Freitag, 1. Dezember 2017

Aufschrei: Abrechnung mit Gesindel!

Der freie Fall eines korrupten Mülleimers ohne Boden!


Ich klage Mahmoud Abbas, Abdallah II. von Jordanien, Abdallah von Saudi Arabien und Hosni Mubarak von Israels Gnaden,  an.

Der erste unter den Angeklagten, genannt Abu Mazen, der Verhandler, der ewige Verhandler. Vom Beruf aus Verhandler, obwohl ein promovierter im Fachbereich: „Israelische Politik“ über die Geschichte des Zionismus. Demnach ein Experte, aber als Verhandlungsexperte ist Zweifel angebracht. Sicherlich verdient er eher als Konzessionär, Veräußerer von Völkerrecht oder gar Landmakler. Er hat sein Verkaufstalent, als Grundstücksmakler,  bereits 1993, als Yasser Arafat ihn mit Ahmad Abu Qurei nach Oslo schickte, konnte er ihn unter Beweis stellen. Mit Oslo wurde für Israel ein Deckblatt geschaffen, es konnte nun mit diesem Deckmantel mehr Land enteignen und einverleiben, verstärkter Siedlungsbau, Häuserzerstörung, ethnische Säuberung, Tausende Palästinenser  internieren, mehr Checkpoints, Demütigung, Entmenschlichung und zu guter Letzt, in Gaza ein Open Air Gefängnis für 1,5 Millionen Menschen mit totaler Blockade, zu schaffen.

In Oslo hat Abbas mit dem Schlussverkauf und Ausverkauf des Grundstücks Palästina begonnen. Der Oberverhandler, nachdem er den ahnungslosen, Ahmad Qurei, genannt Abu Alaa, nach Hause schickte, damit der gleiche seinen Zementgeschäften mit Israel nachgehen kann, saß er alleine mit israelischen Experten, die mit allen Gewässern gewaschen waren, in punkto internationales, und Vertragsrecht, Verhandlungsgeschick und -erfahrung u.v.a.m.,  am Verhandlungstisch gegenüber. Der palästinensische Nationalrat hat herausgefunden, dass die Firma von Ahmad Qurei, „Al-Quds Zement“, Zement aus Ägypten nach Israel, für den Bau der  Segregations-Apartheidmauer, verschiffte. Gute Aussichten für einen Freiheitskämpfer von einst! Aber er sitzt bis heute unbeschadet und geht auch, bzw. lässt er, seinen Zementgeschäften nach.

Um die Strapazen in Oslo  überstehen zu können, kam öfter der Sohn des seinerzeit norwegischen Außenministers, inzwischen verstorbenen, Johan J. Holst, herein und brachte eine Flasche Whisky mit und  erkundigte sich, ob die Herren noch eine Erfrischung, einen Pausendrink, benötigten. So konnte wenigstens Abbas benebelt die erniedrigenden Diktate von und in Oslo sicherlich besser ertragen. Später hat er sich an diese Erniedrigungen gewöhnt, denn er hat sich, des schönen Lebens wegen,  eine dicke Elefantenhaut angefressen, und wie man sieht, es geht ihm dabei nicht schlecht. Korruption,  für Abbas und seine schmierige Fatah-Elite, wird angesagt. Hauptsache die Taschen sind überfüllt, Maßanzüge, Villen an vielen Stellen der Welt und dabei werden sie immer fetter und die Wangen rosiger. Aber dem Rest des leidenden Volkes ging es seit Oslo deutlich und kontinuierlich, auf allen Ebenen,  immer schlechter. Warnende in- und ausländische Stimmen, sogar aus den eigenen Reihen, wurden immer überhört. Konzessionen gegenüber Israel wurden, auf Teufel komme raus, immer großzügiger. Auch als man dachte, die Palästinenser haben nichts mehr worauf sie verzichten könnten, haben die Fatahfunktionäre Schlüpflöcher gefunden. Auf die Frage an den palästinensischen Generaldelegierten in Deutschland, Abdallah Frangi, bei einem Diskussionsabend in Aachen im Jahre 1995: „Können die Palästinenser noch mehr Konzessionen machen?“ Antwortete er eindeutig und dreist mit „Ja“, worauf ich den Saal verlassen habe, weil ich das nicht mehr glauben wollte und konnte. Man kann daraus schließen, dass es geplant war,  Israel soviel wie möglich zu geben, um den eigenen Machterhalt für die Fatah, damit die Korruption sich weiterhin wie ein Krebs ausweiten und alles an palästinensisches Leben zerstören kann, zu sichern. Pfui Teufel!  

Es war aber nicht so, dass erst nach Arafat die Korruption überhand nahm. Arafat, genannt Abu Ammar, hat die Korruption gefördert, indem er selbst seiner Elite die Korruption beigebracht hatte. Und zwar so, er, einzig und allein, hatte die Hand über das gesamte Geld, über Kontennummern in der Schweiz und anderswo. Kein anderer dürfte und konnte über einen Cent verfügen, ohne seine Zustimmung. Er selbst lebte normal und war genügsam, aber den anderen gegenüber war er stets großzügig. Und erst seine Frau, die lebte, mit Tochter in Saus und Braus, nur noch in Paris.  Er hatte die gesamte Fatahbande praktisch mit Geld gekauft und sie müsste selbstverständlich seine Befehle und Wünsche genauestens befolgen.  Es blieb alles nicht geheim und im Volke rumorte es sehr hörbar, so dass Arafat eine Untersuchungskommission einsetzte. Die Kommission hat schlimme Zustände, mit Namen, aufgedeckt. Es blieb aber nur dabei und es wurde gegen diese Personen nichts unternommen, nur dass Arafat wieder eine Trumpfkarte mehr  in der Hand hielte. Jeder blieb unbeschadet an seinen Platz.

Der Sicherheitschef in Jerusalem, Rechtsanwalt Tamimi, hat in TV-Sender Al-Hiwar aus London in diesem Jahr, vor laufenden Kameras  ausgepackt und  u.a. eine der vielen Korruptionsgeschichten über Azzam Al-Ahmad,  Mitglied des Zentralrates der Fatah, der stets gegenüber der Welt behauptet, Gaza braucht keine humanitäre Hilfe,  weil sie von der Palästinensischen Autonomiebehörde täglich mit 200 Lastwagen (die Lüge scheint Prinzip bei der PA zu haben), voll mit Lebensmittel, Medikamenten, Brennstoff und alles andere, versorgt wird, erzählt. Die Fatah-Elite in Ramallah will die Hamas in Gaza ausmerzen und nehmen das Leben weitere 1,5 Millionen Menschen in Kauf, um für alle Zeiten den Genuss der Macht und des Schmiergeldes zu bleiben.

Der Anwalt deckte auch den Sex-Skandal über den Ahn der Familie Husseini, der erst dann ging, nachdem das Volk Kopf stand, auf. Tamimi konnte bei so viel Korruption nicht mehr schweigen. Es hat ihm gereicht und fing an, während seiner Amtszeit, Material zu sammeln, und hat nachweislich herausgefunden dass dieser und derselbe Azzam, Präsident Mahmoud Abbas gebeten hatte, ihm eine Million Dollar zu geben, um ein Grundstück zu kaufen und im Grundbuch einzutragen zu lassen, weil sonst die Juden vorhaben es zu konfiszieren. Ohne ernsthaft nachzufragen, Abbas genehmigte die Million, bedenkenlos. Es war ja auch nicht sein Geld, wovon ja zu Hauf gibt. Die Recherchen haben ergeben, dass kein Grundstück gekauft wurde und natürlich gab es keine Grundbucheintragung. Das Geld ging nachweislich an den Bruder von Azzam Al Ahmad nach Amman. So sollte man dem Beispiel Azzams folgen und für seine Nächsten sorgen. Nächstenliebe nennt man so was. Und, Azzam sitzt immer noch in Amt und Würden an seinem führenden Funktionärsplatz in der Fatah-Organisation und tritt vor den TV-Kameras auf und will stets das Übliche erzählen.

Die Elite der Fatah hatte in Gaza, schon zu Zeiten Arafats regelrecht gewütet. Sie haben für sich, für die Söhne, Verwandten und Nahestehende alles unter dem Nagel gerissen. Sie haben jedes Gewerbe, wie Bau, Handel u.a.m. monopolisiert. Kein andere dürfte dran. Zum Beispiel, Abu Qurei mit seiner Schiffsflotte und Zement, um Israel, für den Bau der Mauer zu versorgen.  Die Söhne von Mahmoud Abbas hatten Coca Cola und Bauunternehmungen  unter ihre Fittiche. Der Sohn von Nabil Shaath hat in Amman ein Beratungsbüro. Dort gingen Leute, die in Palästina Geschäfte machen oder investieren wollten. Der Sohn nahm den Telefonhörer und rief Papi an, ich schicke dir jemand, den du bitte helfen sollst. Dabei schob der Sohn eine Karte mit seiner Bankverbindung über dem Tisch. Den Rest ist sicherlich selbstverständlich, wie die Geschichte geht. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Das wäre nur eine Wiederholung mit anderen Namen. Jedoch eine weitere Anecktode erscheinen mir noch erwähnenswert. Nur der Geist aus Aladins Wunderlampe könnte Mohammad Dahlan, beim seinem Angebot seiner Dienste an die USA und Israel, übertreffen. Man könnte das bildlich so beschreiben, man  reibe die Lampe und der Geist Dahlan kommt er rausgeeilt, und sagt zu Israel und USA: „ Edler Herr, befehle und ich gehorche.“ Dass er seine Dienste etwa so angeboten hatte ist dokumentarisch belegt. Es ist ein entsprechendes Schreiben in seinen Akten, an die israelische und die US-Regierung, nachdem er 2006 aus Gaza flüchten müsste, gefunden worden.

Ohne jetzt weitere Beispiele aufzuzählen, die sonst Bücher füllen, kann man getrost behaupten, dass die Fatah-Schmarotzer diesen Status quo für immer und ewig beibehalten möchten und wollen. Denn wer weiß, was mit ihnen geschieht, wenn es anderes käme! Die Fatah-Funktionäre, an deren Spitze Abbas und sein eingesetzter Ministerpräsident Salam Fayyad, haben längst das Vertrauen der Palästinenser verspielt. Aber die Palästinenser können leider zur Zeit nicht viel daran ändern, da sie durch die Dayrton-PLO-Fatah-Manschaft dermaßen unter Druck gesetzt werden, so dass sie machtlos sind oder sie riskieren das Leben. Deshalb werden auch keine Wahlen abgehalten, damit die Volksstimme nicht so zerschmetternd, für die Machthaber in Ramallah ausfällt.   
 
Machen wir einen Sprung von 18 Jahren nach Oslo und kommen in die Gegenwart. Wenige Tage vor dem bekannt werden dieses neuen Anlaufs zu einem sogenannten Nahostfrieden hatte Netanjahu wissen lassen, dass er nur einer amerikanischen Einladung zu Nahost-Gesprächen folgen werde und nicht einer des Nahost-Quartetts. Mit anderen Worten, Netanjahu und sein Außenminister Lieberman liessen nun den nächsten Testballon los steigen: Jetzt wollen sie eine Einladung zu neuen Nahostverhandlungen allein von den USA akzeptieren und nicht mehr vom gesamten Nahostquartett. Diese unendliche Arroganz und Frechheit  lassen sich also die übrigen drei, EU, UNO und Russland, gefallen? Merkwürdig! Als weitere Bedingung führte Bibi Netanyahu an, dass es keine Vorbedingungen für Verhandlungen geben dürfe. Den Wünschen der Israelis sind voll entsprochen worden. Von den Palästinensern in keinster Weise. Mahmud Abbas hatte als (Schein!) Bedingung für die Aufnahme von Gesprächen einen Stopp des israelischen Siedlungsbaus im Westjordanland gefordert. Das schien angeblich auch Obamas Wunsch zu sein. Doch mehr als ein Moratorium für einen teilweisen Baustopp ließen sich die Israelis nicht abringen, der schon Ende September abläuft. Für den Fall, dass in der Erklärung des Quartetts eine Verlängerung des Moratoriums empfohlen werden sollte, haben einige israelische Minister bereits ihren entschiedenen Protest angekündigt. Es heißt, Obama ließ Abbas wissen, wenn du die Verhandlungen, auch ohne Vorbedingungen, ablehnst, gibt es keine Gehälter.  Sicherlich, das läge im Interesse Abbas und seiner korrupten Elite. Staus quo beibehalten und alles beim alten lassen für die PA, und eher noch viel schlimmer für das palästinensische Volk. Denn, nachdem im Vorfeld so ziemlich alles nach israelischen Vorgaben gelaufen ist, lässt sich leicht ausmalen, was weiter passieren wird. Mit den USA als (Fairer Makler?) Moderator kann Israel die Gespräche nach Belieben diktieren. Nur wird es am Ende keinen gerechten Frieden geben, sondern den Abbruch der Gespräche oder die Unterwerfung der palästinensischen Seite, was bereits längst geschehen ist. Zeitvertreib bei nutzlosen und vergeblichen Verhandlungen, die nur den Anschein wahren und einen dicken Pelzmantel, für das Vorgehen der israelischen Regierung, schaffen.

Alles wie gehabt. Jetzt wird doch noch der harte Rand der Palästina-Pizza auch noch gegessen. Israel ist dennoch zu einem großzügigen Angebot für Abbas bereit. Es ist bereit den Palästinensern die Krümel vom knusprigen Rand der Pizza, also Bruchstücke vom Westjordanland, zu überlassen, damit dort ein paar Enklaven entstehen, wo das Vieh zusammen gepfercht werden kann. Das wäre eventuell auch alles, wozu Israel bereit wäre.  Der Sonderangebotsveräußerer von Palästina lehnt vehement und kategorisch ab. Nicht, weil er die Krümel nicht mag, sondern weil er unbedingt weiter verhandeln will. Das liegt ihm nun mal im Blut, dem Vollblut-Verhandler eben, und das macht ihm gehörig Spaß. Denn, ihm geht es dabei sichtlich stets besser, wie man im TV beobachten kann. Er wirkt ja vollgefressen und wird dabei immer fetter, seine Maßanzüge immer teurer, seine Krawatten immer moderner. Kann man ihm das verdenken?    

Man fragt sich nur, was haben die Palästinenser eigentlich verbrochen, dass der Gott sie mit Mahmoud Abbas, Salam Fayyad, Mohammed Dahlan, Yasser Abed Rabbo, Azzam al-Ahmad, Saeb Erekat u.v.a.m., bekannte und weniger bekannte Unpersonen, bestraft, außer dass sie einer illegitimen, eher  völkerrechtswidrigen Teilung ihres Grund und Bodens, durch die Vereinten Nationen, mehr oder weniger hingenommen haben, und 2006 in freien, demokratischen und geheimen Wahlen, ihre Vertreter gewählt haben? Diese Teilung ging nicht mit rechten Dingen zu. Dennoch, wenn man behauptet, insbesondere die Zionisten, dass die arabischen Palästinenser eine Teilung Palästinas kategorisch ablehnten, und dem Ruf des Muftis von Jerusalem, Haj Amin al-Husseini, dem neu gegründeten jüdischen Staat den Vernichtungskrieg zu erklären, was den Juden, bzw. Zionisten, gezwungen hatte, sich dieser militärischen Lösung zu stellen. Das heißt, sich durch den Krieg ihrer Befreiung zu erzwingen. Auch wenn die Araber jedes Recht dazu hätten, die Kolonisierung ihres Landes, auch mit Krieg, zu verhindern, entsprach diese propagandistische Behauptung nicht die ganze Wahrheit. Richtig war, dass der Mufti, mit Recht, gegen die Teilung vehement sich stellte, anfangs folgte jedoch die Mehrheit der arabischen Palästinenser diesen Ruf zu einem Heiligen Krieg gegen den Retortenstaat Israel nicht, auch wenn sie gegen diese Teilung waren und sie gegen ihren Willen zur Stande kam. Vor der sogenannten Unabhängigkeitserklärung Israels am 14. Mai 1948 hatten sich viele palästinensische Führer und Gruppen bemüht, eine annehmbare Übereinkunft, eine Modus Vivendi, zu finden. Die Palästinenser dürfte man als pragmatisch betrachten. Sie ahnten von den Machenschaften des Haschemiten Emirs Abdallah mit den Zionisten. Um seines Machtbereichs zu erweitern und ein „Großsyrien“, dass Syrien, Libanon, Transjordanien und den Rest Palästinas umfassen sollte, unter seiner Herrschaft bringen zu können, machte er eine geheim-konspirative Sache mit den Zionisten.  Die übrigen Araber erahnten, dass etwas zwischen Abdallah und die Zionisten im Gange war,  jedoch nichts Genaueres. Deshalb waren sie halbherzig, als der 1948er Krieg ausbrach, mit dabei. Zumal die innere Lage dieser Länder alles andere als stabil galt. Ihre Armeen waren geschwächt, durch den Kampf zur Befreiung vom Joch der französischen und britischen Kolonisation und nicht geordnet und richtig aufgestellt. Also hatten die Palästinenser wenig zu erwarten von ihren arabischen Brüdern. Daher war für die Palästinenser ein Modus Vivendi das kleinere Übel.  Erst der entschiedene Widerstand Ben Gurions gegen die Schaffung eines palästinensischen Staates hat sie doch dann mehrheitlich auf die Seite des Muftis getrieben.

Einen Blick zurück zu den Wahlen von 2006. Dem Volk der Palästinenser wurden die Machenschaften und die Korruption der Fatah-Elite überdrüssig, deshalb wurden sie in oben erwähnten freien Wahlen abgewählt. Seitdem hat sich die Autonomiebehörde, mit und um Abbas, gegen die Hamas verschworen. Dabei paktierte sie mit Israel, USA, Ägyptens Mubarak und Abdallah II. von Jordanien. Weil die Hamas an die Macht kam, passte diese Demokratie auch nicht im Konzept der westlichen, freiheitlich-demokratischen Welt, und versuchte alles, um die neue Regierung zu zusetzen, zu isolieren und zu boykottieren. Schließlich wollten die Fatah-Funktionäre die Hamas-Regierung in einem Coup überfallen. Die Hamas erahnte den Plan  und kam ihnen zuvor und verjagte sie aus Gaza. Seitdem verschärft sich die Völkerrechtswidrige Blockade gegen Gaza, und das alles um die Hamas, die die legitimen Rechte der Palästinenser einfordert, zu eliminieren. Die PA verfolgt auch die Anhänger und Mitglieder der Hamas in der West Bank  und steckt sie in den Gefängnissen. Auch ihre legitimen Volksvertreter werden von Israel und der Fatah interniert. Ein Komplott, an dem die Fatah, Mubarak, Israel, USA und die westliche Welt, beteiligten, war gegen Hamas in Gaza gerichtet. Das fand einen Höhepunkt mündete in dem israelischen Kriegsverbrechen gegen Gaza im Dezember 2009.   
  
So war es, und heute?  Das Land der Palästinenser galt, wegen seiner strategischen Lage, durch die Jahrtausende durch, als einen Zankapfel. Deshalb kann man sagen, die Palästinenser haben eine leidvolle und traurige Geschichte und müssen ihr Recht stets erkämpfen. Kommen wir zurück zu den Typen um Abbas, der sogenannte Präsident der Palästinenser, er glaubt es allen Ernstes ja auch. Sie treten vor den Kameras vieler Fernsehsender auf und behaupten felsenfest, sie würden sich nie mit weniger zufrieden geben, wenn nicht alle elementaren Rechte des palästinensischen Volks; Wie die Grenzen von vor dem 4. Juni 1967, das Rückkehrrecht der Vertriebenen, Jerusalem als Hauptstadt, alle Siedlungen müssen aus der Westbank verschwinden, ebenso muss die  Apartheidmauer,  die vom palästinensischen Boden getilgt werden müsste, dasselbe Schicksal, wie die Siedlungen, erleiden, verwirklicht werden, ohne auch dabei rot zu werden. Es handelt sich dabei in der Regel um legitime und gerechtfertigte Forderungen der Palästinenser, die bereits, und aus pragmatischem Grund, auf mehr als 78 Prozent, nach den Arrondierungen in den Jahren 1948 und 1949, ihres historischen Landes, zu Gunsten Israels, verzichtet haben.  Denn diese Teilung Palästinas an sich kann nur als eine flagrante Vergewaltigung des Völkerrechts betrachtet werden. Wenn die Kameras abgeschaltet sind und die Mücken wieder zu ihren Schreibtischen zurück gekehrt sind um ihre Geschäfte nachgehen und im Dienste des Herrn Israel zu stellen, fragt sie der Quasi-Präsident: „Wollt ihr Ende des Monats euer Gehalt aufs Konto haben, oder nicht?“. Also machen sie anschließend als Polizisten mit, und erhalten die Anweisung vom Generalleutnant Keith Dayton, der die Nationalen Sicherheitskräfte, genannt PA-Miliz, befehligt. Diese PA-Miliz besteht aus 30.000 Mann, ist erst nach der Ermordung Arafats im Jahre 2004, durch Abbas möglich geworden, mit anderen Worten, sie wird rekrutiert und mit 100 Millionen US-Dollar von der USA finanziert.  Alle dürfen ausnahmslos für die Sicherheit Israels sorgen und gegen die eigenen Landsleute vorgehen. Selbstverständlich sind in der Westbank stationiert, in der Hauptsache an den Brennpunkten, Nablus, Jenin und Hebron, um jeden palästinensischen widerstand, gegen den Besatzer, den Abbas und Truppe legitimierten, im Keime zu ersticken.

Ganze 100 Millionen Dollar, dafür fragt Abbas stets seine Gehilfen, wollt ihr am Ende des Monats euer Gehalt haben oder nicht? Wenn ja, dann müsst ihr die Befehle aus den USA, den Wünschen Israels kompatibel, genauestens und ohne Ausnahme befolgen. Und sie gehorchen alle und lachen sich eins ins Fäustchen. Denn, das Geld kommt, ja. Die Beruhigungspillen vor den Kameras dürfen wir aber weiter verteilen! Allerdings empfehle ich Abbas und seine Mannen, da sie die Taschen bereits mehr als voll haben, so dass sie Nah- wie Weitverwandten auch versorgten, einen ruhigeren Lebensabend wo anders zu verbringen. Zum Beispiel auf der Reeperbahn nachts um Halbeins, wo sie wirklich besser bedient werden als, dass sie Diener für Israel arbeiten müssen. Das haben sie wahrhaftig nicht mehr nötig.

Nur ein Vorgeschmack auf eine weitere Strafanzeige,  gegen den Urenkel des Haschemiten König Abdallah, genannt Abdallah den Zweiten, in dessen Adern englisches Blut fließt und eine unendliche Loyalität und Hörigkeit  für die USA hegt. Von dort bekommt er nämlich seine Spielschulden beglichen und sein ausschweifender und luxuriöser Lebensstiel bezahlt. Dass er sehr artig ist und gehorsam sein muss, um alle von dort kommenden Befehle entsprechend den Wünschen und Anliegen Israels, versteht sich von selbst.

Er hat ja vergoldete Paläste vom Papi Hussein geerbt, aber er müsste mit seiner Frau,  einer der ersten Gäste im Hotel Burj Al-Arab in Dubai, wo die Besichtigung 100 US-Dollar kostet, so nebenbei eine Woche verbringen. Man gönnt sich ja sonst nichts!!! Es scheint, seiner königlichen Familie im Blut zu liegen, dass sie auf Verrat, Verschwörung und Konspiration nicht verzichten können. Abdallah der Zweite hat noch etwas von seinem Vater Hussein geerbt, und zwar politische Raffinesse und vom Großvater seines Vaters die konspirative  Zusammenarbeit, wo der Ausverkauf Palästinas bereits im geheimen mit den Zionisten began. Also, ganz linke Masche diese Haschemiten. Vor den Augen seines Volks und der TV-Kameras  lässt er immer viele Laster, mit Hilfsgütern, sprich: Medikamente und Nahrungsmittel u.ä., für Gaza, beladen. Israel lässt die Fressnapf-Konvois des Freundes ohne Schwierigkeiten passieren. Er soll ruhig Beliebtheit erlangen. Es erleichtert das Durchgehen verdeckter Gemeinheiten gegen die Interessen des palästinensischen Volks. Andererseits, steht er auf der Seite von Abbas und unterstützt seine Machenschaften  voll und ganz. Aber auch er behauptet stets vor den Kameras, er verlange alle legitimen Rechte der Palästinenser, ohne Abstriche.  Was mit der Wahrheit wenig gemein hat.  

Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Israels Feind, der es mit seinen schrecklichen Atombomben bedroht ist der Iran. Saudi Arabiens Feind, der das reaktionäre Wahhabitenregime bedrohen sollte, heißt auch Iran. Die offizielle Erklärung nach Außen, der Iran bedroht Saudi Arabien, auch mit seinen Atombomben. Ergebnis: Israel und Saudi Arabien sind dicke Freunde. Sie haben nämlich denselben Feind und machen gemeinsame Sache. Schön und gut, aber das stimmt nicht ganz. Israel will keine Macht neben sich im Nahen Osten.  Deshalb will es die USA mit in einem unübersehbaren Krieg hineinziehen, was sich Amerika, zumindest in der gegenwärtigen Lage in Irak und Afghanistan, nicht leisten kann. Aber wenn man den schrecklichen Neocon und israelische Propaganda-Maschinerie, John Bolton hört, es muss gehen. Aber Saudi Arabien hat nicht die öffentlich erklärte Angst vor der Bombe, sondern vor dem schiitischen Iran. Noch deutlicher ausgedrückt, nicht die Atombomben, sondern die Angst um die eigene Macht und das Reichtum treibt die Saudis in den Schoß Israels.

Ich klage Hosni Mubarak an! Bei diesem Typen liegt der Fall in gewisser Hinsicht auch ähnlich. Es ist stets eine Frage der Macht und des Geldes. Ägypten saugt am Napf der USA. Wird mit Weizen und Geld beliefert. Allerdings muss Mubarak von dort seine Befehle, nach israelischem Muster geschustert, empfangen und ausführen. Also heißt es, er schlägt sich auf die Seite Abbas  und gibt den USA-Israel-Druck weiter an ihm ab. Er verkauft, bzw. verschenkt das Erdgas seines armen Landes an Israel, fast zum Nulltarif ab. Wiederum, um ihn stets unter Strom zu halten, hetzt Israel die Nil-Anrainer Staaten gegen Mubarak, damit Ägypten eventuell verdurstet. Die Teilung des Wassers soll neu geregelt werden. Mubarak bleiben nur noch Bitten, die erhört werden könnten. Zappeln muss der Präsident einer Republik, der seit fast dreißig Jahren an den Sessel klebt und einen nie endenden Anspruch auf den Thron, mit oder ohne Krone, erhebt.

Und nun hat Netanyahu eine Meisterleistung, Weltneuheit und eine Welterrungenschaft, die ihres gleichen sucht, erreicht. Er hat Obama angepfiffen, Obama ist sofort zur Stelle und pfeift, nach Netanyahus Wunsch, weiter an Ägyptens Mubarak und Jordaniens Abdallah, die unverzüglich die Teilnahme an  den Auftaktverhandlungen, die die US-Israel-Lakaien in der Autonomiebehörde Abbas & seine Schmarotzer  mit der israelischen Besatzerregierung führen sollen, ergebenst zusagten.

Nordafrika ist ja weit vom Schuss. Saudi Arabien paktiert lieber mit Israel. Die übrigen Golfstaaten fallen nicht ins Gewicht, daher vernachlässigbar. Armes Palästina, jedes arabische Arschloch, der, an den Machthebel sitzt, hatte immer landesinnere Probleme, wirtschaftlich, machtpolitisch und dergleichen, da sollte Palästina dafür herhalten, weil jeder von seinen Problemen dadurch ablenken konnte. Und jetzt muss Palästina für  alle Schweinereien wieder herhalten.



Dr. Izzeddin Musa
Wachtberg
Sept. 2012


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