Dienstag, 14. Januar 2020

Bestandsaufnahme Merkel und Obama


Bestandsaufnahme


Neujahrsgruß an die Bundeskanzlerin, Bundestag, Medien und v. a. m.
01.01.2017 um 20:36 Uhr


Im Link unten ist eine Bestandsaufnahme für die Amtsperiode eines kläglich gescheiterten US-Präsidenten, Barack Hussein Obama, der auch ein "Nobelpreisträger" ist!!! Dass dieser Preis ein Hohn, hohl und wertlos ist, dokumentierte Bob Dylan eindrucksvoll. Dass Merkel sich, mit ihr "Staatsräson" dem scheidenden Präsidenten gleichmachte, ist ein deutliches Zeichen für die Unterwürfigkeit beider, unter den Füßen Israels (Bibi Netanyahu!) und dass sie im Jahr 2017 gegangen wird. Hoffentlich!!!

Izzeddin Musa
Anschrift





Barack Obama, just the first Black US President


Präsident Obamas Vermächtnis als 44. US-Präsident fällt zwiespältig aus. Kaum im Amt, bekam er den Friedensnobelpreis verliehen. Für was eigentlich, fragt man sich nach acht Jahren immer noch. Innerhalb eines Jahres wollte er das Gefangenenlager auf Guantanamo schließen. Fehlanzeige. Man muss ihm zugutehalten, dass dies gegen einen renitenten US-Kongress nicht durchsetzbar war. Sein Nachfolger im Amt, der 45. US-Präsident, will diese rechtsfreie „Luxusherberge“ weiterbetreiben, und er hält auch Waterboarding, sprich Folter, für eine erfolgversprechende Verhörmethode!

Obamas verheißungsvolle Rede an der Universität von Kairo endete in einer Konfrontation mit dem Islam. Sein Markenzeichen ist die geschliffene Rhetorik, die seine brutale Machtpolitik kaschieren soll. Obama ist der erste Drohnen-Präsident schlechthin. Kein anderer hat diese Terrormethode so oft eingesetzt wie er. Bei diesen Angriffen sind Tausende von Zivilisten als „Kollateraltote“ ums Leben gekommen, nur um einige wenige als Kämpfer verdächtigte zu töten. Er hat eine eigene Killerlist geführt und diese beharrlich abgearbeitet. Selbst bei US-Bürgern kannte er kein Pardon und ließ sie via Drohnen hinrichten. 

Er hat desweitern Berühmtheit dadurch erlangt, dass er wie kein zweiter US-Präsident, Informanten, so genannte Whistleblower, verfolgen ließ, obgleich er als Präsidentschaftskandidat gerade zu  einem  solchen Verhalten aufgefordert hatte. Edward Snowden, Chelsea Manning, Julian Assange und andere lässt er gnadenlos verfolgen. Ihnen gebührt eigentlich die Auszeichnung mit der Presidential  Medal of Freedom.

Obama hat auch die weltweite Bespitzelung nicht nur von Privatpersonen, sondern auch von Regierungschefs wie Merkel, Hollande, Juncker, UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon u. v. a. m. perfektioniert. Selbst die eigenen Staatsbürger werden von der NSA abgehört, und der gesamte Email-Verkehr wird überwacht. Der unsägliche PATRIOT Act ist immer noch in Kraft und wurde weiter perfektioniert.  Die rassistisch motivierte Gewalt hat unter seiner Präsidentschaft einen neuen Höhepunkt erreicht. Als ein Positivum seiner Präsidentschaft kann „Obamacare“ angesehen werden. Erstmalig kamen über 20 Millionen US-Bürger in den Genuss einer Krankenversicherung.

Obamas Nah- und Mittelostpolitik ist ein einziges Desaster, dass mit der unsäglichen Politik seines Vorgängers George W. Bush begonnen hat. Ein elementare Unterlassung Obamas war, dass er keine erneute und unabhängige Untersuchung der Umstände der Anschläge vom 11. September 2001 eingeleitet hat. Wurde eine solche etwas von ihm gefordert, um zur weiteren Verdunklung beizutragen? Sie sind der Schlüssel zum Verständnis der desaströsen US-Politik der letzten 15 Jahre im Nahen Osten. Irrtümlicherweise wird diese Politik „Krieg gegen den Terrorismus“ genannt, tatsächlich handelt es sich um einen Terrorkrieg gegen die Emanzipation der Völker und ihre Unabhängigkeit der auf einen Umsturz von säkularen Regierungen abzielt, die der US-Expansion und ihrer unersättlichen Gier nach Öl und Rohstoffen  im Wege stehen.

Die Obama-Regierung hat sich zwar weitgehend aus Afghanistan und dem Irak zurückgezogen, weil man dort eine empfindliche Niederlage hat einstecken müssen, gleichzeitig hat man neue Terror-Fronten eröffnet, und zwar in Libyen und Syrien. Aus ideologischer Verblendung hat sich Obama von seiner Außenministerin Hillary Clinton und ihren Amazonen Rice und Power zum Umsturz des Gaddafi-Regimes verleiten lassen. Seitdem herrscht in dem einst stabilen Land Chaos. Über 40 000 Menschen kamen bei diesem Umsturz ums Leben. Wie sagte doch die unsägliche und sadistische Hillary Clinton im Fernsehen:  „We came, we saw, he died.“

Von Libyen transportierten die USA nicht nur Waffen, sondern auch die Terroristen nach Syrien, um Präsident Bashar al-Assad zu stürzen. Der im März 2011 „ausgebrochene“ Protest war von der CIA und arabischen Geheimdiensten initiiert. Mit aktiver Unterstützung Saudi-Arabiens, der Türkei, Katars und anderer arabischer Despotien wurde die Terror-Organisation „Islamischer Staat“ und die Al-Nusra-Front in den Stand versetzt, einen Umsturzversuch in Syrien zu bewerkstelligen. Diese Terror-Organisationen wurden mit Geld und Waffen aus diesen Ländern unterstützt. Dank des Eingreifens von Vladimir Putin, Iran und des Hisbollah scheiterte der Versuch. Nach sechs Jahren organisierten Bürgerkriegs seitens des Westens ist Assad stärker denn je, und Obama ist weg und Assad ist immer noch an der Macht, obwohl der US-Präsident schon 2011 gesagt hat: „Assad has to go“! Es ist bezeichnend für die Doppelmoral Obamas, dass er zum Terrorkrieg Saudi-Arabiens im Jemen schweigt.

Obamas Politik gegenüber Israel ist von Demütigungen durch Benjamin Netanyahu gekennzeichnet. Obgleich die Obama-Administration alles nur Erdenkliche getan hat, um Netanyahus Ego und seine Gier nach immer mehr Waffen zu befriedigen, hat dieser Obama permanent öffentlich gedemütigt. Wie unterwürfig sich die obersten Repräsentanten der USA bei ihren Besuchen in Israel verhielten, sollen folgende Aussprüche zeigen.  Bei seinem Besuch im März 2013 erklärte Obama: „Es ist gut, wieder im Land zu sein.“ Noch unterwürfiger trieb es sein Vizepräsident Joe Biden, der bei seinem Besuch im März 2010 aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und erklärte: „Schön, wieder zu Hause zu sein.“ (Good to be at home.) Konnte man dieses noch als geheuchelte Politikrhetorik abtun, hätten Netanyahus Auftritte vor dem US-Kongress eine harsche Zurückweisung Obamas verlangt.

Geradezu besessen hatte Netanyahu das Nuklearabkommen mit dem Iran bekämpft. War es ihm und Ehud Barak schon nicht gelungen, die USA in einen Angriff gegen Iran hineinzutreiben, was zum größten Teil den ehemaligen israelischen Geheimdienstchefs zu verdanken war, so versucht Netanyahu alles, um durch die Mobilisierung des Israelhörigen US-Kongresses und der amerikanischen Öffentlichkeit, Obamas Verhandlungen zu torpedieren. In diesem Fall hat Obama einmal obsiegt, weil der die US-Interessen über die des israelischen Besatzerstaates gestellt hatte. Wie frenetisch die Reden Netanyahus von den amerikanischen Abgeordneten bejubelt worden sind, hinterlässt bei einem neutralen Beobachter den Eindruck, als feierten die Abgeordneten ihren eigentlichen „Präsidenten“. Diese inszenierten Auftritte eines Vertreters eines winzigen Staates haben die Unabhängigkeit dieser Abgeordneten  zur Farce gerinnen lassen.

Trotz dieser permanenten Demütigungen hat Obama mit der Netanyahu-Regierung ein Memorandum ausgehandelt, dass Israel in den nächsten zehn Jahren einen Betrag von 38 Milliarden US-Dollar an Unterstützung zusagt. Ursprünglich belief sich dieser Betrag auf drei Milliarden US-Dollar pro Jahr, und dies trotz massiver Armut von weiten Teilen der amerikanischen Bevölkerung und einer maroden Infrastruktur. Wie einige Vertreter der zionistischen Israellobby bereits angekündigt haben, sie dies noch nicht das letzte Wort.  Bei jedem Krieg, den Israel vom Zaune bricht, stocken die US die israelischen Waffenlager auf Kosten der amerikanischen Steuerzahler  wieder auf.

Kurz vor Ende seiner Amtszeit hat Obama noch einmal so gehandelt, wie er es während seiner gesamten Präsidentschaft hätte tun sollen. Seine Regierung hat sich im UNSC der Stimme enthalten, um so eine Resolution passieren zu lassen, die einen sofortigen Stopp der Siedlungen verlangt und darüber hinaus alle Siedlungen für völkerrechtswidrig erklärt hat. Dass die Westmauer in Ostjerusalem auch unter Israels illegale Besatzung fällt, ist völkerrechtlich selbstredend. Netanyahu reagiert auf die Stimmenthaltung der Obama-Administration wie ein politischer „lunatic“.

Könnte die inszenierte Aufgeregtheit  von Netanyahu nicht auch gespielt sein, um eine noch größerer Loyalität von der kommenden Trump-Regierung zu erzwingen? Wie es im Augenblick scheint, wirken Trump und Netanyahu ideologisch  wie siamesische Zwillinge. Hoffentlich merkt Trump bald, dass die Interessen der USA wesentlich andere sind als die des Besatzerstaates Israel, trotz allen Geredes über so genannte gemeinsame Werte.

Was bleibt von der Obamas Präsidentschaft? Zuerst sehr viel Rhetorik und wenig Substanz. Dies hat besonders die hilflosen Europäer beeindruckt, insbesondere die Merkel-Regierung trotz Abhörskandal. Obama kann mit zwei außenpolitischen Leistungen aufwarten: Zum einen mit dem Nuklearabkommen mit Iran, und zum anderen mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Kuba, obwohl dies unter Symbolpolitik abzubuchen ist. Ob seine militärische Expansion in den Fernen Osten, die sich gegen China richtet, Erfolg haben wird, kann nicht abschließend beurteilt werden. Die krachende Niederlage von Hillary Clinton ist auch eine innenpolitische Niederlage für Obama, da er im ganzen Land Wahlkampf für sie gemacht hat. Clinton stand für ein völlig korruptes politisches System. Dass Obama auf dieses politisch ausgemergelte Pferd gesetzt hat, zeigt sein schlecht ausgeprägtes Urteilsvermögen.

Dies trifft auch auf die Bestrafung Vladimir Putins zu, der wegen eines angeblichen Hackens in die Rechner der Demokratischen Partei abgestraft worden ist. Bis heute konnten die USA keinen einzigen stichhaltigen Beweis für ihre Behauptungen vorlegen. Eigentlich richtet sich diese Strafaktion gegen Donald Trump. Obama und das liberale Establishment wollen einem besseres Verhältnis zwischen Trump und Putin so viele Steine in den Weg legen wie möglich und die radikalen russophoben Kräfte im US-Kongress stärken. Trump hat die ideologisch motivierte Attacke Obamas souverän gekontert, indem er erklärte, dass Putin „smart“ sei.

Mit der Trump-Präsidentschaft stehen der internationalen Politik stürmische Zeiten bevor. Ein Positivum hat sie jedoch: Abkommen wie TPP und TIPP sind tot. Es ist zu hoffen, dass Trump auch das NAFTA-Abkommen revidiert und damit der Globalisierung, die zur Verarmung von Milliarden Menschen beitragen hat, ein Ende bereitet.

Obama war zwar der erste schwarze Präsident der USA. Dass Hillary Clinton nicht der erste weibliche Präsident der USA geworden ist, scheint ein Segen für Amerika und die Welt zu sein. Die erste Präsidentin der USA könnte Michelle Obama sein, und sie ist darüber hinaus auch noch Schwarz. Meine Lieblingsfarbe.

Dieser Beitrag wurde unter Israel/Palästina, US-Außenpolitik abgelegt am Dezember 31, 2016.


Donnerstag, 15. August 2019

Ignaz Bubis - Der "gute Deutsche"

Ältere Artikel wieder gefunden:


Ignaz Bubis – Der gute „Deutsche“
Hier:  Ignaz Bubis-Preis
Wolfgang Thierse,  Präsident des Deutschen Bundestages,  bekommt
als aller "ERSTER"  den neu geschaffenen "Ignaz-Bubis-Preis" verliehen.  Ob man sich hierdurch geehrt fühlen sollte, kann nicht mit Bestimmtheit behauptet werden und muss nun offen bleiben. Durch diese und ähnliche Ehrungsakte und Aktionen bleibt "man" stets in Erinnerung. Es wird versucht,  alles wach zu halten und, als Nebenprodukt werden Macht und Einfluss aufgebaut, ausgebaut, gewahrt, gehegt  und gepflegt!!!
 Der Wunsch Ignaz Bubis, nach seinem Tod in Israel begraben zu werden, wurde erfüllt. Aber warum in Israel, wenn er stets von sich gab ein „deutscher“ Jude zu sein? Das erwies sich also doch als eine große Lüge. Alles vorgespielt, Herr Bubis, der Immobilien-Hai.
Der jüdische „Deutsche“ Bubis möchte im rassistisch-zionistischem Israel, unter seiner Erde kommen, das gewaltsam gegen das Völkerrecht dem rechtmäßigen Eigentümer, dem Kanaaniter, entrissen hat, spricht für ihn und für seine „berühmte“ Geradlinigkeit und für den "guten Deutschen", wie ihn der Bundespräsident a. D. Roman Herzog genannt hatte.
Kaum kam der jüdische „gute Deutsche“ unter palästinensischer Erde im Retortengebilde Israel, wurde sein Grab, durch einen jüdischen Künstler, mit schwarzer Farbe voll begossen. Der Künstler rechtfertigt sein Tun: „Das ist die Quittung für einen Lügner und Betrüger". Hätte Roman Herzog nicht fragen sollen, warum dieser  ehrbare und „gute Deutsche“ in Israel begraben werden möchte? Warum kehrt der „gute Deutsche“ Deutschland den Rücken? 
Fragen über Fragen, auf die eventuell der jüdische Verfasser, David Korn, in seinem Buch "Wer ist wer im Judentum?" eine Antwort geben könnte: "Ignaz Bubis kam 1927 als siebtes Kind des Schifffahrtsbeamten Jehoshua Josef Bubis und seiner Frau Hanna, geborene Bronspiegel, in Breslau zur Welt. Die Kriegszeit überlebte er im jüdischen Ghetto von Deblin bei Warschau bzw. in einem Arbeitslager einer Munitionsfabrik bei Tschenstochau. Nach Kriegsende begann er als Schwarzmarkthändler in Dresden. ... 1952  wurden Ignaz Bubis, Ciryl Sztamfater, Oldrich Janousek und andere vom Landgericht Dresden unter dem Vorwurf der Spekulationsverbrechen in Abwesenheit zu 12 Jahren Zuchthaus mit Vermögenseinziehung bestraft. Zur Begründung hieß es, Bubis und seine Kompagnons hätten illegal auf Kosten der Gesellschaft Waren verschoben >>und dabei Riesengewinne erzielt, ... In den späten 60er und frühen 70er Jahren war er als >>Westend-Spekulant<< Zielscheibe der linken Bewegung in Frankfurt am Main. ... Diese Eigenschaften reichen aus, um jemanden als einen „guten Deutschen“ zu Beschreiben. Wie sieht der „schlechte Deutsche“ aus und welche Eigenschaften mag er wohl haben?
Izzeddin Musa, 29.09.00

Freitag, 2. August 2019

Bundeszentrale für politische Propaganda (BpB)

Bundeszentrale für politische Propaganda (BpB)


Sehr geehrter Herr Bundesminister des Innern Horst Seehofer,

sicherlich wissen Sie nicht alles über die vielen Mitarbeiter Ihres Ministeriums. Ich möchte Ihnen heute jemandem vorstellen, der Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung, eine Behörde die Ihnen untersteht, aber in Wahrheit ist er ein Diener und Handlanger für die Israellobby und für das Propaganda-Ministerium des Besatzerregimes in Israel. Eine deutsche Bundesbehörde, unter der Führung dieser Skandalnudel, ist nur noch zu einer Hasbara-Außenstelle des Apartheidstaats Israel in Deutschland mutiert.

Auch Ihr Vorgänger-Innenminister Otto Schily, der Thomas Krüger auf den Sessel des Präsidenten der BpB gehievt hatte, ist auch ein glühender Verehrer des rassistischen Apartheidstaates Israel.

Ich kann über diese beiden viele Lieder singen. Hier einige Beispiele:




Wir haben damals an Dr. Hans-Peter Friedrich appelliert, den Fehler Otto Schilys zu korrigieren und Thomas Krüger in den Ruhestand zu versetzen, leider, um die SPD nicht bloßzustellen, wurde dem nicht nachgekommen. 

Herr Minister Seehofer, haben Sie den Mut und setzen diesen Versager, der den Leumund Deutschlands beschädigt, vor die Tür. 

Mit der Hoffnung auf eine Reaktion, danke ich bereits im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Izzeddin Musa
Anschrift


Auch den beigefügten Beitrag von Dr. Ludwig Watzal, ein Insider in Sachen BpB, kann ich Ihnen wärmstens empfehlen.       
 

Bundeszentrale für politische Propaganda (BpB)

 



Jetzt ist es sogar dem Genossen Albrecht Müller aufgefallen, was unter der Leitung seines Parteigenossen Thomas Krüger aus der Bundeszentrale für politische Bildunggeworden ist: eine manipulative Propagandabehörde. Unter seiner Leitung wurde die Behörde zu  einen Wasserkopf an Inkompetenz und parteipolitischer Indoktrination ausgebaut.  Das „DDR“-Jugendmagazin stellt dabei nur die unterstes Stufe auf der nach oben offenen Manipulations- und Indoktrinationsskala dar.

Seit Krüger von Otto Schily, dem schlimmsten Innenminister, den die BRD  jemals hatte, ins Amt gehievt worden ist, wurde die einseitige parteipolitische Ausrichtung, leider nicht im Sinne der SPD, zum Programm erhoben. Zahlreiche Parteigenossen schütteln über Krügers SPD-Mitgliedschaft nur den Kopf und fragen sich: Warum ist dieser charakterlose Opportunist nicht bei den Grünen, der Linken oder gleich bei der Antifa?

Die DDR-Propaganda hätte von Krügers-BpB einiges lernen können. Sie wäre heute noch witsch lebendig.  Dass Albrecht Müller diese offensichtliche Doublette zufällig aufgefallen ist, ehrt ihn. Er kann beruhigt sein, die BpB hat garantiert kein „Abgeltungshonorar“ verlangt. Verbreitung von Propaganda ist immer kostenlos. Müller sollte sich einmal die Ausgaben des „DDR“-Magazins Fluter anschauen, er wird erstaunt sein, welch „intellektueller“ Dünnpfiff dort veröffentlicht wird. Unter einem selbsterklärten „Stalinisten“ sollte dies niemand verwundern.

Einen besonderen Blick sollten die NachDenkSeiten auf die unendliche Liste der Publikationen zu Israel und den Nahostkonflikt werfen. Einen treueren und besseren Erfüllungsgehilfen als Krüger kann sich das israelische Hasbara=Propaganda-Wunsch von den Lippen abgelesen. Die berechtigten Anliegen der unterdrückten Palästinenser sind in den Veröffentlichung der Bundeszentrale zu einer Fußnote geschrumpft, dank Krüger und der zionistischen Israellobby.

Von Pluralität kann in dieser Behörde keine Rede mehr sein, die zum Geschäftsbereich des Innenministeriums gehört. Von dessen Behördenleiter, Horst Seehofer, ist folgendes Zitat überliefert: „Diejenigen die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden … und diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt.“  Im übertragenen Sinne trifft dies in Bezug auf Israel und den Nahostkonflikt auch für die BpB zu. 




Dieser Beitrag wurde unter Israel/Palästina abgelegt am Juli 29, 2019.  

Samstag, 20. Juli 2019

Israels willige Vollstrecker in Deutschland



Israels willige Vollstrecker, vom Schleimer zum Bettvorleger
Michael Wollfsohn, Henryk Broder, Michel Friedmann alias Paulo Pinkel et al.



Ludwig Watzal, als Kritiker der menschenverachtenden und rassistischen  Politik des Apartheidgebildes Israel, geriet unter massiven Druck der Israellobby. Er wurde gar vom Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), Thomas Krüger 
(http://freiepalaestinastimme.blogspot.com/2017/01/die-skandalnudel-der-bundeszentrale-fur.html), ein Handlanger der jüdischen Lobby, so gemobbt und fast um seine berufliche Existenz gebracht. Zum Glück konnte Watzal sich am Ende, bis zu seiner rechtmäßigen Pensionierung, gegen all die Schikanen und fabrizierten Vorwürfe zur Wehr setzen. Er gewann zwei Prozesse gegen die BpB.   

Watzal und ich, der Schreiber dieser Zeilen, sprachen bei einem unserer Treffen schon Anfang der 1990er Jahre über den Einfluss der zionistischen Lobby hierzulande. Zu jener Zeit prophezeiten wir bereits, dass die Macht und der Einfluss der Israellobby stets zunehme, so dass eines Tages in Deutschland amerikanische Verhältnisse herrschen würden, das heißt, Deutschland als „Zionist Occupied Territory“ sein könnte. Heute ist dieser Zustand erreicht, wenn man betrachtet, wie die Israellobby Parlamentarier unter Druck setzt und scheinbar auch "kauft". 

Beispiele belegen unsere Vorahnung, Bundespräsident Richard von Weizsäcker schlug Ignaz Bubis, ein rechtskräftig verurteilter Immobilienhai, als Nachfolger im Amt. Öffentlich dankte er dem Präsidenten: „Das deutsche Volk sei noch nicht reif für einen jüdischen Präsidenten“. Roman Herzog folgte und nannte Bubis: “Der gute Deutsche“. Ahnte er nicht, dass der gute deutsche als ein Schwarzmarkthändler in Dresden und 1952, mit anderen Kumpanen  vom Landgericht dort unter dem Vorwurf der Spekulationsverbrechen in Abwesenheit zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt wurden? Es ging immer weiter bis zur „Merkelchen Staatsräson“ und es geht immer weiter, bis kleine unbedeutende Lobby“oragnisationchen“ Bundesminister und MdBs mit Geldspenden manipulieren können.

Was Michael Wolffsohn angeht, kann ich nur zustimmen, dass er eines Tages zu der Überzeugung kam, mit einem zionistischen „Cover“ mehr erreichen zu können, und er schwingt seither die „Antisemitismus-Keule“. Somit entwickelte er sich zu einem Lenguan, der die passende Farbe nach Bedarf annehmen kann. Sein Artikel „J‘ accuse!“ in der FAZ von 2004, in dem er deutsche Politiker wie eine Schafherde vor sich her trieb, zeigte er seine „zionistische“ Macht, und die deutschen Politiker gingen in den Krebsgang. Daraufhin schrieb ich einen Leserbrief, in dem ich als deutscher Bürger palästinensischer Abstammung mich davon distanzierte. Ich riet meinen deutschen Landsleuten, sich vom romantischen Bild des zionistischen Staates Israel, das es gar nicht gibt, zu verabschieden und endlich erhobenen Hauptes zu gehen.     


Ich kann von diesem zionistischen Sklaventreiber auch einige Lieder singen, hier mehr dazu: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=21039



Und nun Ludwig Watzal, was er dazu zu sagen hat:

Israels Willige Vollstrecker in Deutschland



In regelmäßigen Abständen wird eine antisemitische „Sau“ durch die Straßen der Republik getrieben. Dieses Mal ist der „Schweinhirt“ wieder einmal das Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL. Seine Redakteure haben mit dem Beitrag „Gezielte Kampagne“ in ein Wespennest gestochen, und zwar in die Machenschaften zweier Israellobby-Organisationen, die sich für eine Änderung der deutsch@en Nahostpolitik im Sinne der rechtsnationalistischen Netanyahu-Regierung stark machen.

Konkret ging es um die Beeinflussung von Abgeordneten des Deutschen Bundestages bei der Abstimmung um eine Anti-BDS-Resolution, in der die palästinensische zivilgesellschaftliche Organisation als antisemitisch und israelfeindlich stigmatisiert worden ist. Dass das Netanyahu-Regime alles daransetzt, BDS zu kriminalisieren ist bekannt. Ähnliche Verleumdungsaktionen sind in den USA, Großbritannien, Frankreich und anderen EU-Staaten im Gange. Bei dieser Verleumdungskampagne setzt die israelische Regierung die Allzweckwaffe des „Antisemitismus“ ein, vor der die Kritiker regelmäßig in die Knie gehen.

Dass es auch in Deutschland eine schlagkräftige Israellobby gibt, ist bekannt. Aber von der tatsächlichen Israellobby ist in dem Beitrag des Spiegel nichts zu lesen. Bei den vom Spiegel vorgestellten Israellobby-Organisationen handelt es sich um völlig unbekannte und marginale Organisationen, die die Methoden der politischen Einflussnahme ihres Großen Bruders in den USA, AIPAC (American Israel Affairs Committee), kopiert haben. 


Eine sogenannte „Werte-Initiative“ und das „Nahost-Friedensforum“ sollen Abgeordnete des Deutschen Bundestages bei ihrer Abstimmung der umstrittenen Anti-BDS-Resolution durch Round-Table-Gespräche, Dinner-Partys und Spenden gefügig gemacht haben. Natürlich weist jeder Teilnehmer eine direkte Beeinflussung seines Abstimmungsverhaltens weit von sich. Natürlich wurde keiner der Beteiligten gebeten, für die Anti-BDS-Resolution zu stimmen, jedoch hat jeder indirekt die Message verstanden.

Der Artikel hat das bestätigt, was jeder weiß, dass es diese Israellobby gibt und sie die Abgeordneten unter Druck setzt. Unmittelbar nach der Veröffentlichung haben sich die publizistischen Wasserträger der Israellobby zu Wort gemeldet, allen voran Michael Woffsohn, ehemaliger Professor an der Hochschule der Bundeswehr in München. In dem zionistischen Kampfblatt „Die Welt“ faselte er von einem „antisemitischen Artikel“ und warnt den Spiegel vor einer solchen Art der Berichterstattung, die das Märchen der „jüdischen Weltmacht“ verbreiten könnte.

Dass Wolffsohn gleichzeitig eine Breitseite gegen Rudolf Augstein und seinen Adoptivsohn Jakob abfeuerte, gehört bei diesem zionistischen Israel-Propagandisten zum guten Ton. Die niederträchtige Passage über Jakob Augstein hat die Redaktion der Welt aus dem Artikel entfernt. „In einer früheren Version des Artikels wurde Rudolf Augsteins Adoptivsohn Jakob als praktizierender Antisemit bezeichnet. Wir haben diesen Passus entfernt.“ Wolffsohn hatte sich dabei wohl auf die „Preisverleihung“ des rechtsextremen Simon Wiesenthal-Zentrums in Los Angeles bezogen, die Jakob Augstein unter die zehn berühmtesten „Antisemiten“ eingereiht hatte. Jeder, der von dieser Organisation eine „Auszeichnung“ erhält, sollte sich eigentlich geehrt fühlen.

Der Spiegel-Artikel lenkt jedoch von der tatsächlichen Israellobby und ihrer Macht in Deutschland ab. Hinzu kommt das Geschrei der Wasserträger des zionistischen Regimes, die damit auch das Thema „Israellobby“ als Un-Thema im öffentliche Bewusstsein etabliert haben. Es scheint der Israellobby gelungen zu sein, die Verbrechen des zionistischen Regimes und deren Kritiker mit der Massenvernichtungswaffe „Antisemitismus“,  ausgeschaltet zu haben, obgleich ein Blick in die USA die Allmacht der zionistischen Israellobby deutlich macht. Bereits ein oberflächlicher Blick auf das Personal der Trump-Regierung, deren Nahostpolitik, die Medien, AIPAC, der US-Kongress und die ganze Riege der zionistischen Lobby-Organisationen zeigt, wer die Nahostpolitik der USA bestimmt.

Der Blick in die USA würde auch lehren, dass es nicht die winzigen Grüppchen sind, die die Israellobby konstituieren, sondern solche Organisation wie der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Israelische Botschaft in Berlin, die Deutsch-Israelische Parlamentarier-Gruppe im Deutschen Bundestag, die jüdischen Gemeinden, die Deutsch-Israelischen Gesellschaften, jüdisch-zionistische Publizisten, die Journaille im Allgemeinen, Bildungsinstitutionen wie die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und die Landeszentralen, Antideutsche Linksextremisten und zahlreiche Organisationen, die die Drecksarbeit des täglichen Mobbings Andersdenkender übernehmen. Aber ohne die Millionen von Philosemiten, die die eigentlichen Antisemiten sind, wäre die Schlagkraft und der politische Einfluss der Israellobby wesentlich geringer.

Deutschland sticht wie immer durch eine Besonderheit im vermeintlichen Kampf gegen Antisemitismus hervor. Bei einem dieser Lobbyisten-Treffen mit den Abgeordneten war auch „Judenreferent“ Felix Klein zugegen, obwohl zur Exekutive gehörend. Das Arbeitsbeschaffungsprogramm im „Judenreferat“ boomt, so hat Klein 12 oder sogar mehr Mitarbeiter. Auch in den Bundesländern schießen die „Judenreferenten“ wie Pilze aus dem Boden. Sie sind es, die den Antisemitismus in Deutschland zu neuer Blüte verhelfen, da man den jüdischen Deutschen eine „Sonderbehandlung“ zuteilwerden lässt. Kein geringer als der israelische Friedensaktivist Uri Avnery hat diese „Sonderstellung“ der Juden als eine Art Antisemitismus kritisiert. Auch der Publizist Abraham Melzer hat in seinem Buch „Die Antisemiten-Macher“ den Beitrag der zionistischen Funktionäre und deutschen Philosemiten zur Wiederauferstehung von „Antisemitismus“ kritisiert.

Auch in Deutschland nimmt die Macht der zionistischen Israellobby und ihrer willigen Vollstrecker permanent zu. Darauf deuten die Veranstaltungsverbote von kritischen Vorträgen über den Nahostkonflikt, insbesondere die Rolle von BDS hin, wie die Beschlüsse der Stadtparlamente in München, Frankfurt, Berlin u. a. O. belegen. Die gewählten Volksvertreter werden von Seiten der Israellobbyisten unter Druck gesetzt, demokratiefeindliche Beschlüsse zu fassen.

Besonders skandalös ist die Lage in München, wo es für israelische und deutsche Juden nicht möglich ist, in öffentlichen Räumen Vorträge zu halten. Dem deutschen Publizisten Abraham Melzer und der Deutsch-Israelin Nirit Sommerfeld, die über ihre Erfahrungen in Deutschland und Israel berichten wollte, wurde ein Auftrittsverbot erteilt. Würden Norman Finkelstein oder Ilan Pappe eingeladen, liefe die Israellobby Sturm und ihre deutschen Frontmänner würden mit allen bürokratischen Verfahrenstricks deren Auftritte sabotieren.

Die Bedrohung der Meinungsfreiheit kommt heute von Seiten der zionistischen Israellobby und deren philosemitischen deutschen willigen Vollstreckern, die in einer Art vorauseilendem Gehorsam jede Kritik an der Menschenverachten israelischen Besatzungspolitik im Keim ersticken wollen. In ihrer unerschütterlichen Unterstützung für Israel haben die deutschen Juden keine moralischen Bedenken, gegen die Unmoral der israelischen Regierung ihre Stimme zu erheben.




Sonntag, 23. Juni 2019

HMB und seinen Bettvorleger


HMB  und seinen Bettvorleger
Wieder der Hamed!!!



Von: Izzeddin Musa [mailto:izzeddin.gaza@gmx.de] 
Gesendet:
 Montag, 19. Dezember 2016 13:29
An:
 Thomas.demaiziere@bundestag.de; Wolfgang.Schaeuble@bundestag.de
Cc:
 Angela Merkel; angela.merkel@bundestag.de; Bundestag Die Linke; "Bundestag Präsident"; CDU/CSU Fraktion; Deutsche Bundestag; Deutschland Funk; Erstes Weltspiegel; FAZ Leserbriefe; Focus Zeitschrift; Franfurter Allgemeine Zeitung; "Grüne Fraktion"; Neues Deutschland; Phoenix; "Süddeutsche Zeitung"; Tagesspiegel Online; Tageszeitung Die Welt; taz; taz Tageszeitung; WAZ Tageszeitung; WDR Hartaberfair; WDR Redaktion; Wochenzeitung Die Zeit; Der Spiegel; Junge Welt

Betreff:
 Fw: HMB und sein Bettvorleger


Sehr geehrte Innen- und Finanzminister,

Herrn Hamed Abdel-Samad bekommt Personenschutz, da sein Leben, durch eine "Islamische Fatwa", bedroht wird. Wenn dem so wäre, er war ja mitten auf dem Tahrirplatz in Kairo während der arabischen Revolte "Arabischer Frühling!!!" und ihm ist dort nicht ein Haar gekrümmt worden. Das wäre in dem Getümmel ja nicht einmal aufgefallen. Also, es handelt sich hier "höchstwahrscheinlich" lediglich um einen "Publicity Gag". Abdel-Samad lässt nichts unversuchtes, um Publicity zu erlangen und die Taschen voll zu stopfen. Nachdem sich die Woge hier in Deutschland, nach seiner "fingierten" Entführung in Ägypten sich legte, ist er nach Amerika "aus"-gewandert, um sein Glück, mit seiner Hetze gegen den Islam, dort zu versuchen. Als er merkte, dass er dort nicht damit ankam, war er schnell wieder zurück um das Spiel mit Henryk M. Broder von neuem zu beginnen. Hier angelangt, wird er auf Kosten des Steuerzahlers rund um die beschützt.

Sehr geehrte Herren Minister, die Steuerzahler dürfen nicht für die „Bodyguards“ von Abdel-Samad aufkommen. Sie haben es in der Hand, diesem Komödientheater ein Ende zu setzen. Darum bitte ich Sie.

Mit vorzüglichen Grüßen

Dr. Izzeddin Musa
Am Bonner Graben 19
53343 Wachtberg


Der Gast HMB, ein "Pseudohistoriker", unverfroren aus dem Nähkästchen behauptet, dass die Gründung des rassistischen, Retorten-, Besatzer- und Apartheidstaates Israel das wichtigste Ereignis der letzten zweitausend Jahren sei. Was für Treppenwitz der Geschichte!?!

Was für ein Abschiedsabgang für Herrn Peter Voß!!

Link in die Befehlszeile rein kopieren.

Fragen Sie Henryk M. Broder, Herr Voss!


Einmal täglich schaue ich auf der „Achse des Guten“ vorbei, um mich auf dem Laufenden über die neusten Trends in Sachen Voodoo-Politik zu informieren. Dort fand ich den Hinweis auf das Interview von Peter Voss mit Henryk M. Broder auf 3SAT. Da im Augenblick „Schwiegertochter gesucht“ eine Pause einlegt, musste ich mir meine sonntägliche Ration Amüsement woanders holen, und da kam Broder gerade Recht. Auch Reaktionäres kann von Zeit zu Zeit amüsant sein.
Der 75-jährige Moderator wollte vom 70-jährigen Interviewten wissen, ob er denn gar kein wenig alterweise geworden sei, woraufhin Broder entgegnete, er leide eher an „Altersverzweiflung“, fühle sich „mental wie Anfang 30“. Voss hangelte sich an Broders Steckenpferden entlang und bekam die passenden Antworten. Zu Broders journalistischen Potpourri gehörten Themen wie Kanzlerin Merkel, Flüchtlinge, Integration, Europäische Union, Israel, Antizionismus, Antisemitismus sowie Donald Trump. 
Angela Merkel bringt Broder am meisten zur Verzweiflung, weil das Land den Bach runtergehe. Die Tore wurden für Menschen mit anderen Sitten weit aufgemacht, die „sich aber nicht an unsere Sitten anpassen“ wollen. Auf die Frage, was zu tun sei, entgegnete Broder: „Zurücktreten wäre ein guter Anfang.“ Die Bundesregierung habe viele furchtbare Fehler gemacht. Mit seiner Kritik steht Broder jedoch nicht alleine. Auch Sahra Wagenknechts Kritik klinge wie die einer „Kulturkonservativen“. Broder inszenierte sich wieder einmal als ein Verfechter der Meinungsfreiheit. Sie gelte auch für falsche Meinungen. In diesem Zusammenhang kritisierte Broder jedoch den Auftritt einer vollverschleierten Muslima bei Anne Will. Sie könne sagen, was sie wolle, aber unverhüllt.
Broder sprach das Problem mit speziellen Einwandergruppen an. Über die Einwanderung von einer Million Asiaten wäre kein Wort verloren worden. Die Integration von Muslimen sieht Broder eher skeptisch. Beispielhaft stünden als Beispiele einer gescheiterten Integration Türken in der zweiten und dritten Generation in Deutschland, die zu Zehntausenden zu einer Pro-Erdogan-Demonstration gegangen seien, auf der auch die Einführung der Todesstrafe in der Türkei gefordert worden sei. Die Deutschen ließen sich vom Islam die Agenda bestimmen. Wie absurd die Lage geworden sei, zeige sich in Berlin. Dort fordere man die Einführung von Türkisch und Arabisch als Unterrichtssprache! Die deutsche Gesellschaft komme den Migranten sehr weit entgegen und erhalte dafür die vorwurfsvolle Antwort, „wir hätten bei der Integration versagt. Der Witz des Jahrhunderts.“
Broder hat aber auch zwei Lieblingsmuslime: Ahmad Mansour und  Hamed Abdel-Samad „wunderbare Muslims“. Besonders wies Broder auf die unnatürliche Lebenssituation von Abdel-Samad hin, der von fünf Leibwächter beschützt werden müsse. Ob das mit der Fatwa tatsächlich stimmt, kann bezweifelt werden. Abdel-Samad wurde bei einem Ägyptenbesuch „entführt“, tauchte aber nach zwei Tagen auf gleiche mysteriöse Weise wieder auf, wie er „entführt “ worden war. Bei dieser „Entführung“ ging es um Geld, hatte also mit dem Islam nichts zu tun. Zu Recht sprechen einige von einem „PR-Gag„.
Broders Kritik an Martin Schulz, Katrin Göring-Eckardt, Merkel, der EU ist mehr als berechtigt. So brächten die Flüchtlinge etwas mit, das Wertvoller als Gold sei, so Martin Schulz..Oder die Grüne Göring-Eckardt erklärte, dass Deutschland mit den Flüchtlingen „Menschen geschenkt“ bekäme. Dies sei grün-kostümierte „Menschenverachtung“, so Broder. Israel und der Antisemitismus dürfen in keinem Broder-Interview fehlen.
Broder hatte vor langer Zeit Alijia gemacht und mit großem Tamtam Deutschland den Rücken gekehrt, kehrte aber nach zehn Jahren wieder zurück. Die Zeit in Israel bezeichnete er als „die besten Jahre meines Lebens“. Er habe sich „gut gefühlt“. Als Gründe für seine Rückkehr nannte Broder zwei Private und den Fall der Mauer. Er wollte miterleben, wie ein Volk in die Freiheit strebe. Etwas ähnliches sei beim Exodus der Israeliten aus Ägypten passiert. Diesen rhetorischen Schwulst mag glauben wer will. Kann es nicht auch so gewesen sein, dass man für Broder in Israel keine wirkliche Verwendung hatte, da es dort Reaktionäre wie Sand am Strand von Tel Aviv gibt, Broder also gar nicht auffiel? Oder wurde er gar mit einem besonderen Auftrag wieder in die BRD zurückgeschickt?
Die Gründung des Staates Israel sei das einzige positive Ereignis in der langen jüdischen Geschichte gewesen, so Broder. Für die Opfer dieses Ereignisses bedeutete es schlicht eine Katastrophe (al-Nakba). Darüber verlor Broder kein Wort. Dafür aber über sein Steckenpferd, den Antizionismus, der heute den Antisemitismus ersetzt habe. Der Antizionismus ziele nicht auf die Kritik der Politik Israels, sondern auf „die Abschaffung Israels“. Dass dies Unfug ist, weiß Broder natürlich, aber nicht der etwas blauäugig Peter Voss. Die Kritik des Zionismus zielt gerade ausschließlich auf die Kritik israelischen Regierungshandelns und auf die rassistischen Elemente der zionistischen Ideologie. Zielt etwa Kritik an der Politik der USA, die fälschlicherweise als „Antiamerikanismus“ verunglimpft wird, auf die „Abschaffung der USA“?
Broder echauffierte sich über das Ausbleiben des Protestes in Deutschland gegen das Assad-Regime und das Morden in Aleppo. Vielleicht käme es zu Protestdemos, wenn man behauptete, „hinter Assad stecken die Zionisten“. Viel Skurriles hat Broder mit einem Satz kommentiert, wie die EU befindet sich in der Schlussphase der Sowjetunion, oder die EU vergreise und verhalte sich wie ein alter müder Tiger. Zum Schluss outete sich Broder als großer Amerikafreund. Die Welt brauche eine Gendarmen mit einem großen Knüppel, und diese Rolle könne nur Amerika spielen. Was hat Peter Voss den Zuschauern da angetan?


Montag, 17. Juni 2019

BDS schon damals


Offener Brief an Thomas Quasthoff
23. Januar 2011
Sehr geehrter Herr Quasthoff,
wie in mehreren deutschen Medien zu lesen war, werden Sie im Februar 2011 erstmalig in Israel auftreten – gemeinsam mit dem Israelischen Philharmonischen Orchester (IPO) unter Leitung von Zubin Mehta.
Auf Ihrem Programm stehen unter anderem die Kindertotenlieder von Gustav Mahler.
Wie schon andere vor uns möchten wir Sie nachhaltig bitten zu überdenken, ob Sie wirklich den heutigen Staat Israel mit Ihrer begnadeten Stimme unterstützen möchten. So zumindest ist Ihr Auftritt mit dem IPO zu interpretieren. Wir sagen dies nicht einfach so dahin – das IPO sieht das so. So heißt es auf der Internetseite des Orchesters, bei der Darstellung der Zeit zwischen 1947 und 1956, dass in dieser Dekade „einige der berühmtesten Künstler gekommen“ seien, um sich „durch das Orchester mit dem Staat Israel zu identifizieren.“ (www.ipo.co.il/eng/About/History/.aspx)

Ist Ihnen wirklich daran gelegen, sich als unabhängiger Künstler vor den Karren des Staates Israel, damit eben auch seiner Politik, spannen zu lassen, während weltweit Menschen der vielen Toten des israelischen Überfalls auf Gaza im Winter 2008 / 2009 gedenken?

In seinem jüngsten Bericht an die Generalversammlung der Vereinten Nationen kritisierte der UN-Sonderberichterstatter und Völkerrechtler Richard Falk die Tendenz der internationalen Gemeinschaft,  die Übergriffe gegen die unter israelischer Militärkontrolle im Westjordanland und in Ostjerusalem lebenden Palästinenser nicht zur Kenntnis zu nehmen. Wegen dieser Übergriffe trägt die israelische Besatzung zunehmend die Züge von Apartheid. Richard Falk weist darauf hin, dass die Palästinenser zum Beispiel von der Benutzung der Straßen ausgeschlossen sind, die den Bewohnern der benachbarten, völkerrechtswidrigen und aus ideologischen Gründen nur Juden vorbehaltenen Siedlungen zur Verfügung stehen.
Im Hinblick auf Ihr geplantes Gastspiel bedeutet die israelische Apartheidpolitik auch, dass diejenigen palästinensischen Bewunderer Ihrer Kunst, die unter israelischer Besatzung leben, nicht nach Tel Aviv kommen können, um Sie singen zu hören:  Das Gesetz verbietet es ihnen und Mauern, Zäune und Checkpoints hindern sie daran.
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat in seinem Gutachten vom Juli 2004 den israelischen Mauerbau in den besetzten palästinensischen Gebieten für illegal erklärt, alle israelischen Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalems für rechtswidrig erklärt und festgehalten, daß die von der Besatzungsmacht Israel ergriffenen Maßnahmen zur Änderung des Rechtsstatus und der demografischen Zusammensetzung des besetzten Ost-Jerusalems keine rechtliche Gültigkeit besitzen und null und nichtig sind.
Bis heute missachtet Israel dieses Gutachten. Im Gegenteil: Der Mauerbau wurde nahezu vollendet, der Ausbau jüdischer Siedlungen geht unverzüglich weiter, in Ost-Jerusalem betreibt Israel eine Politik der Enteignung und Vertreibung der einheimischen palästinensischen Bevölkerung der Stadt.
Die palästinensische Zivilgesellschaft hat im Juli 2005, ein Jahr nach dem Gutachten des IGH, dazu aufgerufen, gegen Israel solange Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) zu verhängen, bis Israel dem internationalen Recht, also auch seine Verpflichtung umsetzt, den Palästinensern das unveräußerliche Recht auf Selbstbestimmung zuzugestehen.
Zu dieser inzwischen weltweiten gewaltlosen Bewegung gehören u.a. die Regisseure Mike Leigh und Ken Loach, 180 Künstler aus Irland, 500 aus Montreal, auch die internationale Vereinigung  der Künstler gegen Apartheid. Unter ihnen sind Juden und Israelis, die nicht mehr hinnehmen wollen, dass Israel ständig versucht, seine Verletzungen der palästinensischen Menschenrechte hinter einer Fassade der Normalität zu verbergen.
In den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat die Ächtung der Apartheid-Politik Südafrikas durch die meisten Länder der Welt dazu geführt, dass diese Politik beendet und eine Regierung etabliert wurde, in der alle Bevölkerungsgruppen gleichberechtigt vertreten sind. Gerade die Weigerung vieler Kulturschaffender, Universitäten und Sportorganisationen hat in besonderem Maß zu dieser Veränderung beigetragen.  Sehr geehrter Herr Quasthoff, wir bitten Sie dringend, Ihr Gastspiel in Israel abzusagen.Erteilen Sie der israelischen Politik von Apartheid, Unterdrückung und Besatzung eine Absage.
Mit vorzüglicher Hochachtung

Itaf Al-Abbadi, Wachtberg
Ehrhardt Arendt, Dortmund
Ruth Asfour ,Offenbach
Dr. Inge Bartke-Anders
Winfried Belz
Juliane Bieberstein
Heinrich Brüggemann
Marlies Brüggemann
Christel Buchinger, Berlin
Dr. Annelise Butterweck
Erika Christmann
Norbert Christmann
Dr. Rainer Duhm
Hanja Van Dyck
Martin Forberg
Doris Ghannam
Sieglinde Gravenhorst
Hans Haußmann
Evelyn Hecht-Galinski
Dr. Thomas Hohnerlein, Berlin
Dietrich Hyprath, Sant Josep (Spanien)
Souhail Kahla für Palestinian Students for Peace
Claudia Karas
Dieter Kaltenhäuser
Elisabeth Kaltenhäuser
Dr. Kate P. Katzenstein-Leiterer
Ursel Kammann
Dagmar Kirsche
Annette Klepzig
Marianne Kluge
Manfred Lotze
Brigitte Maske, Bielefeld
Dr. Hajo G. Meyer, Überlebender von 10 Monaten in Auschwitz
Dr. Izzeddin Musa, Wachtberg, Vors. G.H.U.P. e.V.
Haret Musa, Wachtberg
Sarah Musa, Wachtberg
Gertrud Nehls für den Arbeitskreis Nahost Hagen
Rosemarie zur Nieden
Fatima Radjaie
Ellen Rohlfs, Leer, Mitglied von Gush Shalom
Prof.Dr. Werner Ruf
Ingrid Rumpf
Günter Schenk, Strasbourg
Martin Selzer
Gudrun Ullmann
Siegfried Ullmann
Rüdiger Vehof, Bonn
Dr. Viktoria Waltz
Sabine Werner
AK Nahost Berlin
BDS-Gruppe Berlin
Berlin Academic Boycott
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. (EJJP)
Münsteraner AK für Frieden in Palästina und Israel
Nakba-Gruppe Bonn
Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg