski, Mitglied des Bonner Friedensbündnisses; Bonn
·         Anton Stortchilov, Politikwissenschaftler, Mitglied des Landesvorstands, DIE LINKE; Hessen
·         Anke Stratmann-Horn, Friedens und Flüchtlingsbegleitgruppe Herford; Herford
·         Fee Strieffler, LUFTPOST - Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein; Kaiserslautern
·         Dr. med. Hans-Georg Strüber; Göttingen
·         Bärbel Süßner; Erfurt
·         Heinrich Süßner; Erfurt
·         Zorica Surla; Sulzbach
·         Heinrich Tettenborn, Rechtsanwalt; Dietenheim
·         Dr. Michael Thiele; Eckernförde
·         Dr. Helga Thomas, Psychotherapeutin; Lörrach
·         Veronika Thomas-Ohst, Vorsitzendes von Euregioprojekt-Frieden e.V.; Aachen
·         Reto Thumiger, Pressenza - international press agencyBerlin
·         Verena Tobler Linder, Soziologin; Zürich/Schweiz
·         Horst Trapp; Frankfurt am Main  
·         Bernhard Trautvetter, Studiendirektor a.D., Sprecher des Essener Friedensforums; Essen 
·         Gerd S. Ullmann; Alfter
·         Sabine Verborg; Freiburg
·         Prof. Dr. Rolf Verleger; Lübeck
·         Angelika Vetter, Institut für Palästinakunde e.V.; Bonn
·         Dr. Ludger Volmer, Staatsminister a.D.; Berlin
·         VVN-BdA Bochum; Bochum
·         Claudia von Wachtendonck; Nümbrecht
·         Harald Wagner, Pfarrer i.R.,  Pro Ökumene; Korntal-Münchingen
·         Margot Wahl; Zürich/Schweiz       
·         Willy Wahl, Seniora.org; Zürich/Schweiz
·         Dr. Eva Walther; Frankfurt am Main
·         Katrin Warnatzsch, Lebenshaus Schwäbische Alb; Gammertingen
·         Günther Wassenaar; Lutherstadt Wittenberg
·         Prof. Dr.-Ing. Robert Watty; Ulm
·         Volker Weichsel; Weiterstadt
·         Felix Weigel; Roth
·         Gunhild Weigel; Roth
·         Hagen Weinberg, Sprecher der Gruppe Eisenhüttenstadt-LOS vom Solidaritätsdienst International e.V. (SODI); Frankfurt (Oder)
·         Ute Welke; Rostock
·         Sylvia Wenzel; Baden/Österreich
·         Jens Wernicke, Herausgeber des Online-Magazins Rubikon
·         Dr. Rainer Werning, Vorstandsmitglied der Deutsch-Philippinischen Freunde e.V.; Düsseldorf
·         Elisabeth Widmer; Ennetbaden/Schweiz
·         Peter Widmer; Ennetbaden/Schweiz
·         Dr. med. Hartmut Wihstutz, Mitglied der IPPNW; Hohen Neuendorf
·         Richard Wildner; Otzberg
·         Dr. Ulrich Wilken, Vizepräsident des Hessischen Landtags, DIE LINKE, MdL; Hessen
·         Dr. Felix Winter; Bielefeld
·         Janine Wissler, Fraktionvorsitzende, DIE LINKE, MdL; Hessen
·         Dr. Winfried Wolf, Zeitschrift Lunapark21; Michendorf bei Berlin
·         Dr. med. Hellmut Vogel; Kiel
·         Esmail Zargarian, political activist; Göteborg/Sweden
·         Kornelia Zapf; Bad Nauheim
·         Saeed Ziaee, dentist; Tehran/Iran  
·         Ewald Ziegler; Nürnberg
·         Andreas Zumach, Journalist und UNO-Korrespondent; Genf/Schweiz
·         Elke Zwinge-Makamizile, GEW; Berlin
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Weitere Unterstützer (nach 01.06.2019)
Other supporters (after June 01; 2019)
470. Dr. med. Florian Eickel; Bielefeld

471. Karin Brüggemann; Osnabrück

Ilana Hammermann: Eine jüdisch-israelitische Antisemiten?


Ilana Hammerman in Haaretz zum BDS-Bundestagsbeschluss

Gesendet: Freitag, 31. Mai 2019 um 12:02 Uhr
Von: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
An: Bundesregierung internetpost@bundesregierung.de, "Bundestag Deutscher" mail@bundestag.de, "AfD Fraktin" buerger@afdbundestag.de, "CDU CSU" pressestelle@cducsu.de, "Grüne Fraktion" nfo@gruene-bundestag.de, "SPD Fraktion" direktkommunikation@spdfraktion.de, DIE Linke fraktion@linksfraktion.de, dialog@fdpbt.de
Bc: Gleichgesinnte
:
Betreff: Fw: BIB Aktuell #69: Eine jüdisch-israelische Antisemitin?

Der Bundestag hat mit seinem Beschluss zur BDS nur Häme geerntet, auch aus vielen jüdischen Kreisen im In- wie im Ausland, ja selbst aus Israel. Wie sollten die Palästinenser sonst zu ihrem legitimen Recht kommen, außer mit gewaltfreien Boykottmaßnahmen?

Wie war das in Südafrika? Es reicht und nutzt nicht wenn Sie sich zur Zweistaaten-Lösung ausdrücklich bekennen. Israel hat diesen Begriff aus seiner Sprachregelung eliminiert, ja ausradiert. Sie müssen nun etwas NEUES bringen!!!

Der beigefügte Beitrag sagt schon alles, "WAS GESAGT WERDEN MUSS". 

Izzeddin Musa
Anschrift

Am 30.05.2019 um 23:13 schrieb Bündnis BIB <info@bib-jetzt.de>:

Ilana Hammerman in Haaretz zum BDS-Bundestagsbeschluss
Dies ist der wöchentliche Newsletter des Bündnis für
Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern (BIP) e.V.

(vormals Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung BIB e.V.)

https://gallery.mailchimp.com/d2d027ff28580d7b9d45684bc/images/4e8fba36-d7e0-44e1-8c84-c95e6c9dd048.png
BIB Aktuell #69: Eine jüdisch-israelische Antisemitin?
Ilana Hammerman in Haaretz zum BDS-Bundestagsbeschluss

Der Bundestagsbeschluss vom 17. Mai zur Ächtung von Boykotten gegen Israel macht die israelische Friedensbewegung wütend. HaAretz ist die einzige israelische Tageszeitung - mit nur kleiner Auflage in Israel - , in der die Friedensbewegung zu Wort kommt. Am 24. Mai veröffentlichte HaAretz einen zornigen Essay von Dr. Ilana Hammerman. Sie ist 1944 in Haifa geboren und hat in Deutschland promoviert (im schönen Bielefeld), aber ihre Sympathien für Deutschland gehen nach diesem Bundestagsbeschluss gegen Null. Wir haben den Artikel ins Deutsche übersetzt.




Aus BIP e.V.                           Ilana Hammermann


Bundestagsabgeordnete, bin ich antisemitisch?
Ilana Hammerman
24. Mai 2019

Deutschland, ich will nichts von Dir, weder Schlechtes noch Gutes! Das ist meine Botschaft als jüdische Israelin an Deutschland, dessen Politiker - unter dem Deckmantel der Ablehnung der Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung BDS - festgestellt haben, dass ich und meine Kollegen im Kampf gegen die israelische Politik Antisemiten genannt werden sollten.

Die Tatsache, dass Du die Familie meiner Mutter und Millionen anderer Mitglieder meines Volkes ermordet hast, gibt Dir, Deutschland, nicht das Recht zu bestimmen, wer antisemitisch ist. Doch Du hast Dir dieses Recht genommen, in der scheinheiligen Entschließung der Bundestagsmehrheit vom 17. Mai 2019.

Es war überhaupt nicht das Thema BDS (dessen Ablehnung nicht einmal richtig erklärt wurde), das im Mittelpunkt der Resolution stand. Der überwiegende Teil des langen Textes definiert Antisemitismus. Dabei hat der deutsche Gesetzgeber einen gewundenen, verstümmelten und verworrenen Text produziert, dessen eigentlicher Kern die Gleichsetzung von Antisemitismus mit Kritik an der Politik Israels ist.

Die Resolution enthält nicht einen einzigen Hinweis auf die Entwicklungen in Israel und der israelischen Gesellschaft in den letzten Jahren. Doch diese Entwicklungen haben Israel und alle seine Bewohner, Juden wie Nichtjuden, an den Rand des Untergangs gebracht, so dass Israel nun für Juden zum gefährlichsten Ort der Welt geworden ist, und nicht wenige von ihnen ergreifen die Flucht.

Die schändliche Resolution des Deutschen Bundestages sagt kein Wort darüber, dass im israelischen Parlament und Kabinett Männer und Frauen sitzen, die faschistische Ideologien propagieren - eine nationale jüdische Diktatur und die Unterdrückung anderer Völker, vor allem des palästinensischen Volkes, in allen Gebieten, die Israel kontrolliert, vom Mittelmeer bis zum Jordan. Es wird nicht erwähnt, dass aus diesen Ideologien seit Jahren neue Gesetze erwachsen – Schritt für Schritt und mit Lug und Trug – , was an die Entwicklungen erinnert, die Deutschland selber in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg durchlaufen hat.

Gemäß dem Bundestagsbeschluss ist ein entschiedener Kampf gegen die israelische Politik - an dem sich aufgeklärte Juden in Israel und weltweit beteiligen - mit der Ablehnung des Existenzrechts Israels als "jüdischer und demokratischer Staat" gleichzusetzen. Als ob das heutige Israel - dessen Gesetzgeber mit erschreckender Effizienz daran arbeiten, die Unabhängigkeit der Justiz, die Handlungsfreiheit der zivilgesellschaftlichen Organisationen und das Recht der nichtjüdischen Bürger auf ein gleichberechtigtes Leben einzuschränken - noch ein demokratisches Land wäre.

Seit mehr als 50 Jahren beherrscht dieses Land Millionen von Menschen, denen jegliche Rechte vorenthalten werden, stiehlt ihr Land, zerstört ihre Häuser, verweigert ihnen die Bewegungsfreiheit und die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und gewährt unter der Schirmherrschaft seiner enormen militärischen Macht nur Juden, die sich auf dem Land dieser Millionen Menschen niedergelassen haben, alle Rechte auf ein Leben in Würde. Als ob ein solcher Apartheidstaat immer noch als ein demokratisches Land angesehen werden könnte.

Israels Kriege

Es trifft zu, dass die israelische Knesset und die Regierungen in demokratischen Wahlen gewählt werden (bei denen die Palästinenser in den besetzten Gebieten nicht teilnahmeberechtigt sind, obwohl diese Wahlen ihr Schicksal bestimmen). Aber wer sollte besser wissen als Ihr Deutschen, dass dies nicht das richtige Definitionskriterium für Demokratie ist, da eine Mehrheit Eures Volkes, ganz gleich ob direkt oder indirekt, die Nazi-Partei an die Macht gebracht hat?

Ihr sagt, der Antisemitismus spreche Israel das Recht ab, "seine Sicherheit zu verteidigen". Aber Eure Entschließung erwähnt nicht, dass die Kriege Israels - die seit vier Jahrzehnten das Leben von Hunderttausenden von Menschen, vom Libanon bis zum Gazastreifen, mit Bomben und Granaten vom Land, vom Meer und aus der Luft zerstören – schon seit langem nicht das Ziel haben, die Sicherheit der Israelis zu gewährleisten.

Über diese Kriege ist von Fachleuten und Menschen mit moralischen Grundsätzen, die meisten von ihnen Juden, bereits alles geschrieben und gesagt worden. Doch ausgerechnet in diesem dunklen Moment in der Geschichte unseres Landes sah der Bundestag die dringende Notwendigkeit, Deutschland politisch, wirtschaftlich und militärisch unter dem Vorwand des Kampfes gegen Antisemitismus an die Seite Israels zu stellen.

In Eurer Entschließung geht Ihr mit keinem Wort auf den Kampf ein, den wir führen - wir, die wir, vielfach Euretwegen, immer wieder Niederlagen einstecken -, um unseren Wunsch zu verwirklichen, hier als Menschen zu leben, anstatt in einem blutigen Konflikt zu sterben. Dies ist ein Konflikt, den die israelischen Regierungen in den letzten Generationen verewigt haben, und heute machen sie sich nicht mehr die Mühe, ihre Überzeugung zu verbergen, dass wir hier auf immer und ewig durch rohe Gewalt überleben müssen.

Militärische Macht, sagen unsere Staatsmänner und Gesetzgeber, wird immer die geografische, politische und moralische Landkarte Israels bestimmen - militärische Macht, nicht die von der internationalen Gemeinschaft unterzeichneten Konventionen, von denen die meisten als Reaktion auf von Eurem Land gesäten Tod und Zerstörung geschaffen wurden. Es wird immer militärische Macht sein - und nicht die UN-Resolutionen, die Israel ungehindert verachtet, geleugnet und verletzt hat.

Nein, Ihr erwähnt nichts davon, Ihr da drüben im Deutschen Bundestag. Anstatt Eure wahre und gewichtige Verantwortung für unser Schicksal anzuerkennen, habt Ihr euch entschieden, euch mit poetischer Bequemlichkeit an Eure Schuldgefühle zu klammern. Das ist das wahre Wesen Eurer Resolution, und das ist die in ihren Abschnitten und Klauseln verkörperte Bedeutung.

Schrittweise Sanktionen

Mitglieder des Bundestages, auf all das habe ich eine Erwiderung an Euch, ich, die ich zu den jüdischen Israelis gehöre, die sich noch immer an ihre Liebe zu diesem Land klammern, mit all ihrer schwindenden Kraft daran festhalten und sich für die Verteidigung unserer moralischen Grundsätze und unserer Sicherheit engagieren, für die es keine langfristige Garantie außer einer friedlichen Lösung gibt.

Und das ist meine Erwiderung: Ja zu schrittweisen Sanktionen gegen Israel, sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht. Ja zu einem totalen Boykott von allem, was in den Siedlungen hergestellt wird - jenem verrückten Vorhaben, das seine Tentakel unter dem Schirm Eurer Politik und mit Eurer Unterstützung über das Westjordanland ausgestreckt hat.

Ihr habt nicht das Recht, mich als antisemitisch zu bezeichnen, nur weil ich glaube, dass Sanktionen und Boykotte unter den gegenwärtigen Umständen das einzig wirksame, gewaltfreie Instrument sind, das noch übrig ist, um Israel zu zwingen, die besetzten Gebiete und die Kontrolle über sie aufzugeben. Ein solcher politischer Boykott hat absolut nichts mit dem brutalen, rassistischen Boykott zu tun, den die Nazis in Eurem Land im April 1933 gegen jüdische Geschäfte verhängt haben.

Ihr habt nicht das Recht, mich als antisemitisch zu bezeichnen, denn in dieser Zeitung fordere ich meine Kollegen, israelische Intellektuelle und kreative Künstler, immer wieder auf, unseren eigenen Aufruf zu veröffentlichen, der mit den folgenden Worten beginnen wird:
"Wir, bildende Künstler, Intellektuelle und Akademiker, Bürger und Einwohner Israels, fordern die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf Israel auszuüben, bis hin zu diplomatischen, wirtschaftlichen und politischen Sanktionen, um es zu zwingen, seine Bürger aus den 1967 besetzten Gebieten abzuziehen. Wir haben diesen schmerzhaften Schritt gewählt, uns an Außenstehende zu wenden, aus Liebe zu unserem Land und zunehmender Angst nicht nur um seinen demokratischen Charakter, sondern auch um seine Zukunft und sogar um seine Existenz – und unsere Existenz.

Sagen wir der Zivilgesellschaft in der westlichen Welt: Stoppt diese selbstgerechte Umarmung eurer Schuldgefühle. Tragt stattdessen die schreckliche Schuld eurer Eltern und eurer Länder ab, indem ihr jetzt das einzig Richtige tut – Stellung nehmen gegen die Politik der israelischen Regierung."

Von Jerusalem aus, meiner Stadt, geteilt durch Mauern aus Stein, Stahl und Hass, habe ich diese Worte, die ich am 1. Februar in Haaretz' hebräischer Ausgabe schrieb, auch benutzt, um die Bewegung der
Jüdischen Stimme in Deutschland zu unterstützen, die bereits ernsten Schikanen ausgesetzt ist. Auch die gegen sie ergriffenen Maßnahmen werden durch den Beschluss des Bundestages eindeutig unterstützt.

"Bravo!" habe ich dieser Gruppe geschrieben. "Diejenigen, die euch antisemitisch nennen, sind irregeleitet und, vor allem, führen in die Irre. Die Verzerrung dieses Begriffs ist die aktuelle Gefahr, noch irreführender als was davor kam. Sie muss mit all ihren Wurzeln ausgerissen werden, die sich genau jetzt immer tiefer eingraben. Dies sollte sensibel und klug, aber auch entschlossen geschehen, denn die Zeit ist nicht auf unserer Seite."
************************************************

Ilana Hammerman wurde in Haifa geboren und lebt in Jerusalem. Sie studierte Französisch und Anglistik an der Sorbonne, Französisch und Arabisch in Jerusalem und promovierte in Linguistik und Literaturwissenschaften an der Universität Bielefeld. Sie hat zahlreiche Bücher und Essays zu literaturwissenschaftlichen und politischen Themen veröffentlicht und engagiert sich als politische Aktivistin gegen die israelische Besatzung bei
B`Tselem und in der Association for Civil Rights in Israel




Aw: Fw: BIB Aktuell #69: Eine jüdisch-israelische Antisemitin?
  

Von: Queck Brigitte                                                               31.05.2019 um 23:59 Uhr

Danke. Genauso haben wir geschrieben , lieber Izzeddin !
Solidarische Grüße sendet Dir
Brigitte

Gesendet: Freitag, 31. Mai 2019 um 12:02 Uhr
Von: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
An: Bundesregierung <internetpost@bundesregierung.de>, "Bundestag Deutscher" <mail@bundestag.de>, "AfD Fraktin" <buerger@afdbundestag.de>, "CDU CSU" <pressestelle@cducsu.de>, "Grüne Fraktion" <nfo@gruene-bundestag.de>, "SPD Fraktion" <direktkommunikation@spdfraktion.de>, fraktion@linksfraktion.de, dialog@fdpbt.de
Cc: "Deutsche Wirtschafts" <info@deutsche-wirtschafts-nachrichten.de>, "Die Welt Zeitung" <redaktion@welt.de>, "Khouloud Daibes" <info@palaestina.org>, "NZZ Zeitung" <leserservice@nzz.ch>, "Süddeutsche Leserbriefe" <leserbriefe@sueddeutsche.de>, "Süddeutsche Zeitung" <redaktion@sueddeutsche.de>, "Tagesspiegel Online" <online.redaktion@tagesspiegel.de>, taz <diplo@taz.de>, redaktion@welt.de, ausland@taz.de, redaktion@sueddeutsche.de, leserbriefe@sueddeutsche.de, otowfighnia@googlemail.com, online.redaktion@tagesspiegel.de, diplo@taz.de


Betreff: Fw: BIB Aktuell #69: Eine jüdisch-israelische Antisemitin?
Der Bundestag hat mit seinem Beschluss zur BDS nur Häme geerntet, auch aus vielen jüdischen Kreisen im In- wie im Ausland, ja selbst aus Israel. Wie sollten die Palästinenser sonst zu ihrem legitimen Recht kommen, außer mit gewaltfreien Boykottmaßnahmen?

Wie war das in Südafrika? Es reicht und nutzt nicht wenn Sie sich zur Zweistaaten-Lösung ausdrücklich bekennen. Israel hat diesen Begriff aus seiner Sprachregelung eliminiert, ja ausradiert. Sie müssen nun etwas NEUES bringen!!!

Der beigefügte Beitrag sagt schon alles, "WAS GESAGT WERDEN MUSS". 

Izzeddin Musa
Anschrift

Gesendet: Freitag, 31. Mai 2019 um 22:19 Uhr
Von: "Queck Brigitte" <anna.demok@gmx.de>
An: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Betreff: Aw: Fw: BIB Aktuell #69: Eine jüdisch-israelische Antisemitin?
Lieber Izzeddin !
Hier unser Protestbrief:
                     
Mütter gegen den Krieg
Berlin-Brandenburg
                                                                                                                
                                                                                                       Potsdam/Berlin, 30.5..2019              


An alle Fraktionen des Deutschen Bundestages

Betrifft: den Beschluss der Bundestagsabgeordneten der Fraktionen der CDU/CSU, der SPD, FDP  und Bündnis 90/die Grünen, der BDS-Bewegung entschieden entgegenzutreten-Antisemitismus zu bekämpfen.

Wir „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ schließen uns, sowohl dem Brief der  Palästinensischen Botschafterin in Berlin, Dr. Khouloud Daibes, als auch dem Aufruf von Jüdischen und Israelischen Wissenschaftlern zur oben genannten Problematik an.

Begründung:

Die Söhne und Enkel deutscher Bürger, die von 1933-1945 entweder mit „fliegenden Fahnen“ die deutschen Faschisten unterstützt haben, oder als Mitläufer der Faschisten diese mehrheitlich ruhig gewähren ließen und somit die Judenverfolgung in Deutschland und in den von den deutschen Faschisten besetzten Ländern Europas
zu verantworten haben, HABEN HEUTE KEIN RECHT, GEGEN  DIE PALÄSTINENSER, DIE DIE APARTHEITSPOLITIK ISRAELS
( siehe: UNO-RESOLUTION 181 vom 29.11.1947 und UNO-RESOLUTION 194 vom 11.12.1945 )  sowie DIE BESATZUNGSPOLITIK ISRAELS VERURTEILEN ( siehe RESOLUTIONEN DES UN-SICHERHEITSRATES 242 vom 22.11.1967, 280 vom 19.5.1970, 332 vom 21.4.1973, 337 vom 15.8.1973 338 vom 22.10.1973, 340 vom 25.10.1973, 350 vom 31.5.1974 , 425 und 426 vom 19.3.1978, 478 vom 20.8.1980, und 605 vom 22.12.1987 ) VORZUGEHEN UND IHNEN  DIE MEINUNGSFREIHEIT, DIE IN DER UNO -_MENSCHENRECHTSDEKLARATION JEDEM MENSCHEN WELTWEIT ZUGESICHERT WURDE, VORZUENTHALTEN !!

Herr Dr. Izzeddin Musa schrieb in einem Brief an Herrn Norbert Röttgen am 28.5.2019:

„Die Bürgerrechtsbewegung BDS kämpft gewaltfrei für die legitimen Rechte der Palästinenser… Sie (die BRD-Bundestagsabgeordneten) können sich zu allen Resolutionen uneingeschränkt bekennen, aber Israel pfeift darauf. Was halten Sie davon ? Wie edel. Sie wollen einen Palästinenser-Staat in den Grenzen von vor dem 4. Juni 1967 errichten. Danke. UND WAS TUN SIE DAFÜR, UM ISRAEL GEFÜGIG ZU MACHEN ?“

Und wir als „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ möchten  hinzufügen:
Wenn Sie es als Bundestagsabgeordnete wirklich ernst meinen würden mit den oben genannten UNO-Resolutionen, WIESO SOLIDARISIEREN SIE SICH DANN OFFEN MIT ISRAELS APARTHEITS-UND BESATZUNGSOLITIK, INDEM SIE DIESE HALTUNG ISRAELS  SOGAR ALS DEUTSCHE STAATSDOKTRIN DEFINIEREN UND FESTGESCHRIEBEN HABEN ??!

DAS IST VERDAMMT HEUCHLERISCH, JA VERBRECHERISCH !!

DENN DAMIT HELFEN SIE WEDER ISRAEL , NOCH DEN DORT LEBENDEN JUDEN, DIE SIE ZU BESCHÜTZEN VORGEBEN !

         i.     A. „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“Brigitte Queck

Sonntag, 2. Juni 2019

Eine Geschichte aus dem Nähkästchen



Abdallah Frangi Konzessionär  und Vertreter „Palästinas“ in Bonn


Liebe Frau Angelika Vetter,

Abdallah Frangi war bei seinen Auftritten mit den Zionisten stets der Unterlegene und Kompromisswillige. Auf einer Frage, bei einer Abendveranstaltung in Aachen, kurz nach Oslo etwa 1994), ob die Palästinenser, sprich Autonomiebehörde, bereit wären, noch mehr Konzessionen zu machen, obwohl gar nichts mehr zu vergeben gibt. Seine Antwort war: „Ja“. Ich habe die Veranstaltung daraufhin demonstrativ verlassen. Ich ließ mich von Vielen nicht aufhalten.

Eine andere Abendveranstaltung im WDR mit Avi Primor und Abdallah Frangi war noch viel erbärmlicher. Avi Primor hielte Frangi ein 4-5 Meter langes Faxschreiben (fingiert!?), worauf die Verstöße der Palästinenser gegen Oslo notiert und aufgezählt sein sollten, wie Primor meinte! Das ist eine verlogene Täuschung in höchstem Maße.  

Primor fragte Frangi auch: „Warum die Palästinenser ihre Kinder auf Hass, gegen Juden, erziehen. Frangi wusste sich nicht zu helfen und blieb stumm.

Ich habe leider keine Gelegenheit gehabt, darauf zu antworten, da im Saal über 400-500 Menschen anwesend waren. Die Fragen, die man auf einen Zettel notieren dürfte, kamen auch nicht an der Reihe. Es blieb mir eine Möglichkeit, also habe ich einen langen und sehr detaillierten Brief an den Moderator Manfred Erdenberger,  WDR-Redakteur, geschrieben, in dem ich auf alle Ausfälle Primors eingegangen bin.

Ich erklärte, warum die Palästinenser ihre Kinder nicht zum Hass erziehen. Sondern, wenn die Kinder die Augen aufmachen und sehen, wer sie unterdrückt, erniedrigt, demütigt, schikaniert, ihre Häuser demoliert und ihr Land raubt u.v.a.m. ihnen das antut, dann wissen sie wer ihr Feind ist, den sie hassen und bekämpfen müssen. Im gegenteil zu den wohlernährten jüdischen Siedlerkinder, die stets wohlbehütet, mit Bussen zu ihren Schulen gefahren werden, und stets „Tod den Arabern“ rufen. Diese Kinder werden regelrecht zu Hass erzogen. Übrigens, der WDR hat diesen Beitrag bwereits dreimal ausgestrahlt.
    
Herr Erdenberger hat prompt darauf reagiert und teilte mir mit, er hatte meinen Brief in der ganzen Redaktion verteilt, meinem Einverständnis voraussetzend.

Übrigens, bis heute stehe ich mit Herrn Erdenberger in Kontakt und ist in meinem Verteiler. Wir sehen uns hin und wieder in der alten syrischen Botschaft in Bonn, wenn dort Veranstaltungen statt finden.

Ich kann von den Herren der palästinensischen Autonomiebehörde PA viele Lieder singen. Z.B., wie oft gaukelt uns Abbas vor, dass er sich internationale Intuitionen anschließen will, um Israel, für seine Menschenrechtsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Vergewaltigung des Völkerechts, vor dem Kadi zu bringen. Das geschah sogar vor Kurzem in einer "entschlossenen" Rede, was er wieder mal mit Nachdruck verkündete. Immer ist es nur bei den Worten geblieben. Heute heißt es, er hat das wieder verschoben. Ich frage mich, was haben die Palästinenser bloß verbrochen, dass der Gott sie mit Abbas und seiner korrupten Bande bestraft?

Am Sonntag 23.11.2014 fand eine Ehrung für Ingrid Rumpf in Bad Godesberg statt. Die palästinensische "Botschafterin" in Deutschland, Frau Khouloud Daibes, war angekündigt. Selbstverständlich wollte ich eine Antwort darauf haben, warum Abbas nur droht und nie wahr macht, was er ankündigt. Sie hat sich leider vertreten lassen.

Die Geschichten der PA von Abbas et al. sind lang. Für heute genug.

Nachzusehen, z. B.: 



Schöne Grüße
Izzeddin
    


Gesendet: Donnerstag, 27. November 2014 um 16:49 Uhr
Von: "Angelika Vetter (IPK)" <vetter@ipk-bonn.de>
An: "Izzeddin Musa" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Cc: "Claudia Karas" <claudiakaras@web.de>
Betreff: Re: Der Stahlhelmjude / Von Izzeddin Musa
Lieber Herr Musa,

ich habe jetzt mal an KOPI u. andere Verteiler Ihr Schreiben geschickt. Ich bin mal gespannt, ob es eine Reaktion gibt: es gibt in Bonn soviele Abdallah Frangi-"Fans", die bestimmt entsetzt sein werden - ob Ihrer email.

Wie schon mal gesagt, ich habe in den 80-er Jahren im Bonner PLO-Büro (ehemals ISPA, dann Generaldelegation) mitgearbeitet an der Zeitschrift "Palästina". Es tat immer weh, wenn Abdallah, den ich als Mensch sehr schätze, mit Avi Primor auftrat. Nach Abschluss der Osloer-Verträge verstieg er sich sogar darauf, kundzutun: bald sei Gaza ein neues Singapur.

Auch mein geschätzter Freund, Burhan Karkutli, hatte wg. seiner Kritik an dem Osloer-Abkommen, sehr zu leiden.

Nun denn, warten wir mal Reaktionen ab.

Beste Grüße
Angelika

Am 26.11.2014 11:32, schrieb Claudia Karas:
... das wünsche ich auch! ck


Von: Izzeddin Musa [mailto:izzeddin.gaza@gmx.de]
Gesendet: Dienstag, 25. November 2014 19:37
Betreff: Der Stahlhelmjude

Viel Spaß bei der Lektüre.

Gruß
Izzeddin Musa
Wachtberg




Institut für Palästinakunde e.V.
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Angelika Vetter (Ethnologin) M.A.
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Samstag, 1. Juni 2019

Siegespose eines Zionisten gut beendet!



Dr. Noy in der Synagoge und VHS - Köln: 
Siegespose eines Zionisten gut beendet!


Im Herbst 1994 war ich einer der geladenen Gäste zu einer Abendveranstaltung - Podiumsdiskussion - in der Synagoge in Köln. Podiumsteilnehmer waren: Dr. Noy, Sprecher der Israelischen Botschaft  in Bonn; Mohammed Nazzal, Angestellter der Palästinensischen Generaldelegation - Bonn; Hakam Abdel-Hadi, Angestellter bei der Deutschen Welle – Köln. Moderator war Peter Philipp, Chef der Nah- u. Mittelostabteilung bei der Deutschen Welle - Köln.

Das Diskussionsthema ging um Frieden zwischen Israel und Palästina. Solche Themen wurden,  kurz nach Oslo, oft und  bevorzugt behandelt.     

Kurze Eindrücke von den Teilnehmern: Dr. Noy kannte ich von ähnlichen Veranstaltungen. Ein durch und durch Überzeugter Zionist. Er war auch einer, der stets massiv gegen Dr. Ludwig Watzal, Redakteur bei der Bundeszentrale für politische Bildung, kurz BpB, hetzte, um seines Amtes entheben zu können.

Mohammed  Nazzal war ein Sprachrohr seines Herrn, der Generaldelegierte Abdallah Frangi, der zu allen Schandtaten bereit war, wenn es um großzügige palästinensische Konzessionen für Israel ging. Ich rede aus eigener Erfahrung, wo ich jedesmal erleben müsste, dass er zu allem bereit war, im Sinne und kompatibel mit  der palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Er widerte mich, mit seiner Aussage und Bereitschaft, Palästina zu opfern, regelrecht an. Wir hatten des Öfteren heftige Auseinandersetzungen, wegen seiner Bereitschaft, für einen „Frieden“ mit Israel, Vieles zu opfern.  

Hakam Abdel-Hadi war an diesem Abend nur Schatten seiner selbst. Als Untertan des Moderators, redete nur nach seinem Munde. Seine Abwesenheit täte ihm besser, also, total nichtssagend und langweilig. Denn, der Moderator Peter Philipp, den ich persönlich gut kannte, gibt sich stets als palästinenserfreundlich aus. Wenn man allerdings seine Schriften und Kommentare liest, merkt man den geschickt versteckten israellastigen Unterton. Verständlich, wenn man erfährt, dass er mit einer jüdischen Israeliten verheiratet war und seine Söhne in der israelischen Armee gedient haben.

Die Herren redeten und was die zwei hirngewaschenen Nazzal und Abdel-Hadi von sich gaben,  war nur anbiedernd und inhaltslos. Sie wollten um jeden Preis nur gefallen, Abdel-Hadi seinem Chef der Moderator und Nazzal dem Konzessionär Abdallah Frangi, der ja nicht anwesend war, aber würde davon Wind bekommen.

Dr. Noy gab sich, gegenüber Palästinensern, sehr großzügig, indem er den Anwesenden erzählen wollte, Israel „schenkt“ den Palästinensern, um seine Friedenswillen zu dokumentieren, 20 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr. Wie weit Zionisten lügen und trügen kann man nicht erahnen. Also, Israel schenkt den Palästinensern vom eigenen Wasser, was es zu Hundertprozent geraubt hat, zwanzig Prozent zurück. Das hat der Hasbara-Mensch aber nicht erzählen wollen. Da habe ich gedacht, nach der Podiumsdiskussion werde ich das alles klarstellen und  ihn jämmerlich vorführen. Gut gedacht und sehr optimistisch. Als ich mich unverzüglich zu Wort meldete, verkündete der Moderator kurzer Hand, es findet keine Diskussion im Anschluss statt. Ich traute meinen Ohren nicht. Meine Enttäuschung war verständlicherweise grenzenlos, da, was ich los werden wollte, ist zunächst bei mir im Halse stecken geblieben.

Unverzüglich bin ich zu Peter gegangen und fragte, wie konntest du so eine Podiumsdiskussion machen ohne Fragen und Diskussion im Anschluss? Seine Antwort war entwaffnend: „Wir wollen ja nicht nur diskutieren, wir wollen doch was essen, trinken und genießen“. Es gab nämlich einen Imbiss mit Getränke im Anschluss. Jämmerlicher kann eine Antwort nicht ausfallen. Es blieb nur, dass  ich dann zu Noy gerannt bin und habe ihn gefragt, wieso er nicht gleichzeitig erwähnt, dass Israel das gesamte palästinensische Wasser für sich beansprucht,  also raubt, und nach Oslo den Palästinensern 20 Prozent (20 Millionen qm) von ihrem eigenen Wasser lässt. Seine Antwort noch erschlagender: „Wir sind die Besatzer und können uns das erlauben.“ Paff. Ich bin sprachlos gegangen. Oder sollte dort laut schreien und informieren???

Kommt Zeit kommt Rat


Anfang Herbst 1996 war ich in der Volkshochschule Köln, zum Feier der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem eingeladen, Kölner OB war Dr. Norbert Burger und seinerzeit Bürgermeister von Bethlehem Hanna Nasser.

Siehe da, unglaublich aber wahr, Dr. Noy war auch anwesend. Ich dachte, jetzt ist die Stunde der Wahrheit gekommen.

Die Vorgeschichte: Wenige Monate vorher hat sich ein palästinensischer Selbstmordattentäter (völkerrechtlich: Freiheitskämpfer) in Israel in die Luft gejagt und viele Menschenleben mit in den Tod gerissen.

Ich bin also auf Dr. Noy zugegangen, habe ihn begrüßt und mein tiefes Beileid ausgesprochen. Überheblichkeit des Besatzers gewohnt, erwiderte er, nachdem er sich bedankte, dass Arafat viel mehr tun müsste, um  solche Attentate zu verhindern. Ja, er glaubt tatasächlich, dass Arafat, nach "Oslo", lediglich ein Sicherheitspolizist bei Israel sei. Das erwartet Israel auch von ihm. Ich dachte, jetzt ist seine Stunde gekommen. Da erwiderte ich, ja das muss Arafat, der Polizist, der für die Sicherheit  des Besatzers Israel, tun müsste. Aber, lieber Herr Noy,  ich hätte eine viel bessere Lösung. Seine Augen wurden so groß und ein Riesenlächeln breitete sich über das ganze Gesicht, als er fragte: „Und, was wäre das?“ Ich entgegnete: „Sie und alle Zionisten sollten schleunigst aus Palästina verschwinden, so einfach ist das.“ Er wurde so rot, dass beinahe das Blut aus seinem Gesicht herausschoss, machte einen 180-Grad Rückzieher und verschwand. 

Ja, das war die Abrechnung für die Synagoge in Köln. Gut abgerechnet im richtigen und passenden Moment.