Montag, 6. November 2017

Deutsche Medien und das Völkerrecht und internationale Normen

Sie alle wollen Bethlehem in Israel sehen!!! 

Das ZDF stellt sich über das Völkerrecht!?

An
den Intendanten des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF)
Herrn Dr. Thomas Bellut


Sehr geehrter Herr Dr. Bellut,

es scheint, das ZDF lernt nicht aus Fehlern der Vergangenheit.

Sicherlich erinnern Sie sich, dass Ihr Haus, zur Weihnachtszeit 2015 (Programmankündigung: Weihnachten in Bethlehem), Bethlehem zum Staatsgebiet Israels zugeschlagen hatte. In einer Protest E-Mail vom 14.12.2015 an Sie, habe ich mich über dieses völkerrechtswidrige Verhalten beschwert und mit juristischen Konsequenzen gedroht. Es war sehr erfreulich, dass Ihr Haus sich in dieser Angelegenheit vorbildlich zeigte. Herr Peter Frey hat sich für das Fehlverhalten öffentlich entschuldigt und es korrigiert. Auch ein postalisches Schreiben, vom 21.12.12015, von der zuständigen Redaktion, erreichte mich, in dem sich Herr Tobias Feilen, in Ihrem Auftrag, sich zu dem schweren Fehler bekannte und entschuldigte. Der Eintrag wurde auch umgehend korrigiert.

Leider, muss ich heute wieder feststellen, dass sich solche Fehler beim ZDF doch häufen. Diesmal ist es Ihre Dokumentation:

Die Europa-Saga (2/6)

Teil 2: Woran wir glauben - was wir denken 

In diesem Beitrag behauptet der „renommierte Cambridge-Historiker“ und gebürtiger Australier Christopher Clark, dass die Wurzeln des Glaubens des christlichen Abendlandes nicht in Europa, sondern im „jüdischen Teil Palästinas“, Mesopotamien, Syrien und Ägypten liegen. Es sei dem Historiker Christopher Clark gesagt, dass die Geburtskirche in Bethlehem und die Grabeskirche in Ost-Jerusalem liegen. Das heißt, beide liegen in den völkerrechtswidrig von Israel besetzten Gebieten, die als "Occupied Territories" von der Völkergemeinschaft definiert worden sind. 

Sie, Herr Dr. Bellut, als oberster Dienstherr des Senders, sind dafür verantwortlich, dass solche Beiträge ungeprüft ausgestrahlt werden. Es ist bezeichnend für die Qualität deutscher Medien, dass bei Korrekturdurchgängen der Redaktion solche Fehler nicht auffallen. Der Vorgang ist ein Indiz dafür, wie die israelische Indoktrination und die Servilität der deutschen Politik im Verlauf eines halben Jahrhunderts die Köpfe vernebelt haben. Sie werden hiermit aufgefordert, diese falsche Behauptung, öffentlich klar zu stellen und zu korrigieren,  dass dieser Beitrag ohne Korrektur nicht wieder ausgestrahlt werden darf.

Ich darf eine sofortige Stellungnahme erwarten, dass die Klarstellung unverzüglich erfolgen wird. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

In der Hoffnung, dass das ZDF die Angelegenheit vorbildlich behandeln wird, wie einst im Jahr 2015, verbleibe ich


mit freundlichen Grüßen

Dr. Izzeddin Musa
Kontaktdaten


Kopien: Palästinensische Generaldelegation Frau Dr. K. Daibes
            Chefredakteur Peter Frey



28.12.2015

Deutsche Medien verletzen das Völkerrecht und internationale Normen

 

An die Chefredaktion der FR

Arnd Festerling, Bascha Mika und Michael Bayer

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

der Beitrag von Inge Günther: "Israel - Viel Platz in den Herbergen", vom 21.12.2015, ist falsch und stellt eine klare Verletzung des Völkerrechts.

 

Zu Ihrer Kenntnis: Ob Sie es wollen oder nicht, Sie können Bethlehem nicht in Israel ansiedeln". Mit Ihrer Aussage stellen Sie sich über das Völkerrecht, über IGH-, EuGH-Urteile und andere internationale Normen. Bethlehem liegt immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert und anerkannt worden sind. Ich merke hier an, jeder halbwegs gebildeter Mensch weiß, dass Bethlehem im Westjordanland (Palästina) liegt! Als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit und Ihren Täuschungsversuch, die mit nichts zu entschuldigen sind. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. Der redaktionelle Fehler (?) ist nicht auf "mangelnde Präzision" zurückzuführen, sondern auf Unwissenheit sowie auf politische und juristische Beliebigkeit.

Es ist bezeichnend für die Qualität deutscher Medien, dass bei Korrekturdurchgängen der Redaktion solche Fehler nicht auffallen. Der Vorgang ist ein Indiz dafür, wie die israelische Indoktrination und die Servilität der deutschen Politik im Verlauf eines halben Jahrhunderts die Köpfe vernebelt haben.

Mit dieser Aussage reihen sich mit anderen unterwürfigen Medien ein. Das ZDF, die FAZ, der WDR und die Monatszeitschrift "DAMALS. Das Magazin für Geschichte" hatten einen ebenso schweren Fehler begangen und  Bethlehem, bzw. Hebron in Israel angesiedelt, sahen sich aber nach einer Vielzahl von Protesten zu einer Korrektur veranlasst und haben sich auch schriftlich oder via Mail bei mir förmlich entschuldigt, Beispiele:

 

http://www.heute.de/zdf-in-eigener-sache-korrekturen-37527168.html

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/westjordanland-keine-froehlichen-weihnachten-in-bethlehem-13974790.html

 

In der Hoffnung, Sie werden diesem Beispiel folgen, fordere ich Sie hiermit auf, Ihre falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und entsprechend zu korrigieren. Eine sofortige Stellungnahme, dass die öffentliche Klarstellung unentwegt erfolgen wird, ist erforderlich wie dringlich. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Izzeddin Musa

Kontaktdaten

 

CC an:

Auswärtiges Amt

Palästinensische Mission / Botschafterin Palästinas

Deutscher Presserat

 

 

 

28.12.2015

Der Tagesspiegel verletzt das Völkerrecht

 

An die Chefredakteure

Herren Stephan-Andreas Casdorff und Lorenz Maroldt,

 

die Angabe http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/heiligabend-in-israel-angespannte-lage-in-bethlehem-tote-im-westjordanland/12763888.htm vom 24.12.2015,  ist falsch und stellt eine klare Verletzung des Völkerrechts.

Zu Ihrer Kenntnis: Ob Sie es wollen oder nicht, Sie können Bethlehem nicht in Israel ansiedeln". Mit Ihrer Aussage stellen Sie sich über das Völkerrecht, über IGH-, EuGH-Urteile und andere internationale Normen. Bethlehem liegt immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert und anerkannt worden sind. Ich merke hier an, jeder halbwegs gebildeter Mensch weiß, dass Bethlehem im Westjordanland (Palästina) liegt! Als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit und Ihren Täuschungsversuch, die mit nichts zu entschuldigen sind. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. Der redaktionelle Fehler (?) ist nicht auf "mangelnde Präzision" zurückzuführen, sondern auf Unwissenheit sowie auf politische und juristische Beliebigkeit.

Es ist bezeichnend für die Qualität deutscher Medien, dass bei Korrekturdurchgängen der Redaktion solche Fehler nicht auffallen. Der Vorgang ist ein Indiz dafür, wie die israelische Indoktrination und die Servilität der deutschen Politik im Verlauf eines halben Jahrhunderts die Köpfe vernebelt haben.

 

Das ZDF, die FAZ, der WDR und die Monatszeitschrift "DAMALS. Das Magazin für Geschichte", StZ, FR und RBB hatten einen ebenso schweren Fehler begangen und  Bethlehem, bzw. Hebron in Israel angesiedelt, sahen sich aber nach einer Vielzahl von Protesten zu einer Korrektur veranlasst und haben sich auch schriftlich oder via Mail bei mir förmlich entschuldigt, Beispiele hier:

 

http://www.heute.de/zdf-in-eigener-sache-korrekturen-37527168.html

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/westjordanland-keine-froehlichen-weihnachten-in-bethlehem-13974790.html

 

In der Hoffnung, Sie werden dem Beispiel vom ZDF, FAZ, WDR etc. folgen, fordere ich Sie hiermit auf, Ihre falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und entsprechend zu korrigieren. Eine sofortige Stellungnahme, dass die öffentliche Klarstellung unentwegt erfolgen wird, ist erforderlich wie dringlich. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Izzeddin Musa

Kontaktdaten

 

 

CC an:

Auswärtiges Amt

Palästinensische Mission / Botschafterin Palästinas

Deutscher Presserat

 


29.12.2015

 

Sehr geehrter Herr Festerling,

 

vielen Dank für Ihre Antwort. Auch ich habe gerne Ihre Zeitung gelesen. Ich wäre Ihnen allerdings sehr dankbar, wenn Sie Ihre Online-Ausgabe so korrigieren würden, wie die FAZ vorgegangen und es getan hat. Damit kann man den Fehler als klar gestellt abhaken.

 

Für Ihre aufgebrachten Bemühungen danke ich bereits im Voraus.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Izzeddin Musa 

 

 

Gesendet: Montag, 28. Dezember 2015 um 17:27 Uhr
Von: "Festerling, Arnd" <A.Festerling@fr.de>
An: "'izzeddin.gaza@gmx.de'" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Cc: "Mika, Bascha" <b.mika@fr.de>, "Bayer, Michael" <M.Bayer@fr.de>
Betreff: Ihre Mail an die FR

Sehr geehrter Herr Musa,

 

bitte entschuldigen Sie den schweren Fehler, den wir in der Berichterstattung über Bethlehem auf unserer Website gemacht haben. Er ist passiert, weil wir auf der Website fr-online Artikel geografisch zuordnen, fatalerweise ist dabei Bethlehem in die Rubrik Israel eingeordnet worden.

Das ist selbstverständlich falsch und das wissen wir auch. Sie mögen das daran sehen, dass unsere Autorin in dem Text und wir in der gedruckten Ausgabe der FR diesen Fehler nicht gemacht haben.

                       

Ich bitte Sie, bei aller berechtigten Kritik an der Fehlleistung, zu bedenken, dass die Frankfurter Rundschau eine lange Tradition der fairen Berichterstattung über Palästina und Israel hat. Deswegen sollten Sie diesen Fehler nicht zum Maßstab Ihres Urteils über die Zeitung machen.

Ich weise daher in aller Schärfe unfaire und aktuell wie historisch durch nichts zu belegende Unterstellungen zurück, die davon ausgehen, die Redaktion der Frankfurter Rundschau habe hier mit Absicht gehandelt.

 

Arnd Festerling
Chefredakteur

 


Frankfurter Rundschau

Mainzer Landstraße 199

Frankfurt am Main
Tel. ++49-69-2199-3899
a.festerling@fr.de

www.fr-online.de

 

Seien Sie dabei: http://www.fr-abo.de/

 


 

29.12.2015

Sehr geehrter Herr Fuchs,

 

vielen Dank für Ihre Antwort. Natürlich kommt es vor, dass man unbewusst oder irrtümlich eine unglückliche Ausdrucksweise wählt.

In Ihrem Falle kommt es mir darauf an, dass Sie diesen Fehler für die Leser Ihrer Zeitung kenntlich machen.

Sonst habe ich ja nichts davon.

 

Für Ihre aufgebrachten Bemühungen danke ich bereits im voraus.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Izzeddin Musa

 

 

Gesendet: Montag, 28. Dezember 2015 um 16:40 Uhr
Von: STZ-Leserforum <Leserforum@stz.zgs.de>
An: "'Izzeddin Musa'" <izzeddin.gaza@gmx.de>
Betreff: AW: Stuttgarter Zeitung und das Völkerrecht


Sehr geehrter Herr Musa,

 

Vielen Dank für Ihre Mail. Zu unserem Layout gehört ein fett gedrucktes Wort am Beginn der Unterzeile, Schlagwort genannt. Dies ersetzt nicht die früher verwendete und in anderen Zeitungen übliche Ortsmarke, also eine geografische Angabe, wo die Geschichte spielt, sondern soll ein Schlaglicht auf die Geschichte werfen. Das kann eine regionale Einordung sein oder den Themenkreis der Geschichte charakterisieren. In diesem Sinne ist die Unterzeile

 

Israel   Beim Streifzug durch das vorweihnachtliche Bethlehem fällt Markus Lanz auf, den auch dort das Publikum liebt

 

von mir getextet worden. Keinesfalls sollte damit im Sinne des Völkerrechts die Westbank zu Israel geschlagen werden. Ich war selbst mehrmals in der Region und weiß um die Verhältnisse. Dass man die Unterzeile falsch interpretieren kann, ist natürlich unglücklich und in diesem Sinne wäre auch von meiner Seite  mehr Sensibilität vonnöten gewesen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Fuchs | Ressortleiter Die Dritte Seite

Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH
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Von: Izzeddin Musa [mailto:izzeddin.gaza@gmx.de]
Gesendet: Samstag, 26. Dezember 2015 16:46
An: STZ-Eingang; izzeddin.gaza@gmx.de
Cc: eick@presserat.de; nfo@palaestina.org; 310-RL@auswaertiges-amt.de
Betreff: Stuttgarter Zeitung und das Völkerrecht

 

Deutsche Medien verletzen internationale Normen

 

An der Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung

Herr Joachim Dorfs,

 

in Ihrer Zeitung vom 21.12-2015 finde ich den Beitrag “ Viel Platz in der Herberge“ von Inge Günther vom  21.12. 2015, zu dem die Redaktion eigenmächtig (!) die Überschrift hinzugefügt hat:

 

"Israel – Beim Streifzug durch das vorweihnachtliche Bethlehem fällt Markus Lanz auf, den auch dort das Publikum liebt.“

 

Zu Ihrer Kenntnis: Ob Sie es wollen oder nicht, Sie können Bethlehem nicht in Israel unterbringen". Mit Ihrer Aussage stellen Sie sich über das Völkerrecht, über IGH-, EuGH-Urteile und andere internationale Normen. Bethlehem liegt immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert und anerkannt worden sind. Ich merke hier an, jeder halbwegs gebildeter Mensch weiß, dass Bethlehem im Westjordanland (Palästina) liegt! Als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit und Ihren Täuschungsversuch, die mit nichts zu entschuldigen sind. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. Der redaktionelle Fehler (?) ist nicht auf "mangelnde Präzision" zurückzuführen, sondern auf Unwissenheit sowie auf politische und juristische Beliebigkeit.

Es ist bezeichnend für die Qualität deutscher Medien, dass bei Korrekturdurchgängen der Redaktion solche Fehler nicht auffallen. Der Vorgang ist ein Indiz dafür, wie die israelische Indoktrination und die Servilität der deutschen Politik im Verlauf eines halben Jahrhunderts die Köpfe vernebelt haben.

 

Das ZDF, die FAZ, der WDR und die Monatszeitschrift "DAMALS. Das Magazin für Geschichte" hatten einen ebenso schweren Fehler begangen und  Bethlehem, bzw. Hebron in Israel angesiedelt, sahen sich aber nach einer Vielzahl von Protesten zu einer Korrektur veranlasst und haben sich auch schriftlich oder via Mail bei mir förmlich entschuldigt:


http://www.heute.de/zdf-in-eigener-sache-korrekturen-37527168.html

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/westjordanland-keine-froehlichen-weihnachten-in-bethlehem-13974790.html

 

In der Hoffnung, Sie werden dem Beispiel vom ZDF, FAZ, WDR und der Zeitschrift DAMALS folgen, fordere ich Sie hiermit auf, Ihre falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und entsprechend zu korrigieren. Eine sofortige Stellungnahme, dass die öffentliche Klarstellung unentwegt erfolgen wird, ist erforderlich wie dringlich. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

 


Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Izzeddin Musa

Kontaktdaten

 

 

CC an:

Auswärtiges Amt

Palästinensische Mission / Botschafterin Palästinas

Deutscher Presserat





Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falles sende ich diese Mail auch an das Auswärtige Amt sowie an die palästinensische Botschafterin in Berlin.

Außerdem werde ich den Fall dem Deutschen Presserat vortragen.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

An die  Intendantin des RBB

Frau Dagmar Reim

Masurenallee 8-14

14057 Berlin

 

  

Beschwerde wegen  falscher Information während in rbb  inforadio am 24.12. 2015

 

 

An die  Intendantin des RBB

Frau Dagmar Reim

 

Sehr geehrte  Frau Reim,

 

die Angabe unter Betreff, in Ihrer Nachrichtensendung inforadio am 24.12.2015,  ist falsch und stellt eine klare Verletzung des Völkerrechts.

Zu Ihrer Kenntnis: Ob Sie es wollen oder nicht, Sie können Bethlehem nicht in Israel ansiedeln". Mit Ihrer Aussage stellen Sie sich über das Völkerrecht, über IGH-, EuGH-Urteile und andere internationale Normen. Bethlehem liegt immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als "Occupied Territories", die von der Völkergemeinschaft als solche definiert und anerkannt worden sind. Ich merke hier an, jeder halbwegs gebildeter Mensch weiß, dass Bethlehem im Westjordanland (Palästina) liegt! Als Deutsch-Palästinenser, der seit fast 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit und Ihren Täuschungsversuch, die mit nichts zu entschuldigen sind. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen. Der redaktionelle Fehler (?) ist nicht auf "mangelnde Präzision" zurückzuführen, sondern auf Unwissenheit sowie auf politische und juristische Beliebigkeit.

Es ist bezeichnend für die Qualität deutscher Medien, dass bei Korrekturdurchgängen der Redaktion solche Fehler nicht auffallen. Der Vorgang ist ein Indiz dafür, wie die israelische Indoktrination und die Servilität der deutschen Politik im Verlauf eines halben Jahrhunderts die Köpfe vernebelt haben.

 

Das ZDF, die FAZ, der WDR und die Monatszeitschrift "DAMALS. Das Magazin für Geschichte" hatten einen ebenso schweren Fehler begangen und  Bethlehem, bzw. Hebron in Israel angesiedelt, sahen sich aber nach einer Vielzahl von Protesten zu einer Korrektur veranlasst und haben sich auch schriftlich oder via Mail bei mir förmlich entschuldigt:

 

http://www.heute.de/zdf-in-eigener-sache-korrekturen-37527168.html

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/westjordanland-keine-froehlichen-weihnachten-in-bethlehem-13974790.html

 

In der Hoffnung, Sie werden dem Beispiel vom ZDF, FAZ, WDR und der Zeitschrift DAMALS folgen, fordere ich Sie hiermit auf, Ihre falsche Behauptung, Bethlehem gehöre zu Israel, unverzüglich öffentlich klar zu stellen und entsprechend zu korrigieren. Eine sofortige Stellungnahme, dass die öffentliche Klarstellung unentwegt erfolgen wird, ist erforderlich wie dringlich. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Izzeddin Musa

Kontaktdaten

 

 

CC an:

Auswärtiges Amt

Palästinensische Mission / Botschafterin Palästinas

Deutscher Presserat

 

Montag, 11. September 2017

Umfaller



Sehr geehrter Herr Müller,

nachdem ich dachte, Sie handeln souverän, standhaft und lassen die denunziatorische Attacke vom Lügen-Journalisten Benjamin Weinthal an sich abperlen und deshalb Ihre Zivilcourage (http://betweenthelines-ludwigwatzal.com/2017/09/) hoch gelobt, um so größer war die Entäuschung in Ihrem Charakter und Ihrer Un-Standhaftigkeit, nach Ihrem Umfallen. Sie erinnern mich an die Äußerungen Sigmar Gabriels bei seinem Besuch in Hebron, als er die Situation dort mit einem "Rechtsfreien Raum" bezeichnete. Zurück in Deutschland musste er den Kotau vor dem Zentralrat der Juden machen und seine Äußerungen relativieren. Auch Sie haben brav den Kotau vor dem ZRJ vollzogen. Strohhalme im Sturm. Eine Schande für Deutschland und für jeden aufrechten Menschen. Pfui Teufel!!

Jedes Mal, wenn ich solche Typen in der Neo-SPD sehe, klopfe ich mir auf die Schulter, dass ich aus dieser sog. SPD, nach einer Vierteljahrhundert-Mitgliedschaft, ausgetreten bin.

Dr. Izzeddin Musa
Anschrift
Versendet an den Regierenden Bürgermeister, SPD-Vorstand und -Fraktion und weiter verbreitet am 9.9.2017

Im folgenden Link finden Sie sich wieder:


Deutsche Politiker unter der Knute der Zionistischen Israellobby

Offener Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel


Die König Fahad-Akademie



Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

während des Duells am Sonntag mit Martin Schulz haben Sie erklärt, dass Sie massiven  Druck auf die saudi-arabische Regierung ausgeübt haben, um die Schließung der König Fahad-Akademie in Bonn zu erwirken. Sie haben aber nicht gewusst (?), dass Sie damit 84 Familien der Angestellten die Existenzgrundlage entzogen haben. Nicht wenige der entlassenen Familienernährer kommen mit der Rente oder mit dem Arbeitslosengeld nicht aus und müssen in den meisten Fällen dann auch noch im staatlichen Schikane- System Hartz4 landen, um aufzustocken. Diese Angestellten waren brave Steuerzahler, auch das haben Sie unterbunden.

Rückblick: Nachdem die sau­di­sche Schu­le, die 2003 we­gen islamitischer Um­trie­be in die Schlag­zei­len ge­ra­ten war, sollte die Akademie eigentlich geschlossen werden. Viele Mandatsträger, ob aus Köln oder Bonn haben sich weit aus dem Fenster hinausgelehnt und forderten die Schließung, bzw. sie war bereits beschlossene Sache. Der saudische König Abdallah intervenierte, darauf hat das Auswärtige Amt entschieden, die Akademie nicht zu schließen. Der damalige Außenminister Joschka Fischer beendete damit alle Spekulationen, und es herrschte Ruhe.

Im Schuljahr 2010/2011 kam ein neuer Schuldirektor, der alle islamistische Tendenzen ausmerzte und die Öffnung der Akademie nach Außen suchte, um Verständigung und Integration voranzutreiben. Zu seinen zahlreichen Aktivitäten gehörte auch der  jährlich begangene  „Tag der offenen Tür“.   

Laut einem Bericht der Tageszeitung General Anzeiger vom 5.9.2017, hat der SPD-MdB Ulrich Kelber für sich reklamiert, dass die Schließung durch die Stadt Bonn und die Bezirksregierung in Köln vorangetrieben wurde. Er unterschlug, dass dies im bereits erwähnten Jahr 2003 war. Der Undankbare hat auch nicht gesagt, dass er bei keinem „Tag der offenen Tür“ der Akademie gefehlt hat. Nicht nur er war jedes Jahr bei diesem Tag präsent, sondern alle, vom ehemaligen OB Jürgen Nimptsch, Landespolitiker Bernhard von Grünberg, Bürgermeister, Bezirksbürgermeisterin, Stadtverordnete, Kommunalpolitiker, Mitglieder verschiedener  Parteien, Journalisten und last but not least, fast die gesamte Nachbarschaft und viele andere Besucher aus den angrenzenden Orten. Die Akademie war also in aller Munde und der Direktor wurde von der Stadt Bonn, für die Öffnung der Akademie und für seine Bemühungen in Richtung Verständigung, Verständnis und Integration, ausgezeichnet. Großes Entsetzen und Unverständnis herrschte bei Vielen, u.a. auch bei der Bezirksbürgermeisterin.

Zu guter Letzt möchte ich noch erwähnen, dass 70 Prozent der Abgänger der Akademie einen Hochschulabschluss mit Bravour absolviert haben und erfolgreich als Ärzte, Apotheker, Ingenieure, Informatiker u.ä. arbeiten. Andere haben mit dem Abitur einen entsprechenden Beruf erlernt und einige arbeiten in den Betrieben ihrer Eltern. Alle, ob Bedienstete der Akademie, die meisten Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien sind hier voll integriert. Und Sie, Frau Bundeskanzlerin, und Ulrich Kelber, haben diese Erfolgsstory zerstört. 


Der Brief wurde am 9.9.2017 an die Bundeskanzlerin, Ulrich Kelber, Innenminister, Fraktionen im Bundestag, General Anzeiger und an die Presse verschickt.

Freitag, 11. August 2017

Wer ist Antje Schippmann?


Gastbeitrag

Axel und Frieda Springer sind das Beste was das zionistische Hasbara-Ministerium des israelischen Besatzer- Apartheid-Regimes jemals zustande bringen konnte.

Auch ich hoffe, dass eines Tages eine Wahrheitskommission auch die Rolle deutscher Journalisten, Abkömmlinge und Sprösslinge der Springer-Akademie, Abteilung des zionistischen Hasbara-Ministeriums, wie Antje Schippmann und Konsorten, bei der Unterstützung zionistischer Verbrechen zu beurteilen haben und zu Rechenschaft gezogen werden.

I. M.


Hier lesen Sie selbst:


Wer ist Antje Schippmann? – Eine Journalistenkarriere bei der Springerpresse


von am 19. Juli 2017 17:00 1 Kommentar

Was treibt eine junge deutsche Journalistin in die Arme der radikal-zionistischen Springerpresse? Eine Spurensuche.

Drei Artikel in zwei Monaten gegen die Schiiten in Deutschland. Alle in der Bildzeitung, alle von Antje Schippmann. Fleißig hetzt sie zweifach gegen den „Knallhart-Mullah“ Scheich Dr. Torabi,1 2 3 verleumdet faktisch das Al-Mustafa-Institut in Berlin und den Dachverband der Schiiten in Deutschland (IGS) als „iranische Terror-Helfer“.4 Seit Jahren folgen die Berichte Schippmanns drei Mantras: Verteidigung des Apartheidsregimes Israel, Angriff auf die Islamische Republik Iran, Polemisierung gegen Islam und Muslime in Deutschland. Das war nicht immer so.
 
Noch 2012 schrieb sie für die Leipziger Regionalausgabe der Bildzeitung Artikel über die Wildschweinplage in Dessau-Roßlau,5 2013 über die längste Teilnehmerin einer Bild-Wette und über die neuste Attraktion im Freibad Halle.6 7 Im April 2014 kam die Wende: ihr erster Hetzartikel gegen die Islamische Republik Iran.8 Von da an war es vorbei mit den Wildschweinen und Freibädern, die drei Mantras ließen sie nicht mehr los. Was war mit der damals 26-jährigen Leipzigerin geschehen?

Auf der Facebook-Seite der Axel Springer Akademie stellt sie sich selbst vor:
„Gebürtige Leipzigerin, studierte in Marburg Politikwissenschaft. Erste journalistische Erfahrungen sammelte ich im hessischen Lokaljournalismus, später als Hospitantin bei der Berliner Morgenpost Online, den Israel-Nachrichten in Tel Aviv sowie in Journalismus-Seminaren während eines Auslandssemesters in Australien. Dann ein Abstecher in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der NGO „The Israel Project“ in Jerusalem und als Social Media Managerin für die israelische Botschaft in Berlin. Ab 2012 für BILD als freie Mitarbeiterin in Halle (Saale) unterwegs. Ich freue mich, an der Axel Springer Akademie meine Ausbildung im Stammressort BILD Politik zu machen.“ 9

Demnach verfolgte Schippmann gleich nach ihrem Studium eine zionistische Journalistenkarriere. Eine Indoktrination noch in ihrer Jugendzeit liegt nahe, denn im Apartheidstaat zu hospitieren und für das radikale Propaganda-Projekt „The Israel Project“ zu arbeiten, das der Öffentlichkeitsarbeit für den Zionismus gewidmet ist,10 und den Facebook-Account der Botschaft des Zionistenregimes zu verwalten, entspricht nicht dem für deutsche Journalistenanwärter üblichen Werdegang.

Trotzdem wirkte sie in der Bild auch nach ihrem Aufenthalt in Israel nur als Lokalreporterin. Zwar schrieb sie schon 2013 zwei Artikel für die Jüdische Allgemeine,11 aber als mediale Frontkämpferin der Springerpresse gegen den Islam wurde sie noch nicht eingesetzt. Dafür musste sie erstmal die Axel Springer Akademie absolvieren.

„Seit 2007 bildet die Axel Springer Akademie junge Journalisten aus – in Teams mit maximal 20 Teilnehmern. Die Ausbildung beginnt am 1. Januar bzw. am 1. Juli. Die Akademie setzt damit eine Tradition der 1986 gegründeten Journalistenschule Axel Springer fort, die 20 Jahre lang erfolgreich Maßstäbe in der Journalisten-Ausbildung gesetzt hat.“ 12

So lautet die Selbstbeschreibung der Akademie. Zwar unterschreibt jeder Journalist bei der Springerpresse die bekannten fünf Unternehmensgrundsätze („die Essentials“),13 darunter „Wir unterstützen das jüdische Volk und das Existenzrecht des Staates Israel“ und „Wir zeigen unsere Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika“, aber für den ausschließlichen Einsatz gegen den Islam bedarf es offenbar mehr als eine zionistische Gesinnung, es bedarf einer gesonderten Ausbildung. Das ist die Aufgabe der Axel Springer Akademie. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und wird monatlich mit 1400 Euro vergütet.14 Antje Schippmann war Mitglied im Team 15, Ausbildungszeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015.15 Und ab 2014 schlug sich ihre Radikalisierung in den neuen Themenfeldern nieder.

Nun ist Antje Schippmann kein Einzelfall bei der Springerpresse. Jedes Jahr bildet die Akademie zwanzig neue Frontkämpfer aus. Warum ein Artikel über sie? Aus zwei Gründen: Erstens sind nur wenige derart auf den revolutionären Islam fokussiert wie sie. Ihr Werdegang und ihr Einsatz seit 2014 erfüllen die zionistische Bilderbuchvorstellung einer willfährigen Handlangerin in Deutschland. Schippmann scheint eine Hoffnungsträgerin des Zionismus in Deutschland zu sein. Und zweitens ist Schippmann noch jung, Jahrgang 1987. Sie wird voraussichtlich den Untergang des Apartheidstaates miterleben, im Gegensatz zu altgedienten Veteranen wie Ulrich Sahm, mit dem sie zusammen eine Kampagne zur Rechtfertigung des Wasserraubes Israels im Gazastreifen betrieb.16 Sahm wird möglicherweise vor einer juristischen Verfolgung verschont bleiben, aber die Propaganda Schippmanns soll für eine zukünftige Entzionistisierung dokumentiert werden. Denn eines Tages wird eine Wahrheitskomission17 auch die Rolle deutscher Journalisten bei der Unterstützung zionistischer Verbrechen zu beurteilen haben.
 
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Donnerstag, 10. August 2017

Bestandsaufnahme





Bestandsaufnahme


Neujahrsgruß an die Bundeskanzlerin, Bundestag, Medien und v. a. m.
01.01.2017 um 20:36 Uhr


Im Link unten ist eine Bestandsaufnahme für die Amtsperiode eines kläglich gescheiterten US-Präsidenten, Barack Hussein Obama, der auch ein "Nobelpreisträger" ist!!! Dass dieser Preis ein Hohn, hohl und wertlos ist, dokumentierte Bob Dylan eindrucksvoll. Dass Merkel sich, mit ihr "Staatsräson" dem scheidenden Präsidenten gleichmachte, ist ein deutliches Zeichen für die Unterwürfigkeit beider unter den Füßen Israels (Netanyahu!) und dass sie im Jahr 2017 gegangen wird. Hoffentlich!!!

Izzeddin Musa
Anschrift





Barack Obama, just the first Black US President


Präsident Obamas Vermächtnis als 44. US-Präsident fällt zwiespältig aus. Kaum im Amt, bekam er den Friedensnobelpreis verliehen. Für was eigentlich, fragt man sich nach acht Jahren immer noch. Innerhalb eines Jahres wollte er das Gefangenenlager auf Guantanamo schließen. Fehlanzeige. Man muss ihm zugutehalten, dass dies gegen einen renitenten US-Kongress nicht durchsetzbar war. Sein Nachfolger im Amt, der 45. US-Präsident, will diese rechtsfreie „Luxusherberge“ weiterbetreiben, und er hält auch Waterboarding, sprich Folter, für eine erfolgversprechende Verhörmethode!

Obamas verheißungsvolle Rede an der Universität von Kairo endete in einer Konfrontation mit dem Islam. Sein Markenzeichen ist die geschliffene Rhetorik, die seine brutale Machtpolitik kaschieren soll. Obama ist der erste Drohnen-Präsident schlechthin. Kein anderer hat diese Terrormethode so oft eingesetzt wie er. Bei diesen Angriffen sind Tausende von Zivilisten als „Kollateraltote“ ums Leben gekommen, nur um einige wenige als Kämpfer verdächtigte zu töten. Er hat eine eigene Killerlist geführt und diese beharrlich abgearbeitet. Selbst bei US-Bürgern kannte er kein Pardon und ließ sie via Drohnen hinrichten. 

Er hat desweitern Berühmtheit dadurch erlangt, dass er wie kein zweiter US-Präsident, Informanten, so genannte Whistleblower, verfolgen ließ, obgleich er als Präsidentschaftskandidat gerade zu  einem  solchem Verhalten aufgefordert hatte. Edward Snowden, Chelsea Manning, Julian Assange und andere lässt er gnadenlos verfolgen. Ihnen gebührt eigentlich die Auszeichnung mit der Presidential  Medal of Freedom.

Obama hat auch die weltweite Bespitzelung nicht nur von Privatpersonen, sondern auch von Regierungschefs wie Merkel, Hollande, Juncker, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon u. v. a. m. perfektioniert. Selbst die eigenen Staatsbürger werden von der NSA abgehört, und der gesamte Email-Verkehr wird überwacht. Der unsägliche PATRIOT Act ist immer noch in Kraft und wurde weiter perfektioniert.  Die rassistisch motivierte Gewalt hat unter seiner Präsidentschaft einen neuen Höhepunkt erreicht. Als ein Positivum seiner Präsidentschaft kann „Obamacare“ angesehen werden. Erstmalig kamen über 20 Millionen US-Bürger in den Genuss einer Krankenversicherung.

Obamas Nah- und Mittelostpolitik ist ein einziges Desaster, dass mit der unsäglichen Politik seines Vorgängers George W. Bush begonnen hat. Ein elementare Unterlassung Obamas war, dass er keine erneute und unabhängige Untersuchung der Umstände der Anschläge vom 11. September 2001 eingeleitet hat. Wurde eine solche etwas von ihm gefordert, um zur weiteren Verdunklung beizutragen? Sie sind der Schlüssel zum Verständnis der desaströsen US-Politik der letzten 15 Jahre im Nahen Osten. Irrtümlicherweise wird diese Politik „Krieg gegen den Terrorismus“ genannt, tatsächlich handelt es sich um einen Terrorkrieg gegen die Emanzipation der Völker und ihre Unabhängigkeit der auf einen Umsturz von säkularen Regierungen abzielt, die der US-Expansion und ihrer unersättlichen Gier nach Öi und Rohstoffen  im Wege stehen.

Die Obama-Regierung hat sich zwar weitgehend aus Afghanistan und dem Irak zurückgezogen, weil man dort eine empfindliche Niederlage hat einstecken müssen, gleichzeitig hat man neue Terror-Fronten eröffnet, und zwar in Libyen und Syrien. Aus ideologischer Verblendung hat sich Obama von seiner Außenministerin Hillary Clinton und ihren Amazonen Rice und Power zum Umsturz des Gaddafi-Regimes verleiten lassen. Seitdem herrscht in dem einst stabilen Land Chaos. Über 40 000 Menschen kamen bei diesem Umsturz ums Leben. Wie sagte doch die unsägliche und sadistische Hillary Clinton im Fernsehen:  „We came, we saw, he died.“

Von Libyen transportierten die USA nicht nur Waffen, sondern auch die Terroristen nach Syrien, um Präsident Bashar al-Assad zu stürzen. Der im März 2011 „ausgebrochene“ Protest war von der CIA und arabischen Geheimdiensten initiiert. Mit aktiver Unterstützung Saudi-Arabiens, der Türkei, Katars und anderer arabischer Despotien wurde die Terror-Organisation „Islamischer Staat“ und die Al-Nusra-Front in den Stand versetzt, einen Umsturzversuch in Syrien zu bewerkstelligen. Diese Terror-Organisationen wurden mit Geld und Waffen aus diesen Ländern unterstützt. Dank des Eingreifens von Vladimir Putin, Iran und des Hisbollah scheiterte der Versuch. Nach sechs Jahren organisierten Bürgerkriegs seitens des Westens ist Assad stärker denn je, und Obama ist weg und Assad ist immer noch an der Macht, obwohl der US-Präsident schon 2011 gesagt hat: „Assad has to go“! Es ist bezeichnend für die Doppelmoral Obamas, dass er zum Terrorkrieg Saudi-Arabiens im Jemen schweigt.

Obamas Politik gegenüber Israel ist von Demütigungen durch Benjamin Netanyahu gekennzeichnet. Obgleich die Obama-Administration alles nur Erdenkliche getan hat, um Netanyahus Ego und seine Gier nach immer mehr Waffen zu befriedigen, hat dieser Obama permanent öffentlich gedemütigt. Wie unterwürfig sich die obersten Repräsentanten der USA bei ihren Besuchen in Israel verhielten, sollen folgende Aussprüche zeigen.  Bei seinem Besuch im März 2013 erklärte Obama: „Es ist gut, wieder im Land zu sein.“ Noch unterwürfiger trieb es sein Vizepräsident Joe Biden, der bei seinem Besuch im März 2010 aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und erklärte: „Schön, wieder zu Hause zu sein.“ (Good to be at home.) Konnte man dieses noch als geheuchelte Politikrhetorik abtun, hätten Netanyahus Auftritte vor dem US-Kongress eine harsche Zurückweisung Obamas verlangt.

Geradezu besessen hatte Netanyahu das Nuklearabkommen mit dem Iran bekämpft. War es ihm und Ehud Barak schon nicht gelungen, die USA in einen Angriff gegen Iran hineinzutreiben, was zum größten Teil den ehemaligen israelischen Geheimdienstchefs zu verdanken war, so versucht Netanyahu alles, um durch die Mobilisierung des Israelhörigen US-Kongresses und der amerikanischen Öffentlichkeit, Obamas Verhandlungen zu torpedieren. In diesem Fall hat Obama einmal obsiegt, weil der die US-Interessen über die des israelischen Besatzerstaates gestellt hatte. Wie frenetisch die Reden Netanyahus von den amerikanischen Abgeordneten bejubelt worden sind, hinterlässt bei einem neutralen Beobachter den Eindruck, als feierten die Abgeordneten ihren eigentlichen „Präsidenten“. Diese inszenierten Auftritte eines Vertreters eines winzigen Staates haben die Unabhängigkeit dieser Abgeordneten  zur Farce gerinnen lassen.

Trotz dieser permanenten Demütigungen hat Obama mit der Netanyahu-Regierung ein Memorandum ausgehandelt, dass Israel in den nächsten zehn Jahren einen Betrag von 38 Milliarden US-Dollar an Unterstützung zusagt. Ursprünglich belief sich dieser Betrag auf drei Milliarden US-Dollar pro Jahr, und dies trotz massiver Armut von weiten Teilen der amerikanischen Bevölkerung und einer maroden Infrastruktur. Wie einige Vertreter der zionistischen Israellobby bereits angekündigt haben, sie dies noch nicht das letzte Wort.  Bei jedem Krieg, den Israel vom Zaune bricht, stocken die US die israelischen Waffenlager auf Kosten der amerikanischen Steuerzahler  wieder auf.

Kurz vor Ende seiner Amtszeit hat Obama noch einmal so gehandelt, wie er es während seiner gesamten Präsidentschaft hätte tun sollen. Seine Regierung hat sich im UNSC der Stimme enthalten, um so eine Resolution passieren zu lassen, die einen sofortigen Stopp der Siedlungen verlangt und darüber hinaus alle Siedlungen für völkerrechtswidrig erklärt hat. Dass die Westmauer in Ostjerusalem auch unter Israels illegale Besatzung fällt, ist völkerrechtlich selbstredend. Netanyahu reagiert auf die Stimmenthaltung der Obama-Administration wie ein politischer „lunatic“.

Könnte die inszenierte Aufgeregtheit  von Netanyahu nicht auch gespielt sein, um eine noch größerer Loyalität von der kommenden Trump-Regierung zu erzwingen? Wie es im Augenblick scheint, wirken Trump und Netanyahu ideologisch  wie siamesische Zwillinge. Hoffentlich merkt Trump bald, dass die Interessen der USA wesentlich andere sind als die des Besatzerstaates Israel, trotz allen Geredes über so genannte gemeinsame Werte.

Was bleibt von der Obamas Präsidentschaft? Zuerst sehr viel Rhetorik und wenig Substanz. Dies hat besonders die hilflosen Europäer beeindruckt, insbesondere die Merkel-Regierung trotz Abhörskandal. Obama kann mit zwei außenpolitischen Leistungen aufwarten: Zum einen mit dem Nuklearabkommen mit Iran, und zum anderen mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Kuba, obwohl dies unter Symbolpolitik abzubuchen ist. Ob seine militärische Expansion in den Fernen Osten, die sich gegen China richtet, Erfolg haben wird, kann nicht abschließend beurteilt werden. Die krachende Niederlage von Hillary Clinton ist auch eine innenpolitische Niederlage für Obama, da er im ganzen Land Wahlkampf für sie gemacht hat. Clinton stand für ein völlig korruptes politisches System. Dass Obama auf dieses politisch ausgemergelte Pferd gesetzt hat, zeigt sein schlecht ausgeprägtes Urteilsvermögen.
Dies trifft auch auf die Bestrafung Vladimir Putins zu, der wegen eines angeblichen hackens in die Rechner der Demokratischen Partei abgestraft worden ist. Bis heute konnten die USA keinen einzigen stichhaltigen Beweise für ihre Behauptungen vorlegen. Eigentlich richtet sich diese Strafaktion gegen Donald Trump. Obama und das liberale Establishment wollen einem besseres Verhältnis zwischen Trump und Putin so viele Steine in den Weg legen wie möglich und die radikalen russophoben Kräfte im US-Kongress stärken. Trump hat die ideologisch motivierte Attacke Obamas souverän gekontert, indem er erklärte, dass Putin „smart“ sei.

Mit der Trump-Präsidentschaft stehen der internationalen Politik stürmische Zeiten bevor. Ein Positivum hat sie jedoch: Abkommen wie TPP und TIPP sind tot. Es ist zu hoffen, dass Trump auch das NAFTA-Abkommen revidiert und damit der Globalisierung, die zur Verarmung von Milliarden Menschen beitragen hat, ein Ende bereitet.

Obama war zwar der erste schwarze Präsident der USA. Dass Hillary Clinton nicht der erste weibliche Präsident der USA geworden ist, scheint ein Segen für Amerika und die Welt zu sein. Die erste Präsidentin der USA könnte Michelle Obama sein, und sie ist darüber hinaus auch noch Schwarz. Meine Lieblingsfarbe.

Dieser Beitrag wurde unter Israel/Palästina, US-Aussenpolitik abgelegt am Dezember 31, 2016.